Endlich wirksam „to go-Verpackungen“ einschränken
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Matthias-Beltz-Platz — 7 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 21.09.2026.
- Lärmstörungen auf dem Matthias-Beltz-Platz21.09.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Regeln für Straßenmusik müssen auch für den Matthias-Beltz-Platz gelten03.08.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Überfüllte Mülleimer an Hotspot-Standorten im Nordend: Einführung einer bedarfsgerechten Leerungsfrequenz18.06.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
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Anregung vom 24.01.2019, OA 352 entstanden aus Vorlage: OF 543/3 vom 06.10.2018
Betreff: Endlich wirksam "to go-Verpackungen" einschränken Unsere Stadt versinkt im "Verpackungsmüll", die öffentlichen Plätze und Grünanlagen sind teilweise komplett vermüllt, die Reinigungskosten steigen seit Jahren kontinuierlich an und die Reinigungskräfte kommen kaum nach. Im Nordend häufen sich seit Jahren die Beschwerden von Anwohnerinnen und Anwohnern über vermüllte öffentliche Plätze und Straßen. Es ist an der Zeit, das aktuelle "Müllsammelsystem im öffentlichen Raum" anzupassen. Der "Papierkorb" hat ausgedient. Auch im öffentlichen Raum wird ein getrenntes Müllsammelsystem benötigt, und die Müllbehälter müssen dem geänderten Müllaufkommen Rechnung tragen; Stichwort: "Pizzakartontauglich". Gleichzeitig müssen die Anreize zur Müllvermeidung gerade in der Gastronomie erhöht werden. Es gibt in dieser Richtung bereits Initiativen, allerdings dauert der freiwillige Umdenkprozess hier einfach zu lange. Über die Erhebung einer "kommunalen Verpackungssteuer" muss endlich diskutiert werden, damit die Verursacher stärker wie bisher an den Kosten beteiligt werden und der Anreiz zur Umstellung größer wird. Vor diesem Hintergrund möge die Stadtverordnetenversammlung beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, zu prüfen und zu berichten, 1. ob es möglich ist, auf Plätzen im Nordend, wie z. B. dem Friedberger Platz, dem Matthias-Beltz-Platz und dem Luisenplatz, größere Müllbehälter, getrennt nach Papier, Plastik und Restmüll, einzurichten; 2. wie eine kommunale Verpackungssteuer in Frankfurt umgesetzt werden könnte. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 3
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 6. Oktober 2018OFOF 543/3Endlich wirksam „to go-Verpackungen“ einschränkenOrtsbeiratsantrag · CDU
- 24. Januar 2019Sie sind hierOAOA 352Endlich wirksam „to go-Verpackungen“ einschränkenAnregung
- 7. Juni 2019Antwort des Magistrats · nach 35 WochenSTST 1116Endlich wirksam "to go-Verpackungen" einschränkenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Der lange Weg: ein beschlossener Ortsbeiratsantrag, der über die Stadtverordnetenversammlung läuft. Die Stadtverordnetenvorsteherin verteilt ihn an Ausschüsse, die beraten und eine Empfehlung geben. Das Plenum entscheidet, danach setzt der Magistrat um.
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2Anregung an die Stadtverordnetenversammlung
- 3Ausschüsse beraten & empfehlen
- 4Plenum entscheidet
- 5Magistrat setzt um
Frist: 12 Wochen bei Überweisung zur Prüfung und Berichterstattung
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Ziffer 1.: CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD, LINKE., FDP, BFF und FRAKTION (= Annahme) Ziffer 2.: CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD, LINKE., FDP und FRAKTION (= Annahme) sowie BFF (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRANKFURTER (= Annahme)