.Auffällige Jugendliche. in Eschersheim
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Antrag vom 23.06.2006, OF 66/9
Betreff:
"Auffällige Jugendliche" in Eschersheim
Vorgang:
V 1507 OBR9; ST 1203/05; Stadtteilarbeitskreis Eschersheim v. 31.05.2006
Auf der Sitzung des Stadtteilarbeitskreises Eschersheim vom 31. Mai 2006 wurde über die Situation von "auffälligen Jugendlichen“ diskutiert.
In der Diskussion wurde sehr schnell deutlich, dass die Situation in Eschersheim an verschiedenen Orten innerhalb des Stadtteils, durch "auffällige Jugendliche“ und deren Verhaltensweisen (Vandalismus, Kleinkriminalität, Drogenkriminalität, Ruhestörung, Einbrüche etc.) geprägt wird. Nach Aussagen der Teilnehmer des Stadtteilarbeitskreises sind stellvertretend hierfür besonders die Orte Höllbergspielplatz, Spielplatz am Wasserturm und die im Neubaugebiet befindliche Straße Im Geeren zu nennen.
In der Diskussion mit dem zuständigen Vertreter des Jugendamtes wurde deutlich, dass dem Jugendamt eine Übersicht zu den oben angegebenen Problematiken fehlt. Die Defizite des Jugendamtes reduzieren sich nicht nur auf die Art und Weise des Fehlverhaltens von Jugendlichen, sondern auch auf den Umfang von Taten. Abenteuerlich sind die Vorstellungen des Jugendamtes, mit welchen personellen oder organisatorischen Mitteln den Fehltritten "auffälliger Jugendlicher“, der Jugendkriminalität oder dem Vandalismus begegnet werden kann.
Der Magistrat wird aufgefordert, umgehend und schnellstmöglich eine qualitative und quantitative Bestandaufnahme zur Situation "auffälliger Jugendlicher“ in Eschersheim durch die zuständigen Ämter der Stadt Frankfurt und des zuständigen Polizeireviers erstellen zu lassen, um daraus ein Konzept zu entwickeln, mit welchen Maßnahmen die Sicherheit der Kinder, Jugendlichen sowie Bürgerinnen und Bürger in Eschersheim gewährleistet werden kann.
Antragstellende Fraktion: SPDBeratung im Ortsbeirat: 9
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Der Weg dieser Vorlage
Am 23. Juni 2006 brachte SPD im Ortsbeirat 9 diesen Antrag ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 06.07.2006 im OBR 9 für erledigt erklärt.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. zu a): Annahme bei Enthaltung SPD und 1 FDP zu b): Annahme bei einer Enthaltung FDP