Gesundheit geht vor! Fußgängerinnen und Fußgängern auf der Leipziger Straße zum Schutz vor Corona die Nutzung der Fahrbahn gestatten
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.
Zusammenfassung
Der Magistrat lehnt die autofreie Gestaltung der Leipziger Straße ab, da dies erhebliche Maßnahmen erfordern würde und die finanzielle Lage der Stadt angespannt ist. Zudem wird die Situation für schwerbehinderte Menschen als kritisch eingeschätzt. Stattdessen wird die Schaffung von Verkehrsflächen für den Radverkehr als sinnvoller erachtet.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Zu dieser Straße geht es weiter
Wildunger Straße — 2 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 21.04.2026.
- Unverhältnismäßige Reduzierung von Pkw-Parkraum durch die Ausweitung von Fahrradstellplätzen im Ortsbezirk 221.04.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Barrierefrei zur VdK-Beratung26.01.2026 · E (Etatantrag Stadtverordnetenversammlung)
- Zukunft der heutigen Deutsche WertpapierService Bank AG (dwpbank)08.09.2025 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Neues zu Wildunger Straße per E-MailStellungnahme des Magistrats
Zu a) und c): Die Leipziger Straße autofrei zu gestalten, hält der Magistrat für nicht zielführend. Es wären erhebliche und sehr aufwendige Maßnahmen notwendig, um die Leipziger Straße sperren zu lassen: In den Seitenstraßen Am Weingarten und Rohmerstraße (Einbahnstraßen) sowie Landgrafenstraße und Wildunger Straße müsste die ortsfeste Beschilderung bezüglich Haltverboten temporär gedreht, beziehungsweise gegen eine klappbare Beschilderung ausgetauscht werden. Die temporären, durch die Sperrung entstehenden Wendehammer in diesen Straßen müssten mit zusätzlicher klappbarer Haltverbotsbeschilderung ausgestattet werden. Denn dort dürfen Verkehrsteilnehmende weiterhin ein- und ausfahren. Jeweils an den Einmündungen der Seitenstraßen der Leipziger Straße müssten mobile massive Absperrungen aufgestellt werden, die Radfahrende passieren können. Dies gilt ebenfalls für die Zufahrt zur Leipziger Straße aus der Adalbertstraße kommend. Die Einbahnstraßen, die zu Sackgassen werden (Rohmerstraße, Am Weingarten) müssten für den Zeitraum der Schließung aufgehoben und als Sackgasse ohne Wendemöglichkeit beschildert werden. Entweder lässt sich dies auch mit einer klappbaren Beschilderung realisieren oder die vorhandene Beschilderung müsste ab- und dann wieder aufgedeckt werden. Hier würden auch zusätzliche temporäre Haltverbote (Ausweichbuchten) benötigt, da die Straßen sehr schmal sind und sich nicht für den Begegnungsverkehr eignen. In der Leipziger Straße selbst müssten ebenfalls temporäre Haltverbote aufgestellt werden, da es dort viele Parkmöglichkeiten gibt. Die Haltverbote sind rechtlich nur dann einwandfrei gültig und durchsetzbar, wenn diese drei volle Tage vorher aufgeklappt beziehungsweise aufgestellt wurden (Dokumentation erforderlich). Bei einer Sperrung der Leipziger Straße müssen die massiven Absperrungen an den Seitenstraßen aufgestellt, sowie die restliche klappbare Beschilderung geöffnet werden. Nach Ende der autofreien Zeit ist der Grundzustand insgesamt wiederherzustellen und zu dokumentieren. Für ortsfremde Autofahrende wäre noch das temporäre Aufstellen einer Umleitungsbeschilderung notwendig, da die einfache Blockumfahrung hier nicht greift. Unabhängig von den zuvor gemachten Ausführungen stehen keine Unterhaltungsmittel für weitere Beschilderungen zur Verfügung. Dies gilt insbesondere auch für die Kosten einer Fachfirma, um die Maßnahmen auszuführen. Gegebenenfalls müsste der Ortsbeirat die notwendigen Mittel zur Verfügung stellen. Als besonders kritisch wird die Situation für schwerbehinderte Menschen eingeschätzt, die zum Beispiel den Sonderparkplatz vor dem Sanitätshaus in der Leipziger Straße nicht nutzen könnten. Ebenso würden die Sonderparkplätze in der Straße Am Weingarten zugunsten des Haltverbots bezüglich des dann notwendigen Wendehammers entfallen. Generell wird eindrücklich auf die derzeit angespannte finanzielle Lage der Stadt Frankfurt am Main verwiesen. Durch die Corona-Pandemie ist mit Mehraufwendungen und deutlichen Einnahmeverlusten (insbesondere Gewerbesteuer) zu rechnen, so dass sich nur zwingend erforderliche Maßnahmen umsetzen lassen. Ein Verkehrsversuch zur temporären Sperrung der Leipziger Straße zählt nicht dazu. Eine Sperrung der Leipziger Straße für den Radverkehr aufgrund einer Sperrung für den Autoverkehr wird seitens des Magistrats abgelehnt. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzen gerade während der Corona-Pandemie das Fahrrad. Verkehrsflächen für den Radverkehr zu schaffen wäre nach Meinung des Magistrats sinnvoller als welche zu sperren. Sperrungen aufgrund der Corona-Pandemie im Stadtgebiet lassen sich im Übrigen personell schwer bis gar nicht umsetzen. Der Anregung kann deshalb nicht entsprochen werden. Zu b.: Die Empfehlungen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) werden allgegenwärtig kommuniziert. Bürgerinnen und Bürger der Stadt Frankfurt handeln eigenverantwortlich darin, den Empfehlungen Folge zu leisten.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar. Nach der letzten Antwort wurde das Thema erneut aufgegriffen.
- 30. Mai 2019OFOF 840/2Leipziger Straße attraktiver machen: Mehr Platz für Fußgänger an Samstagen - Autos bleiben mal draußenOrtsbeiratsantrag · FDP
- 19. August 2019OMOM 4956Leipziger Straße attraktiver machen: Mehr Platz für Fußgänger an Samstagen - Autos bleiben mal draußenDirektanregung
- 18. November 2019STST 2087Leipziger Straße attraktiver machen: Mehr Platz für Fußgänger an Samstagen - Autos bleiben mal draußenStellungnahme
- 27. Mai 2020OFOF 1076/2Gesundheit geht vor! Fußgängerinnen und Fußgängern auf der Leipziger Straße zum Schutz vor Corona die Nutzung der Fahrbahn gestattenOrtsbeiratsantrag · SPD, GRÜNE
- 27. Mai 2020VV 1629Gesundheit geht vor! Fußgängerinnen und Fußgängern auf der Leipziger Straße zum Schutz vor Corona die Nutzung der Fahrbahn gestattenAnfrage
- 25. September 2020Sie sind hierSTST 1706Gesundheit geht vor! Fußgängerinnen und Fußgängern auf der Leipziger Straße zum Schutz vor Co-rona die Nutzung der Fahrbahn gestattenStellungnahme
- 25. September 2020Antwort des Magistrats · nach 69 WochenSTST 1705Leipziger Straße attraktiver machen: Mehr Platz für Fußgänger an Samstagen - Autos bleiben mal draußenStellungnahme
- 4. Februar 2021OFOF 1312/2Leipziger Straße als Einkaufserlebnis weiter stärken: Mehr Platz für Fußgänger an Samstagen - Autos versuchsweise draußen lassenOrtsbeiratsantrag · CDU, SPD, GRÜNE, FDP, LINKE., BFF, Piraten
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab