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Dieselfahrverbote vermeiden

Vorlagentyp: OFFDP
65 Wochen bis zur Antwort6 Stationen im Verfahren2 SitzungenAngenommen

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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Begründung

Der Ortsbeirat möge beschließen: Im Februar 2018 hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden, dass Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge generell zulässig sind. Ein solches Verbot in Frankfurt würde auch den Ortsbezirk 2 mit seinem hohen Verkehrsaufkommen treffen. Treffen würde diese Einschränkung insbesondere Menschen mit niedrigen Einkommen, Handwerksbetriebe und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat aufgefordert zu prüfen und zu berichten, in welchem groben prozentuellen Maße das Potential der Emissionsvermeidung im Ortsbezirk 2 durch folgende Maßnahmen bereits ausgeschöpft ist: 1. flächendeckende Einführung der Grünen Welle (Vermeidung von Emissionen durch Bremsungen) 2. flächendeckende Einführung des Grünpfeils für Rechtsabbieger (Vermeidung von Emissionen durch Wartezeit) 3. flächendeckende Einführung von Zuflussregelungsanlagen (Vermeidung von Emissionen durch Stau) 4. Ausbau von Radwegen (Vermeidung von Emissionen durch motorisierten Individualverkehr auf kurzen Strecken) 5. besseres Baustellenmanagement (Vermeidung von Emissionen durch Staubildung) 6. Bauzulassung von Quartiersparkhäusern (Vermeidung von Emissionen durch lange Parkplatzsuche) 7. Bei den Messstellen im Stadtgebiet die für niedrige Messwerte günstigsten Aufstellmöglichkeiten gem. der 39. BImSchV wählen(Vermeidung unrealistisch hoher Messwerte wegen Aufstellung der Sensoren in Auspuffnähe) Begründung: Bei Maßnahmen zur Reduzierung von Stickstoffdioxid sind kostengünstige und sozial ausgewogene Alternativen gegenüber Verboten vorzuziehen. Denn Fahrverbote für ältere Diesel-Fahrzeuge treffen einkommensschwache und mobilitätseingeschränkte Personen, sowie Handwerksbetriebe.

Inhalt

Antrag vom 24.05.2018, OF 564/2

Betreff: Dieselfahrverbote vermeiden

Der Ortsbeirat möge beschließen: Im Februar 2018 hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden, dass Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge generell zulässig sind. Ein solches Verbot in Frankfurt würde auch den Ortsbezirk 2 mit seinem hohen Verkehrsaufkommen treffen. Treffen würde diese Einschränkung insbesondere Menschen mit niedrigen Einkommen, Handwerksbetriebe und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat aufgefordert zu prüfen und zu berichten, in welchem groben prozentuellen Maße das Potential der Emissionsvermeidung im Ortsbezirk 2 durch folgende Maßnahmen bereits ausgeschöpft ist: 1. flächendeckende Einführung der Grünen Welle (Vermeidung von Emissionen durch Bremsungen) 2. flächendeckende Einführung des Grünpfeils für Rechtsabbieger (Vermeidung von Emissionen durch Wartezeit) 3. flächendeckende Einführung von Zuflussregelungsanlagen (Vermeidung von Emissionen durch Stau) 4. Ausbau von Radwegen (Vermeidung von Emissionen durch motorisierten Individualverkehr auf kurzen Strecken) 5. besseres Baustellenmanagement (Vermeidung von Emissionen durch Staubildung) 6. Bauzulassung von Quartiersparkhäusern (Vermeidung von Emissionen durch lange Parkplatzsuche) 7. Bei den Messstellen im Stadtgebiet die für niedrige Messwerte günstigsten Aufstellmöglichkeiten gem. der 39. BImSchV wählen(Vermeidung unrealistisch hoher Messwerte wegen Aufstellung der Sensoren in Auspuffnähe)

Begründung: Bei Maßnahmen zur Reduzierung von Stickstoffdioxid sind kostengünstige und sozial ausgewogene Alternativen gegenüber Verboten vorzuziehen. Denn Fahrverbote für ältere Diesel-Fahrzeuge treffen einkommensschwache und mobilitätseingeschränkte Personen, sowie Handwerksbetriebe.Beratung im Ortsbeirat: 2

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 24. Mai 2018Sie sind hier
    OFOF 564/2Dieselfahrverbote vermeiden
    Ortsbeiratsantrag · FDP
  2. 13. August 2018OMOM 3503Dieselfahrverbote vermeidenDirektanregung
  3. 16. November 2018STST 2115Dieselfahrverbote vermeidenStellungnahme
  4. 1. Februar 2019OFOF 752/2Grüne Welle niederschwellig fördernOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
  5. 18. Februar 2019VV 1162„Grüne Welle“ niederschwellig fördernAnfrage
  6. 23. August 2019Antwort des Magistrats · nach 65 WochenSTST 1615"Grüne Welle" niederschwellig fördernStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
OBR 2
Sitzung 23 · 11.06.2018
TO I, TOP 11
Beraten
Die Vorlage OF 564/2 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 2
Sitzung 24 · 13.08.2018
TO I, TOP 8
Angenommen
Anregung an den Magistrat OM 3503 2018 Die Vorlage OF 564/2 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPD3 GrüneFDPBFFPiraten
Ablehnung:
1 Grüne1 Linke
Enthaltung:
1 Linke
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, 3 GRÜNE, FDP, BFF und Piraten gegen 1 GRÜNE und 1 LINKE. (= Ablehnung) bei Enthaltung 1 LINKE.

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
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