Planung von Elektroladesäulen bei der Grundsanierung der Talstraße
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Zusammenfassung
Die Stellungnahme des Magistrats befasst sich mit der Planung von Elektroladesäulen im Rahmen der Grundsanierung der Talstraße. Es wird betont, dass der Ausbau der Ladeinfrastruktur für die Etablierung von Elektrofahrzeugen entscheidend ist. Die Mainova AG prüft die Wirtschaftlichkeit und den Bau von Ladesäulen an verschiedenen Standorten in Frankfurt.
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Bonifatiusstraße — 3 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 04.09.2026.
- Prüfen und berichten, ob die Bushaltestellen in Kalbach überdacht werden können04.09.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Entwicklung Gewerbeflächen Talstraße/Carbonestraße19.06.2026 · V (Auskunftsersuchen)
- Sachstand Grundsanierung Talstraße und Bonifatiusstraße16.12.2024 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
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Neues zu Bonifatiusstraße per E-MailStellungnahme des Magistrats
Der Ausbau der Ladeinfrastruktur in Frankfurt ist eine wichtige Voraussetzung für eine zügige Etablierung von Elektrofahrzeugen. Mehr Elektrofahrzeuge steigern die Wirtschaftlichkeit der Ladeinfrastruktur und mehr Ladeinfrastruktur steigert die Attraktivität für Elektrofahrzeuge. Beide Faktoren bedingen sich gegenseitig. Im Zusammenhang mit der Grundsanierung der Talstraße teilt das Amt für Straßenbau und Erschließung mit, dass es von sich aus keine Elektroladesäulen im öffentlichen Raum zur Verfügung stellt, jedoch im Zuge der Baumaßnahmen in der Talstraße bzw. in der Bonifatiusstraße die Infrastruktur geschaffen werden kann, die künftig einem möglichen privaten Ladesäulenbetreiber einen belastbaren Stromanschluss zur Verfügung stellt. Grundsätzlich setzt ein solcher Anschluss auch das wirtschaftliche Interesse des privaten Ladesäulenbetreibers voraus. Der Netzbetreiber wird auf den Wunsch des Ortsbeirates hingewiesen, die Netzkapazitäten in der Tal- und Bonifatiusstraße entsprechend nachhaltig auszubauen. Vor diesem Hintergrund berichtet das Straßenverkehrsamt, dass die in der Koordinierungsgruppe Verkehr abgestimmte Planung, baulich angelegte Parkbuchten auf der Südseite der Talstraße vorsieht. Unter der Maßgabe, dass sich ein Ladesäulen-Betreiber findet, der einen entsprechenden Antrag stellt, wäre in der Talstraße durchaus die Möglichkeit gegeben, im Rahmen der Grundsanierung eine Elektroladesäule zu bauen. Es wird auf den Leitfaden zum Errichten von Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum in Frankfurt am Main verwiesen. Derzeit prüft die Mainova AG, inwieweit der Ausbau der Ladeinfrastruktur im öffentlichen Bereich weiter wirtschaftlich umgesetzt wird und verfolgt hierfür ein bedarfsorientiertes E-Schnellladekonzept an bis zu 12 Standorten von 20 Ladesäulen im Frankfurter Stadtgebiet mit insgesamt 40 Schnellladepunkten. Das bedarfsorientierte E-Ladekonzept der Mainova AG berücksichtigt folgende wichtigen Faktoren: - Einfache und schnelle Zugänglichkeit, gute Sichtbarkeit und hohe Frequentierung der Standorte - Ausreichend verfügbare Netzleistung an den Standorten - Multi-User Nutzung (Taxi, ÖPNV, Privatnutzer, Pflegedienste etc.), welches eine gemeinschaftliche Nutzung unterschiedlicher Zielgruppen ermöglicht - Einhaltung von Lärmschutzanforderungen (Immissionsschutz / TA-Lärm) - Ausreichend Platz für Trafostation, Ladesäulen, dazugehörige Parkplätze inkl. Rammschutz, sowie geeignete Umgebungsfaktoren (z.B. Straßen, Gehwege, Bäume, Wurzeln, usw.) Die Mainova AG beabsichtigt in diesem Zusammenhang den Bau und die Wirtschaftlichkeit einer öffentlichen Ladesäule am Standort Talstraße/Bonifatiusstraße zu prüfen. Grundsätzlich ist die vor Ort vorhandene Netzkapazität stets eine Voraussetzung für den Ausbau der E-Ladeinfrastruktur um weiterhin Versorgungssicherheit und -qualität gewährleisten zu können. Hierbei muss ein Ausbau der Netzkapazität stets in einem wirtschaftlichen Verhältnis zwischen zukunftsgerechtem Netzausbau und kostengünstiger Strombereitstellung stehen. Die Grundsanierung von Straßen bietet dabei eine vergleichsweise günstige Gelegenheit das Energienetz an einen steigenden Energiebedarf anzupassen. Die Netzdienste Rhein-Main GmbH wird vor diesem Hintergrund die vorhandenen Kabeltrassen in der Tal- und Bonifatiusstraße erneuern, damit die Infrastruktur anschließend den neusten Standards entspricht und auf absehbare Zeit belastbar bleibt. Weiterhin werden vorsorglich Leerrohre untergebracht, sodass die vorhandenen Trassen bei Bedarf noch erweitern werden können. Damit wird dem Wunsch des Ortsbeirates entsprochen und die Voraussetzung für den weiteren Ausbau der E-Ladeinfrastruktur vor Ort geschaffen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 28. August 2020OMOM 6445E-Auto-Ladestationen in Kalbach-RiedbergDirektanregung
- 3. September 2020OFOF 628/12Planung von Elektroladesäulen bei der Grundsanierung der TalstraßeOrtsbeiratsantrag · CDU
- 18. September 2020OMOM 6599Planung von Elektroladesäulen bei der Grundsanierung der TalstraßeDirektanregung
- 11. Januar 2021Sie sind hierSTST 24Planung von Elektroladesäulen bei der Grundsanierung der TalstraßeStellungnahme
- 8. Februar 2021OFOF 717/12Elektromobilitätsquote nur mit Ausbauplan der Ladepunkte aussetzenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 19. Februar 2021OAOA 680Elektromobilitätsquote nur mit Ausbauplan der Ladepunkte aussetzen Gemeinsamer Antrag der CDU, der SPD und der GRÜNEN vom 27.01.2021, NR 1385Anregung
- 21. Juni 2021Antwort des Magistrats · nach 42 WochenSTST 1240Elektromobilitätsquote nur mit Ausbauplan der Ladepunkte aussetzenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab