Konzept zur Entspannung der Parkplatzsituation in den Frankfurter Stadtteilen erstellen, beispielhaft für Sossenheim
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Thema Fahrradfahren verfolgenBegründung
Parkplatzsituation in den Frankfurter Stadtteilen erstellen, beispielhaft für Sossenheim Der Ortsbeirat 6 möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, ein Konzept zur Entspannung der Parkplatzsituation für die Stadtteile Frankfurts am Beispiel Sossenheims zu erstellen und dem Ortsbeirat 6 vorzulegen. Das Konzept sollte neben Ansätzen zur Erweiterung des Parkraumangebots auch Ansätze zur Minderung der Parkraumnachfrage beinhalten. Die Lösungsansätze sollten nicht nur aufgezählt werden, vielmehr sollte dargestellt werden, wie sie auch verwirklicht werden können. Bei Erstellung des Konzepts insbesondere auf nachfolgende Probleme, die der Parkdruck in den Siedlungen mit sich bringt, eingegangen werden: - Insbesondere in den Abend- und Nachtstunden ist ein hoher Falschparkeranteil in den Siedlungen zu verzeichnen (auch auf den Grünflächen). Die "kreativen" Parklösungen gefährden teilweise den Verkehr und behindern Rettungsdienste und Feuerwehr. - Die Parkplatzsuchenden weichen auf die Straßen in der unmittelbaren Umgebung der Siedlungen aus und erhöhen wiederum dort den Parkdruck. Gerade in den kleinen Nebenstraßen mit teilweise engen Bürgersteigen versperren verbotswidrig parkende Fahrzeuge oft die Sicht und gefährden so auch Fußgänger und Fahrradfahrer. - In den frühen Morgenstunden (bedingt durch Überlagerung der hohen Nachfrage der Bewohner mit der einsetzenden Nachfrage von Beschäftigten) und in den Nachmittagsstunden nimmt der Parksuchverkehr signifikant zu. Begründung: Wie in vielen Stadtteilen und Siedlungen Frankfurts klagen auch die Bewohnerinnen und Bewohner Sossenheims bereits seit Langem über die zunehmend angespannte Parkplatzsituation in ihrem Stadtteil. Insbesondere in den Siedlungen gibt es enormen Parkdruck, was auch bei den im Frühjahr 2013 durchgeführten Parkraumuntersuchungen in der Carl-Sonnenschein-Siedlung und der Henri-Dunant-Siedlung bestätigt wurde. Ein Grund für den ansteigenden Parkdruck liegt sicher darin, dass die Anzahl der KFZ pro Haushalt in den letzten Jahren angestiegen ist. In den 60er und 70er Jahren, in denen diese Bausünden entstanden sind, wurde ein Parkplatz pro Wohneinheit einkalkuliert. Das reicht bei weitem nicht mehr aus. Der Mangel an Parkplätzen in den Sossenheimer Siedlungen wird noch verstärkt durch in der Nähe ansässige Gewerbetreibende, die ihre gewerblich genutzten Fahrzeuge in den Siedlungen parken und - insbesondere in der Carl-Sonnenschein-Siedlung - durch die Nachfrage von Beschäftigten.
