Das Gansproblem auch am Mainufer angehen
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Thema Umwelt und Energie verfolgenInhalt
Anregung an den Magistrat vom 19.09.2017, OM 2196 entstanden aus Vorlage: OF 407/1 vom 03.09.2017
Betreff: Das Gansproblem auch am Mainufer angehen Der Magistrat wird aufgefordert, auch am Mainufer geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die Population der Nil-, Grau- und Kanadagänse dort zu verringern, da die Verkotung der Wege und Grünflächen sowie die Verdrängung anderer Tierarten in den letzten Jahren enorm zugenommen hat.
Begründung: Seit einigen Jahren nimmt die Population der hier nicht heimischen Nil-, Grau- und Kanadagänse extrem zu. Dass der Kot der Tiere gesundheitsgefährdend ist, ist mittlerweile nachgewiesen. In Freibädern sind die Gänse deshalb seit dem
- September zur Jagd freigegeben. Das Mainufer ist ein attraktives Naherholungsgebiet der Frankfurter. Die Wiesen werden im Sommer gerne genutzt, um sich hinzulegen, auszuruhen, zu spielen oder zu picknicken. Es befinden sich Spielplätze am Mainufer, die von zahlreichen Kindern genutzt werden. Durch die mittlerweile sehr große Population der Gänse ist jedoch das gesamte Mainufer von Kot übersäht. Es besteht demnach nicht nur in Freibädern, sondern auch am Mainufer eine gesundheitliche Gefährdung und der Erholungswert ist stark eingeschränkt, da die Gänse die Wiesen belagern. Zahlreiche Bürger fühlen sich von den Tieren belästigt (besonders in der Zeit, wenn die Gänse Nachwuchs haben). Die Zahl der Gänse muss daher dringend verringert werden. Weiter haben die Gänse heimische Tiere, wie Schwäne und Stockenten, am Mainufer fast vollständig verdrängt. Im Sinne der Biodiversität ist es auch stadtweit geboten, die Population der Gänse einzudämmen. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 1
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 3. September 2017OFOF 407/1Das Gansproblem auch am Mainufer angehenOrtsbeiratsantrag · CDU
- 19. September 2017Sie sind hierOMOM 2196Das Gansproblem auch am Mainufer angehenDirektanregung
- 18. Dezember 2017STST 2494Das Gansproblem auch am Mainufer angehenStellungnahme
- 11. November 2019BB 401Grünflächen für Menschen nutzbar halten - Nilgänse bekämpfenMagistratsbericht
- 3. Mai 2020OFOF 1260/1Verkotung am Mainufer auf Wegen und WiesenOrtsbeiratsantrag · CDU
- 19. Mai 2020VV 1613Verkotung am Mainufer auf Wegen und WiesenAnfrage
- 10. August 2020Antwort des Magistrats · nach 153 WochenSTST 1445Verkotung am Mainufer auf Wegen und WiesenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats