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Grünfläche im Europagarten für Tierhaltung nutzen

Vorlagentyp: OMOrtsbeirat 1
94 Wochen bis zur Antwort9 Stationen im Verfahren
Vorlage
Idee
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Zusammenfassung

Der Ortsbeirat fordert den Magistrat auf, den Projektentwickler des Europagartens zu bewegen, eine Zwischennutzung der eingezäunten Wiese für die Schafhaltung zu ermöglichen. Dies soll zur Verbesserung der Grünflächen im Europaviertel beitragen und gleichzeitig Bildungsangebote für Kinder schaffen.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Anregung

Der Magistrat wird gebeten, auf den Projektentwickler des Europagartens einzuwirken, um zu erreichen, dass a) die momentan eingezäunte Wiese im Europagarten ganz oder in Teilen einem Schafhirten aus der Region zur Nutzung als Weidefläche überlassen wird und b) an einer geeigneten Stelle auf oder neben der Fläche kindgerechte Informationsangebote über die Schäferei, Nutzen und Folgen von Nutztierhaltung sowie nachhaltige Landwirtschaft geschaffen werden. Der Kinderbeauftragte des Gallus (Herr Schneider) soll in die Gespräche mit einbezogen werden.

Begründung

Der Ortsbeirat nimmt mit Enttäuschung zur Kenntnis, dass die Grünflächen im Europagarten wegen eines Rechtsstreits zwischen Stadt und Projektentwickler bis auf Weiteres nicht zur öffentlichen Nutzung freigegeben werden können (siehe Stellungnahme ST 1597). Für die Anwohnerinnen bzw. Anwohner ist dies überaus bedauerlich, fehlt es im Europaviertel doch an Grünflächen, Spiel- und Erholungsmöglichkeiten, insbesondere für Kinder. Eine Ansiedlung von Schafen hätte gleich mehrere Vorteile: Schafe sind kostengünstige und nachhaltige "Mähmaschinen", die bereits mit Erfolg auf anderen Flächen zur Pflege des Rasens eingesetzt werden (z. B. in Norddeutschland großflächig zur Deichpflege und auch auf Fußballplätzen). Im Werra-Meissner-Kreis gibt es sogar Mietschafe für den Einsatz auf privaten Flächen. Die Schafe halten das Gras kurz und düngen gleichzeitig den Boden. Nach Vollendung ihres Auftrages können die Tiere dann zusätzlich noch einer schmackhaften Endverwertung zugeführt werden. Zudem ergäben sich Möglichkeiten, die Schafherde auch zur Bildung zu nutzen. Entsprechende Tafeln mit Informationstexten sind günstig, nehmen nicht viel Platz ein und bieten sowohl Kindern als auch Erwachsenen die Möglichkeit, sich über Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen zu informieren, die im urbanen Raum eher wenig Platz erhalten - zum Beispiel Schäferei, Nutztierhaltung und nachhaltige Landwirtschaft.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar. Nach der letzten Antwort wurde das Thema erneut aufgegriffen.

  1. 7. Mai 2019VV 1251Eröffnung des EuropagartensAnfrage
  2. 12. August 2019STST 1532Eröffnung des EuropagartensStellungnahme
  3. 25. Mai 2020OFOF 1327/1Eröffnung des Europagartens: SachstandOrtsbeiratsantrag · U.B.
  4. 16. Juni 2020VV 1668Eröffnung des Europagartens: SachstandAnfrage
  5. 11. September 2020STST 1597Eröffnung des Europagartens: SachstandStellungnahme
  6. 9. November 2020OFOF 1502/1Grünfläche im Europagarten für Tierhaltung nutzenOrtsbeiratsantrag · LINKE., Die_PARTEI
  7. 24. November 2020Sie sind hier
    OMOM 6922Grünfläche im Europagarten für Tierhaltung nutzen
    Direktanregung
  8. 26. Februar 2021Antwort des Magistrats · nach 94 WochenSTST 533Grünfläche im Europagarten für Tierhaltung nutzenStellungnahme
  9. 9. April 2021OFOF 17/1Mängel im EuropagartenOrtsbeiratsantrag · FDP

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OMDirektanregung an den Magistrat

Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).

  1. 1Ortsbeirat beschließt OF
  2. 2als Direktanregung an den Magistrat
  3. 3Magistrat prüft
  4. 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat

Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats

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