Das Gansproblem auch am Mainufer angehen
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Umwelt und Energie verfolgenBegründung
angehen Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert auch am Mainufer geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die Population der Nil-, Grau- und Kanadagänse dort zu verringern, da die Verkotung der Wege und Grünflächen und die Verdrängung andere Tierarten in den letzten Jahren enorm zugenommen hat. Begründung: Seit einigen Jahren nimmt die Population der hier nicht heimischen Nil-, Grau- und Kanadagänse extrem zu. Dass der Kot der Tiere gesundheitsgefährdend ist, ist mittlerweile nachgewiesen. In Freibädern sind die Gänse deshalb seit dem
- September zur Jagd freigegeben worden. Das Mainufer ist ein attraktives Naherholungsgebiet von Frankfurtern. Die Wiesen werden im Sommer gerne genutzt um sich hinzulegen, auszuruhen, zu spielen oder zu picknicken. Es befinden sich Spielplätze am Mainufer, die von zahlreichen Kindern genutzt werden. Durch die mittlerweile sehr große Population der Gänse ist jedoch das gesamte Mainufer von Kot übersäht. Es besteht demnach nicht nur in Freibädern, sondern auch am Mainufer eine gesundheitliche Gefährdung und der Erholungswert ist stark eingeschränkt, da die Gänse die Wiesen belagern. Zahlreiche Bürger fühlen sich von den Tieren belästigt (besonders, in der Zeit, wenn diese Nachwuchs haben). Die Zahl der Gänse muss daher dringend verringert werden. Weiter haben die Gänse heimische Tiere, wie Schwäne und Stockenten am Mainufer fast vollständig verdrängt. Im Sinne der Biodiversität ist es auch stadtweit geboten die Population der Gänse einzudämmen.
Inhalt
Antrag vom 03.09.2017, OF 407/1
Betreff: Das Gansproblem auch am Mainufer angehen
Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert auch am Mainufer geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die Population der Nil-, Grau- und Kanadagänse dort zu verringern, da die Verkotung der Wege und Grünflächen und die Verdrängung andere Tierarten in den letzten Jahren enorm zugenommen hat.
Begründung: Seit einigen Jahren nimmt die Population der hier nicht heimischen Nil-, Grau- und Kanadagänse extrem zu. Dass der Kot der Tiere gesundheitsgefährdend ist, ist mittlerweile nachgewiesen. In Freibädern sind die Gänse deshalb seit dem
- September zur Jagd freigegeben worden. Das Mainufer ist ein attraktives Naherholungsgebiet von Frankfurtern. Die Wiesen werden im Sommer gerne genutzt um sich hinzulegen, auszuruhen, zu spielen oder zu picknicken. Es befinden sich Spielplätze am Mainufer, die von zahlreichen Kindern genutzt werden. Durch die mittlerweile sehr große Population der Gänse ist jedoch das gesamte Mainufer von Kot übersäht. Es besteht demnach nicht nur in Freibädern, sondern auch am Mainufer eine gesundheitliche Gefährdung und der Erholungswert ist stark eingeschränkt, da die Gänse die Wiesen belagern. Zahlreiche Bürger fühlen sich von den Tieren belästigt (besonders, in der Zeit, wenn diese Nachwuchs haben). Die Zahl der Gänse muss daher dringend verringert werden. Weiter haben die Gänse heimische Tiere, wie Schwäne und Stockenten am Mainufer fast vollständig verdrängt. Im Sinne der Biodiversität ist es auch stadtweit geboten die Population der Gänse einzudämmen.Beratung im Ortsbeirat: 1
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 3. September 2017Sie sind hierOFOF 407/1Das Gansproblem auch am Mainufer angehenOrtsbeiratsantrag · CDU
- 19. September 2017OMOM 2196Das Gansproblem auch am Mainufer angehenDirektanregung
- 18. Dezember 2017STST 2494Das Gansproblem auch am Mainufer angehenStellungnahme
- 11. November 2019BB 401Grünflächen für Menschen nutzbar halten - Nilgänse bekämpfenMagistratsbericht
- 3. Mai 2020OFOF 1260/1Verkotung am Mainufer auf Wegen und WiesenOrtsbeiratsantrag · CDU
- 19. Mai 2020VV 1613Verkotung am Mainufer auf Wegen und WiesenAnfrage
- 10. August 2020Antwort des Magistrats · nach 153 WochenSTST 1445Verkotung am Mainufer auf Wegen und WiesenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme