Verkotung am Mainufer auf Wegen und Wiesen
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat fordert den Magistrat auf, Fragen zur steigenden Gänsepopulation und der damit verbundenen Verkotung am Mainufer zu beantworten. Ziel ist es, Maßnahmen zu ergreifen, um die Situation zu verbessern und die Öffentlichkeit über praktikable Ansätze zu informieren.
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E-Mail-Abo einrichtenAntrag
Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten folgende Fragen zur stetig steigenden Gänsepopulation und der damit verbundenen Verkotung der Wiesen und Wege am Mainufer zu beantworten:
- In der ST 2494 vom 18.12.2017 berichtet der Magistrat von einem "Runden Tisch" bezüglich des Themas Nilgänse. Welche Ergebnisse hat dieser Runde Tisch gebracht?
- Welche Erkenntnisse hat der Magistrat bezüglich der Entwicklung der Population der verschiedenen Gänsearten?
- Welche Maßnahmen ergreift der Magistrat, um das Füttern der Tiere durch Menschen zu unterbinden bzw. zu ahnden?
- In der ST 2494 vom 18.12.2017 verspricht der Magistrat, dass er die Öffentlichkeit informieren werde, sobald ein praktikabler Ansatz für Maßnahmen vorliege. Gibt es dieses Maßnahmenpaket? Wenn ja, bittet der Ortsbeirat um genauere Informationen dazu.
- Im B 401 bestätigt der Magistrat, dass Nilgänse eine invasive Tierart sind und dass Gelegemanagement nicht den gewünschten Erfolg bringt. Würde das Einfangen von Nilgänsen eine Alternative zur Eindämmung der Ausbreitung darstellen?
Begründung
Verschiedene Gänsearten breiten sich am Mainufer weiter aus. Jedes Jahr werden es mehr. Die Folge sind mit Kot übersäte Wiesen und Wege. Es ist kaum möglich sich auf eine Wiese am Mainufer zu setzen ohne sich in den Kot der Gänse zu setzen. Auch beim Spazieren oder Joggen am Main tritt man laufend in den Kot der Tiere.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 3. September 2017OFOF 407/1Das Gansproblem auch am Mainufer angehenOrtsbeiratsantrag · CDU
- 19. September 2017OMOM 2196Das Gansproblem auch am Mainufer angehenDirektanregung
- 18. Dezember 2017STST 2494Das Gansproblem auch am Mainufer angehenStellungnahme
- 11. November 2019BB 401Grünflächen für Menschen nutzbar halten - Nilgänse bekämpfenMagistratsbericht
- 3. Mai 2020Sie sind hierOFOF 1260/1Verkotung am Mainufer auf Wegen und WiesenOrtsbeiratsantrag · CDU
- 19. Mai 2020VV 1613Verkotung am Mainufer auf Wegen und WiesenAnfrage
- 10. August 2020Antwort des Magistrats · nach 153 WochenSTST 1445Verkotung am Mainufer auf Wegen und WiesenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung 1 GRÜNE