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Noch mehr Transparenz bei der Kulturförderung

Vorlagentyp: NRCDUGRÜNE
3 SitzungenAngenommen

Zusammenfassung

Der Antrag fordert mehr Transparenz in der Kulturförderung der Stadt Frankfurt. Es wird vorgeschlagen, die jährlich vergebenen Fördermittel detailliert zu veröffentlichen und die Ergebnisse nach zwei Jahren zu evaluieren. Dadurch sollen Bürgerinformiert werden, welche Mittel für welche Kultureinrichtungen verwendet werden.

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Thema Kultur verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:

  1. den jährlichen Bericht über die Vergabe von Fördermitteln aus dem Kulturetat bis spätestens zum 30.06. eines Jahres für das abgelaufene Kalenderjahr als Bericht des Magistrats zu veröffentlichen und ins Internet zu stellen.
  2. von den maßgeblich geförderten Kultureinrichtungen des Produktbereiches 21 (Förderhöhe 5.000 € und mehr) sowohl in der institutionellen als auch in der projektbezogenen Förderung als Ergänzungen zu den verwaltungsintern vorzulegenden Verwendungsnachweisen jeweils einen komprimierten, standardisierten und vergleichbaren inhaltlichen und finanziellen Statusbericht mit dem Ziel der späteren Veröffentlichung im Internet anzufordern und diese Unterlagen ebenfalls bis zum 30.06. eines Jahres für das abgelaufene Jahr als Bericht des Magistrats zu veröffentlichen.
  3. Nach einer Laufzeit von 2 Jahren wird das Verfahren daraufhin evaluiert, ob der Erkenntnisgewinn den administrativen Aufwand rechtfertigt.

Begründung

Die Stadt Frankfurt beteiligt ihre Einwohner bei der Planung des Haushaltes. Jeder kann Vorschläge einbringen. Dies setzt Transparenz voraus. Der Bürger hat ein Anrecht darauf zu wissen, welche Einrichtungen für welche Zwecke Mittel aus dem städtischen Haushalt erhalten.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 28. Februar 2012 brachten CDU, GRÜNE diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 29.03.2012 im Stadtverordnetenversammlung angenommen. Der Magistrat antwortete am 22. Juni 2012 mit dem Bericht B 286. Zwischen Einbringung und Antwort vergingen rund 16 Wochen.

Weitere Vorlagen in diesem Verfahren

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
KAV
Sitzung 13 · 12.03.2012
TO II, TOP 9
Angenommen
Der Vorlage NR 253 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Kultur- und Freizeitausschusses
Sitzung 8 · 15.03.2012
TO I, TOP 10
Angenommen
Der Vorlage NR 253 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDFDPFreie WählerLinkePiratenÖkoLinX-ARLNPDREP
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, FDP und FREIE WÄHLER Sonstige Voten/Protokollerklärung: LINKE., Piraten, ÖkoLinX-ARL, NPD und REP (= Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 10 · 29.03.2012
TO II, TOP 18
Angenommen
Der Vorlage NR 253 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie WählerPiratenÖkoLinX-ARLNPDREP
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, Piraten, ÖkoLinX-ARL, NPD und REP

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