Inhalt
Antrag vom 19.08.2014, OF 1098/6
Betreff: Konzept zur Entspannung der Parkplatzsituation in den Frankfurter Stadtteilen erstellen, beispielhaft für Sossenheim Der Ortsbeirat 6 möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, ein Konzept zur Entspannung der Parkplatzsituation für die Stadtteile Frankfurts am Beispiel Sossenheims zu erstellen und dem Ortsbeirat 6 vorzulegen. Das Konzept sollte neben Ansätzen zur Erweiterung des Parkraumangebots auch Ansätze zur Minderung der Parkraumnachfrage beinhalten. Die Lösungsansätze sollten nicht nur aufgezählt werden, vielmehr sollte dargestellt werden, wie sie auch verwirklicht werden können. Bei Erstellung des Konzepts insbesondere auf nachfolgende Probleme, die der Parkdruck in den Siedlungen mit sich bringt, eingegangen werden: - Insbesondere in den Abend- und Nachtstunden ist ein hoher Falschparkeranteil in den Siedlungen zu verzeichnen (auch auf den Grünflächen). Die "kreativen" Parklösungen gefährden teilweise den Verkehr und behindern Rettungsdienste und Feuerwehr. - Die Parkplatzsuchenden weichen auf die Straßen in der unmittelbaren Umgebung der Siedlungen aus und erhöhen wiederum dort den Parkdruck. Gerade in den kleinen Nebenstraßen mit teilweise engen Bürgersteigen versperren verbotswidrig parkende Fahrzeuge oft die Sicht und gefährden so auch Fußgänger und Fahrradfahrer. - In den frühen Morgenstunden (bedingt durch Überlagerung der hohen Nachfrage der Bewohner mit der einsetzenden Nachfrage von Beschäftigten) und in den Nachmittagsstunden nimmt der Parksuchverkehr signifikant zu.
Begründung: Wie in vielen Stadtteilen und Siedlungen Frankfurts klagen auch die Bewohnerinnen und Bewohner Sossenheims bereits seit Langem über die zunehmend angespannte Parkplatzsituation in ihrem Stadtteil. Insbesondere in den Siedlungen gibt es enormen Parkdruck, was auch bei den im Frühjahr 2013 durchgeführten Parkraumuntersuchungen in der Carl-Sonnenschein-Siedlung und der Henri-Dunant-Siedlung bestätigt wurde. Ein Grund für den ansteigenden Parkdruck liegt sicher darin, dass die Anzahl der KFZ pro Haushalt in den letzten Jahren angestiegen ist. In den 60er und 70er Jahren, in denen diese Bausünden entstanden sind, wurde ein Parkplatz pro Wohneinheit einkalkuliert. Das reicht bei weitem nicht mehr aus. Der Mangel an Parkplätzen in den Sossenheimer Siedlungen wird noch verstärkt durch in der Nähe ansässige Gewerbetreibende, die ihre gewerblich genutzten Fahrzeuge in den Siedlungen parken und - insbesondere in der Carl-Sonnenschein-Siedlung - durch die Nachfrage von Beschäftigten.Nebenvorlage: Antrag vom 03.09.2014, OF 1114/6 Beratung im Ortsbeirat: 6
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 19. August 2014Sie sind hierOFOF 1098/6Konzept zur Entspannung der Parkplatzsituation in den Frankfurter Stadtteilen erstellen, beispielhaft für SossenheimOrtsbeiratsantrag · CDU
- 9. September 2014OMOM 3398Konzept zur Entspannung der Parkplatzsituation in den Frankfurter Stadtteilen erstellen, beispielhaft für SossenheimDirektanregung
- 12. Dezember 2014STST 1561Konzept zur Entspannung der Parkplatzsituation in den Frankfurter Stadtteilen erstellen, beispielhaft SossenheimStellungnahme
- 7. November 2017VV 641Bewohnerparken: Wie ist der aktuelle Stand?Anfrage
- 9. Februar 2018STST 257Bewohnerparken: Wie ist der aktuelle Stand?Stellungnahme
- 20. März 2018OFOF 660/6Wie will die Stadt Frankfurt den zunehmenden Parkdruck und die damit einhergehenden Probleme in den Griff kriegen?Ortsbeiratsantrag · CDU
- 10. April 2018VV 807Wie will die Stadt Frankfurt den zunehmenden Parkdruck und die damit einhergehenden Probleme in den Griff kriegen?Anfrage
- 23. Juli 2018Antwort des Magistrats · nach 205 WochenSTST 1305Wie will die Stadt Frankfurt den zunehmenden Parkdruck und die damit einhergehenden Probleme in den Griff kriegen?Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Annahme bei Enthaltung CDU, REP und FDP