Sossenheim/Unterliederbach: Anhaltende Lärmbelastung entlang der A 66 - aktive Einflussnahme des Magistrats erforderlich
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat fordert den Magistrat auf, konkrete Schritte zur Verbesserung der Lärmschutzmaßnahmen entlang der A 66 in Sossenheim und Unterliederbach darzulegen. Diese Initiative zielt darauf ab, die Lebensqualität der betroffenen Anwohner zu erhöhen und eine zeitnahe Umsetzung der Lärmschutzmaßnahmen zu gewährleisten.
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Thema Verkehr und Straße verfolgenAntrag
Die anhaltend hohe Lärmbelastung entlang der Bundesautobahn A 66 stellt für die Bewohnerinnen und Bewohner der Papageiensiedlung, Henri-Dunant-Siedlung sowie Teile der Carl-Sonnenschein-Siedlung seit vielen Jahren eine erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität und eine Belastung dar. Trotz wiederholter Hinweise aus der Bürgerschaft und bestehender Planungsankündigungen ist bislang keine spürbare Verbesserung der Situation eingetreten, obgleich es sich bei der A66 im genannten Straßenabschnitt statistisch um eine der meist befahrensten Autobahnabschnitte des Bundesgebietes handelt.
In der Stellungnahme vom 20.Februar 2023 (ST 547) des Magistrats wird ausgeführt, dass die geplanten Lärmschutzmaßnahmen durch die Autobahn GmbH des Bundes erst in einem sehr langfristigen Zeithorizont umgesetzt werden sollen. Für die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner bedeutet dies faktisch eine weitere jahrelange Belastung ohne konkrete Perspektive auf Entlastung. Hinzu kommt, dass entlang der A66 im genannten Abschnitt zukünftig die RTW West verlaufen wird.
Unabhängig von der formalen Zuständigkeit des Bundes ist es Aufgabe der Stadt Frankfurt am Main, sich im Rahmen ihrer Verantwortung für Gesundheitsvorsorge, Stadtentwicklung und Lebensqualität aktiv für die Interessen der betroffenen Stadtteile einzusetzen und alle ihr zur Verfügung stehenden Einflussmöglichkeiten zu nutzen.
Diese Verantwortung sollte insbesondere die aktive Begleitung der Planungen, die kontinuierliche Einflussnahme auf die zuständigen Stellen sowie die Unterstützung der betroffenen Bevölkerung darstellen.
Diesen Ausführungen vorausgeschickt möge der Ortsbeirat beschließen,
den Magistrat wird gebeten,
darzulegen, welche konkreten Schritte seit der letzten Stellungnahme ST 547 vom 20. Februar 2023 unternommen wurden, um gegenüber der Autobahn GmbH des Bundes auf eine Beschleunigung der Planung und Umsetzung der Lärmschutzmaßnahmen entlang der A 66 im Bereich Sossenheim und Unterliederbach hinzuwirken,
sich weiterhin mit Nachdruck gegenüber den zuständigen Stellen auf Landes- und Bundesebene für eine zeitnahe Umsetzung wirksamer Lärmschutzmaßnahmen einzusetzen,
den Ortsbeirat regelmäßig über den Fortgang der Gespräche, Planungen und Maßnahmen zu unterrichten.
Antragsteller: CDU
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 16. Oktober 2022OFOF 602/6Sossenheim: Sachstand Errichtung Lärmschutzwände entlang der Autobahn A 66 - Papageiensiedlung (Unterliederbach - Carl-Sonnenschein-Siedlung)Ortsbeiratsantrag · CDU
- 1. November 2022VV 528Sossenheim: Sachstand Errichtung Lärmschutzwände entlang der Bundesautobahn A 66 - Papageiensiedlung (Unterliederbach - Carl-Sonnenschein-Siedlung)Anfrage
- 20. Februar 2023STST 547Sossenheim: Sachstand Errichtung Lärmschutzwände entlang der Bundesautobahn A 66 - Papageien-siedlung (Unterliederbach - Carl-Sonnenschein-Siedlung)Stellungnahme
- 7. Januar 2026Sie sind hierOFOF 1422/6Sossenheim/Unterliederbach: Anhaltende Lärmbelastung entlang der A 66 - aktive Einflussnahme des Magistrats erforderlichOrtsbeiratsantrag · CDU
- 13. Januar 2026OMOM 7885Sossenheim/Unterliederbach: Anhaltende Lärmbelastung entlang der A66 - aktive Einflussnahme des Magistrats erforderlichDirektanregung
- 8. Mai 2026Antwort des Magistrats · nach 186 WochenSTST 859Sossenheim/Unterliederbach: Anhaltende Lärmbelastung entlang der A66 - aktive Einflussnahme des Magistrats erforderlichStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme