Wie will die Stadt Frankfurt den zunehmenden Parkdruck und die damit einhergehenden Probleme in den Griff kriegen?
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
zunehmenden Parkdruck und die damit einhergehenden Probleme in den Griff kriegen? Vorgang: OM 3398/14 OBR 6; ST 1561/14; V 641/17 OBR 6; ST 257/18 Der Ortsbeirat 6 möge beschließen: Vor dem Hintergrund, dass in vielen Stadtteilen bzw. Wohngebieten Frankfurts der Parkdruck und damit einhergehend auch die Probleme mit falsch parkenden Autos immer mehr zunimmt, wird der Magistrat gebeten, nachfolgende Fragen zu beantworten:
- Welche konkreten Ansätze werden eigentlich verfolgt, um den Parkdruck in den Stadtteilen bzw. Wohngebieten Frankfurts zu lindern?
- Was wird getan bzw. welche Mittel und Ressourcen werden bereitgestellt, um die Personalsituation dahingehend zu lösen, dass ausreichend Personal für notwendige Kontrollen vorhanden ist (bspw. auch für die Einrichtung und Kontrolle von Bewohnerparkgebieten)?
- Wie schätzt der Magistrat die technische Entwicklung im Bereich der digitalen Parkraumbewirtschaftung und die damit verbundenen Potenziale für eine Effizienzsteigerung der Überwachung ein? Begründung: In zahlreichen Anträgen für die verschiedenen Wohngebiete und Siedlungen im Frankfurter Westen hat der Ortsbeirat bereits auf den zunehmenden Parkdruck und den damit verbundenen Problemen (bspw. werden immer mehr Fahrzeuge im Halteverbot abgestellt) hingewiesen. Dabei wurde nach Lösungen, Konzepten etc. gefragt, aber auch konkrete Lösungsmöglichkeiten vorgeschlagen. Die Antworten sind i.d.R. ernüchternd, oft gleichlautend und irgendwie scheint es auch, als drehe man sich im Kreis und kommt einfach nicht mit der Lösung voran: In der Stellungnahme des Magistrats vom 12.12.2014, ST 1561 führt der Magistrat bspw. aus, dass "in Ermangelung entsprechender Flächenpotenziale (. .) nur die Möglichkeit [bleibe], im Rahmen der vorhandenen personellen Ressourcen durch Überwachungsmaßnahmen auf das Parkverhalten einzuwirken". In anderen Stellungnahmen (bspw. in der Stellungnahme des Magistrats vom 09.02.2018, ST 257) wird wiederum dargelegt, dass nicht ausreichend Personal für Kontrollen vorhanden ist und man deshalb auch keine weiteren Bewohnerparkgebiete einrichtet. Die Mitglieder des Ortsbeirats, die als erste Ansprechpartner vor Ort von den Bürgerinnen und Bürgern sowohl auf den zunehmen Parkdruck, als auch auf die Falschparker angesprochen werden, bleiben ratlos zurück und wissen langsam nicht mehr, was sie den Bürgerinnen und Bürgern antworten können und welche Lösungsansätze noch verfolgt werden können.
Inhalt
Antrag vom 20.03.2018, OF 660/6
Betreff: Wie will die Stadt Frankfurt den zunehmenden Parkdruck und die damit einhergehenden Probleme in den Griff kriegen? Vorgang: OM 3398/14 OBR 6; ST 1561/14; V 641/17 OBR 6; ST 257/18 Der Ortsbeirat 6 möge beschließen: Vor dem Hintergrund, dass in vielen Stadtteilen bzw. Wohngebieten Frankfurts der Parkdruck und damit einhergehend auch die Probleme mit falsch parkenden Autos immer mehr zunimmt, wird der Magistrat gebeten, nachfolgende Fragen zu beantworten:
- Welche konkreten Ansätze werden eigentlich verfolgt, um den Parkdruck in den Stadtteilen bzw. Wohngebieten Frankfurts zu lindern?
- Was wird getan bzw. welche Mittel und Ressourcen werden bereitgestellt, um die Personalsituation dahingehend zu lösen, dass ausreichend Personal für notwendige Kontrollen vorhanden ist (bspw. auch für die Einrichtung und Kontrolle von Bewohnerparkgebieten)?
