Wann und wie geht es mit Bewohnerparken in Frankfurt weiter?
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Anregung vom 07.11.2017, OA 199 entstanden aus Vorlage: OF 495/6 vom 27.08.2017
Betreff: Wann und wie geht es mit Bewohnerparken in Frankfurt weiter? Vorgang: B 807/90; B 97/98; OM 1590/17 OBR 6; ST 1516/17 Zwischenbescheid des Magistrats vom 06.02.2018 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, endlich die Bewohnerparkgebiete einzurichten, die bereits in den Jahren 1990 (s. B 807) und 1998 (s. B 97) festgelegt wurden, und dann zeitnah eine Bewertung vorzunehmen bzw. eine Aussage dahin gehend zu treffen, ob grundsätzlich weitere Bewohnerparkgebiete eingerichtet werden sollen.
Begründung: In vielen Stadtteilen und Siedlungen Frankfurts klagen die Bewohnerinnen und Bewohner seit Langem über die zunehmend angespannte Parkplatzsituation. Man mag dem Autoverkehr in der Stadt gegenüber eingestellt sein, wie man will, aber es ist Fakt, dass die Anzahl der Kraftfahrzeuge pro Haushalt in den letzten Jahren immer weiter angestiegen und eine Kehrtwende nicht in Sicht ist. Seit Jahren versuchen die Ortsbeiräte, Lösungen zu finden, um den Parkdruck zu mindern bzw. die Parkplatzsituation zu verbessern. Unter anderem steht dabei immer wieder Bewohnerparken zur Diskussion. Viele Anwohner äußern diesen Wunsch und auch Wohnungsbaugesellschaften stehen dem positiv gegenüber. Doch wann immer eine Anfrage bezüglich der Einrichtung einer Bewohnerparkzone gestellt wird, erhalten die Ortsbeiräte aus allen Ortsbezirken Frankfurts eine ähnlich lautende Antwort, wie bspw. auch aktuell wieder mit der Vorlage ST 1516: "Die bereits beschlossenen Bewohnerparkgebiete konnten aufgrund der knappen personellen Ressourcen für die Parkraumüberwachung bisher noch nicht vollständig eingerichtet werden. Vor diesem Hintergrund bedauert der Magistrat, Bewohnerparken in neuen Bereichen derzeit nicht in Aussicht stellen zu können." Dabei bezieht sich der Magistrat auf seine in den Berichten B 807 aus dem Jahr 1990 und B 97 aus dem Jahr 1998 festgelegten Bewohnerparkbereiche. Diese zeitliche Dimension sollte aber nicht Anspruch der Stadt Frankfurt sein. Deshalb wird nun eine klare Positionierung gefordert: Will die Stadt Frankfurt überhaupt Bewohnerparken einrichten oder nicht? Wenn Bewohnerparken gewollt ist, dann müssen endlich die entsprechenden Kapazitäten bereitgestellt werden. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 6 - Frankfurter Westen Bericht des Magistrats vom 16.02.1998, B 97 Anregung an den Magistrat vom 16.05.2017, OM 1590 Stellungnahme des Magistrats vom 18.08.2017, ST 1516 Bericht des Magistrats vom 17.08.2018, B 265 Zuständige Ausschüsse: Verkehrsausschuss Versandpaket: 15.11.2017
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar. Nach der letzten Antwort wurde das Thema erneut aufgegriffen.
- 1. Mai 2017OFOF 393/6Bewohnerparken in NiedOrtsbeiratsantrag · GRÜNE, FDP
- 16. Mai 2017OMOM 1590Bewohnerparken in NiedDirektanregung
- 18. August 2017STST 1516Bewohnerparken in NiedStellungnahme
- 27. August 2017OFOF 495/6Wann und wie geht es mit Bewohnerparken in Frankfurt weiter?Ortsbeiratsantrag · CDU
- 31. Oktober 2017OFOF 523/6Bewohnerparken: Wie ist der aktuelle Stand?Ortsbeiratsantrag · SPD
- 7. November 2017Sie sind hierOAOA 199Wann und wie geht es mit Bewohnerparken in Frankfurt weiter?Anregung
- 7. November 2017VV 641Bewohnerparken: Wie ist der aktuelle Stand?Anfrage
- 9. Februar 2018Antwort des Magistrats · nach 41 WochenSTST 257Bewohnerparken: Wie ist der aktuelle Stand?Stellungnahme
- 20. März 2018OFOF 660/6Wie will die Stadt Frankfurt den zunehmenden Parkdruck und die damit einhergehenden Probleme in den Griff kriegen?Ortsbeiratsantrag · CDU
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Der lange Weg: ein beschlossener Ortsbeiratsantrag, der über die Stadtverordnetenversammlung läuft. Die Stadtverordnetenvorsteherin verteilt ihn an Ausschüsse, die beraten und eine Empfehlung geben. Das Plenum entscheidet, danach setzt der Magistrat um.
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2Anregung an die Stadtverordnetenversammlung
- 3Ausschüsse beraten & empfehlen
- 4Plenum entscheidet
- 5Magistrat setzt um
Frist: 12 Wochen bei Überweisung zur Prüfung und Berichterstattung
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD und BFF (= vereinfachtes Verfahren) sowie LINKE., FDP und FRANKFURTER (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER