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Maßnahmenpaket .Gentrifizierung.

Vorlagentyp: OFCDU
10 Wochen bis zur Antwort6 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

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Thema Wohnen verfolgen

Begründung

"Gentrifizierung" Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, 1. sich bei der hessischen Landesregierung dafür einzusetzen, die Kappungsgrenze für Mieterhöhungen gem. § 558 BGB in Frankfurt am Main auf 15% in 3 Jahren zu beschränken; 2. sich bei der hessischen Landesregierung dafür einzusetzen, eine zeitgemäße Rechtsgrundlage für die Erhebung einer Fehlbelegungsangabe einzuführen; 3. sich bei der hessischen Landesregierung sowie beim Deutschen Städtetag dafür einzusetzen, den Bemessungszeitraum für die Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete ("Mieispiegel") über die derzeitige Norm von 4 Jahren auszuweiten; 4. sich bei der hessischen Landesregierung für die Wiedereinführung des Verbots der Wohnraumzweckentfremdung einzusetzen; 5. für das Gebiet der Erhaltungssatzung "Westend II" einen Bebauungsplan aufzustellen; 6. die bestehende Erhaltungssatzung "Westend II" gem. § 172 Absatz 1, Satz 1, Nr. 2 BauGB um eine "Milieuschutzsatzung" zu ergänzen; 7. gemeinsam mit der hessischen Landesregierung die Voraussetzungen dafür zu schaffen, die Zusammenlegung von Wohnungen zu größeren Einheiten unter Genehmigungsvorbehalt stellen zu können; 8. gemeinsam mit der hessischen Landesregierung die Voraussetzungen dafür zu schaffen, die Umwandlung von Miel- in Eigentumswohnungen ("Begründung von Wohneigentum in Wohnhäusern") unter Genehmigungsvorbehalt steifen zu können; 9. i) sich bei der hessischen Landesregierung dafür einzusetzen, dass die hessische Verordnung zur Bestimmung von Gebieten mit verlängerten Kündigungsbeschränkungen gem. § 577a BGB fortgeführt wird und ii) diese auf Frankfurt anzuwenden; 10. gemeinsam mit den in Frankfurt engagierten öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass das kommunale Vorkaufsrecht für Grundstücke im Geltungsbereich von Erhaitungssatzungen zukünftig wahrgenommen werden kann; 11. für das Westend ein "Quartiersmanagement" als zentrale Anlaufstelle für betroffene Bürger einzurichten, um Beschwerden zu bündeln und verbindliche Auskünfte zu geben.

Inhalt

Antrag vom 10.02.2014, OF 459/2

Betreff: Maßnahmenpaket "Gentrifizierung"

Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, 1. sich bei der hessischen Landesregierung dafür einzusetzen, die Kappungsgrenze für Mieterhöhungen gem. § 558 BGB in Frankfurt am Main auf 15% in 3 Jahren zu beschränken; 2. sich bei der hessischen Landesregierung dafür einzusetzen, eine zeitgemäße Rechtsgrundlage für die Erhebung einer Fehlbelegungsangabe einzuführen; 3. sich bei der hessischen Landesregierung sowie beim Deutschen Städtetag dafür einzusetzen, den Bemessungszeitraum für die Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete ("Mieispiegel") über die derzeitige Norm von 4 Jahren auszuweiten; 4. sich bei der hessischen Landesregierung für die Wiedereinführung des Verbots der Wohnraumzweckentfremdung einzusetzen; 5. für das Gebiet der Erhaltungssatzung "Westend II" einen Bebauungsplan aufzustellen; 6. die bestehende Erhaltungssatzung "Westend II" gem. § 172 Absatz 1, Satz 1, Nr. 2 BauGB um eine "Milieuschutzsatzung" zu ergänzen; 7. gemeinsam mit der hessischen Landesregierung die Voraussetzungen dafür zu schaffen, die Zusammenlegung von Wohnungen zu größeren Einheiten unter Genehmigungsvorbehalt stellen zu können; 8. gemeinsam mit der hessischen Landesregierung die Voraussetzungen dafür zu schaffen, die Umwandlung von Miel- in Eigentumswohnungen ("Begründung von Wohneigentum in Wohnhäusern") unter Genehmigungsvorbehalt steifen zu können; 9. i) sich bei der hessischen Landesregierung dafür einzusetzen, dass die hessische Verordnung zur Bestimmung von Gebieten mit verlängerten Kündigungsbeschränkungen gem. § 577a BGB fortgeführt wird und ii) diese auf Frankfurt anzuwenden; 10. gemeinsam mit den in Frankfurt engagierten öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass das kommunale Vorkaufsrecht für Grundstücke im Geltungsbereich von Erhaitungssatzungen zukünftig wahrgenommen werden kann; 11. für das Westend ein "Quartiersmanagement" als zentrale Anlaufstelle für betroffene Bürger einzurichten, um Beschwerden zu bündeln und verbindliche Auskünfte zu geben.Beratung im Ortsbeirat: 2

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar. Nach der letzten Antwort wurde das Thema erneut aufgegriffen.

  1. 10. Februar 2014Sie sind hier
    OFOF 459/2Maßnahmenpaket .Gentrifizierung.
    Ortsbeiratsantrag · CDU
  2. 10. Februar 2014OMOM 2866Maßnahmenpaket „Gentrifizierung“Direktanregung
  3. 22. April 2014Antwort des Magistrats · nach 10 WochenSTST 552Maßnahmenpaket "Gentrifizierung"Stellungnahme
  4. 1. Dezember 2014VV 1179Ämterübergreifende Einrichtung gegen Entmietungen in Frankfurt einrichtenAnfrage
  5. 18. Februar 2015OFOF 644/2Ämterübergreifendes Management mit Beratungskompetenz - Schutz vor Verdrängung, unwürdigen Wohnverhältnissen und sozialer DestabilisierungOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
  6. 9. März 2015OMOM 3913Ämterübergreifendes Management mit Beratungskompetenz - Schutz vor Verdrängung, unwürdigen Wohnverhältnissen und sozialer DestabilisierungDirektanregung

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 2
Sitzung 30 · 10.02.2014
TO I, TOP 33
Angenommen
Anregung an den Magistrat OM 2866 2014 Die Vorlage OF 459/2 wird mit den Maßgaben beschlossen, dass unter Ziffer 3.hinter dem Wort "Vergleichsmieten" die Worte "und auch Bestandsmieten" eingefügt und unter Ziffer 11. die Worte "ein Quartiersmanagement" durch die Worte "eine zentrale Anlaufstelle" ersetzt werden sowie Ziffer 5. ersatzlos gestrichen wird.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu Ziffer 1. und 9)
Zustimmung:
Alle
zu Ziffer 2)
Zustimmung:
5 GrüneCDUFDP
Ablehnung:
SPDFreie Wähler
Enthaltung:
1 GrüneLinkeFraktionslos
zu Ziffer 3)
Enthaltung:
FDP
zu Ziffer 4)
Zustimmung:
GrüneSPDLinkeFreie WählerFraktionslos
Ablehnung:
CDUFDP
zu Ziffer 5)
Zustimmung:
5 Grüne5 CDU
Ablehnung:
1 Grüne1 CDUSPDLinkeFDPFreie WählerFraktionslos
zu Ziffer 6)
Zustimmung:
Grüne4 CDUSPDLinkeFreie WählerFraktionslos
Ablehnung:
1 CDUFDP
Enthaltung:
1 CDU
zu Ziffer 7)
Zustimmung:
Grüne1 CDUSPDLinkeFDPFreie WählerFraktionslos
Ablehnung:
1 CDU
Enthaltung:
4 CDU
zu Ziffer 8)
Zustimmung:
GrüneSPDLinkeFreie WählerFraktionslos
Ablehnung:
CDUFDP
zu Ziffer 10)
Zustimmung:
Grüne1 CDUSPDLinkeFDPFreie WählerFraktionslos
Ablehnung:
4 CDU
Enthaltung:
1 CDU
zu Ziffer 11)
Zustimmung:
GrüneSPDLinkeFreie WählerFraktionslos
Ablehnung:
CDU
Enthaltung:
FDP
Abstimmung im Original

Abstimmung: Ziffern 1. und 9.: Einstimmige Annahme Ziffer 2.: 5 GRÜNE, CDU und FDP gegen SPD und FREIE WÄHLER (= Ablehnung); 1 GRÜNE, LINKE. und fraktionslos (= Enthaltung) Ziffer 3.: Annahme bei Enthaltung FDP Ziffer 4.: GRÜNE, SPD, LINKE. FREIE WÄHLER und fraktionslos gegen CDU und FDP (= Ablehnung) Ziffer 5.: 5 GRÜNE und 5 CDU gegen 1 GRÜNE, 1 CDU, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und fraktionslos (= Annahme) Ziffer 6.: GRÜNE, 4 CDU, SPD, LINKE., FREIE WÄHLER und fraktionslos gegen 1 CDU und FDP (= Ablehnung); 1 CDU (= Enthaltung) Ziffer 7.: GRÜNE, 1 CDU, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und fraktionslos gegen 1 CDU (= Ablehnung); 4 CDU (= Enthaltung) Ziffer 8.: GRÜNE, SPD, LINKE. FREIE WÄHLER und fraktionslos gegen CDU und FDP (= Ablehnung) Ziffer 10.: GRÜNE, 1 CDU, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und fraktionslos gegen 4 CDU (= Ablehnung); 1 CDU (= Enthaltung) Ziffer 11.: GRÜNE, SPD, LINKE., FREIE WÄHLER und fraktionslos gegen CDU (= Ablehnung); FDP (= Enthaltung)

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