- Wie schätzt der Magistrat die technische Entwicklung im Bereich der digitalen Parkraumbewirtschaftung und die damit verbundenen Potenziale für eine Effizienzsteigerung der Überwachung ein? Begründung: In zahlreichen Anträgen für die verschiedenen Wohngebiete und Siedlungen im Frankfurter Westen hat der Ortsbeirat bereits auf den zunehmenden Parkdruck und den damit verbundenen Problemen (bspw. werden immer mehr Fahrzeuge im Halteverbot abgestellt) hingewiesen. Dabei wurde nach Lösungen, Konzepten etc. gefragt, aber auch konkrete Lösungsmöglichkeiten vorgeschlagen. Die Antworten sind i.d.R. ernüchternd, oft gleichlautend und irgendwie scheint es auch, als drehe man sich im Kreis und kommt einfach nicht mit der Lösung voran: In der Stellungnahme des Magistrats vom 12.12.2014, ST 1561 führt der Magistrat bspw. aus, dass "in Ermangelung entsprechender Flächenpotenziale (. .) nur die Möglichkeit [bleibe], im Rahmen der vorhandenen personellen Ressourcen durch Überwachungsmaßnahmen auf das Parkverhalten einzuwirken". In anderen Stellungnahmen (bspw. in der Stellungnahme des Magistrats vom 09.02.2018, ST 257) wird wiederum dargelegt, dass nicht ausreichend Personal für Kontrollen vorhanden ist und man deshalb auch keine weiteren Bewohnerparkgebiete einrichtet. Die Mitglieder des Ortsbeirats, die als erste Ansprechpartner vor Ort von den Bürgerinnen und Bürgern sowohl auf den zunehmen Parkdruck, als auch auf die Falschparker angesprochen werden, bleiben ratlos zurück und wissen langsam nicht mehr, was sie den Bürgerinnen und Bürgern antworten können und welche Lösungsansätze noch verfolgt werden können.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 19. August 2014OFOF 1098/6Konzept zur Entspannung der Parkplatzsituation in den Frankfurter Stadtteilen erstellen, beispielhaft für SossenheimOrtsbeiratsantrag · CDU
- 9. September 2014OMOM 3398Konzept zur Entspannung der Parkplatzsituation in den Frankfurter Stadtteilen erstellen, beispielhaft für SossenheimDirektanregung
- 12. Dezember 2014STST 1561Konzept zur Entspannung der Parkplatzsituation in den Frankfurter Stadtteilen erstellen, beispielhaft SossenheimStellungnahme
- 1. Mai 2017OFOF 393/6Bewohnerparken in NiedOrtsbeiratsantrag · GRÜNE, FDP
- 16. Mai 2017OMOM 1590Bewohnerparken in NiedDirektanregung
- 18. August 2017STST 1516Bewohnerparken in NiedStellungnahme
- 27. August 2017OFOF 495/6Wann und wie geht es mit Bewohnerparken in Frankfurt weiter?Ortsbeiratsantrag · CDU
- 31. Oktober 2017OFOF 523/6Bewohnerparken: Wie ist der aktuelle Stand?Ortsbeiratsantrag · SPD
- 7. November 2017VV 641Bewohnerparken: Wie ist der aktuelle Stand?Anfrage
- 7. November 2017OAOA 199Wann und wie geht es mit Bewohnerparken in Frankfurt weiter?Anregung
- 9. Februar 2018STST 257Bewohnerparken: Wie ist der aktuelle Stand?Stellungnahme
- 20. März 2018Sie sind hierOFOF 660/6Wie will die Stadt Frankfurt den zunehmenden Parkdruck und die damit einhergehenden Probleme in den Griff kriegen?Ortsbeiratsantrag · CDU
- 10. April 2018VV 807Wie will die Stadt Frankfurt den zunehmenden Parkdruck und die damit einhergehenden Probleme in den Griff kriegen?Anfrage
- 23. Juli 2018Antwort des Magistrats · nach 205 WochenSTST 1305Wie will die Stadt Frankfurt den zunehmenden Parkdruck und die damit einhergehenden Probleme in den Griff kriegen?Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme