Stadtbahn Europaviertel: Teilweise oberirdische Führung
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.
Zu dieser Straße geht es weiter
Platz der Republik — 9 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 04.09.2026.
- Gehweg und Bushaltestelle vor der Mainzer Landstraße 88 nutzbar machen04.09.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Umgestaltung der Düsseldorfer Straße inklusive der Haltestelle „Platz der Republik“ hier: Mehrkosten für Planungsleistungen der Leistungsphasen 3 bis 5 HOAI17.04.2026 · M (Vortrag des Magistrats)
- Fragen zu aggressivem und organisiertem Betteln27.02.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Neues zu Platz der Republik per E-MailBegründung
oberirdische Führung Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung § 9544 vom 24.2.2011 zur Genehmigung der Vorplanung für die Erschließung des Europaviertels mit einer durchgängig unterirdischen geführten Stadtbahnverlängerung vom Anschluss an das Überwerfungsbauwerk unter dem "Platz der Republik" bis zur Endstation "Wohnpark" wird dahingehend geändert, dass
- a)für den Streckenabschnitt im Anschluss an die auch weiterhin unterirdische Station "Güterplatz" eine teilweise oberirdische Trassenführung bis zur zukünftigen Endstation "Wohnpark" vorgesehen wird.
- b)die für die Stadtbahnerschließung des Europaviertels vorgesehenen weiteren Stadtbahn-Stationen "Emser Brücke", "Europagarten" und "Wohnpark" oberirdisch in Mittellage des Europaboulevards hergestellt werden.
- c)im Bereich des Europagartens die Stadtbahn gemeinsam mit dem Autoverkehr unterirdisch geführt wird.
- Zur besseren Einfügung in den städtebaulichen Kontext sollen bei der Erstellung des GVFG-Antrags, des Planfeststellungsantrags und der Bau- und Finanzierungsvorlage folgende flankierende Maßnahmen berücksichtigt werden: - Direkte Öffnung der oberirdischen Haltestellen hin zu den begleitenden Gehwegen. - Echtes Rasengleis ("Modell Friedrich-Ebert-Anlage") verbunden mit dem Verzicht auf straßenbegleitende Zäune; um dies zu ermöglichen wird die maximale Geschwindigkeit der Stadtbahn auf 50 km/h begrenzt. - Zurückhaltende Gestaltung und schalltechnische Optimierung der Portalbauwerke des gemeinsamen Tunnels unter dem Europagarten und der Tunnelrampe östlich der Emser Brücke.
- Um die Stadtbahnerschließung des Europaviertels ohne weiteren Zeitverzug zu realisieren, wird der Magistrat gebeten, auf Grundlage der vorgenannten Planungsänderungen bis Mai dieses Jahres den GVFG-Antrag einzureichen und die Planfeststellung im Sommer 2012 einzuleiten, so daß der Baubeginn für Herbst 2013 geplant werden kann. Begründung: Die im Verlauf des vergangenen Jahres durch den Magistrat auf Basis des Vorplanungsbeschlusses weiter vertieften Planungen haben ergeben, dass für den Bau einer durchgängig unterirdisch geführten Stadtbahn im Europaviertel mit Gesamtkosten in Höhe von rund 264 Mio. Euro (netto) zu rechnen wäre. Auch haben die Zuschussgeber - Bund und Land - zu verstehen gegeben, dass sie die komplett unterirdische Stadtbahnführung für verkehrlich nicht notwendig erachten und eine vollumfängliche Förderung hierfür nicht zu gewähren bereit sind. Angesichts der angespannten städtischen Haushaltslage gibt dies Anlaß zur Prüfung möglicher Kostenreduzierungen. Eine Lösung zur Senkung der Kosten bei einer weiterhin hohen Erschließungsqualität des Europaviertels durch den ÖPNV besteht in einer teilweisen oberirdischen Führung der Stadtbahn im Anschluß an die Station Güterplatz. Dabei wird von den vier im Europaviertel vorgesehenen Stadtbahnstationen ausschließlich die Station "Güterplatz" unterirdisch hergestellt und die sich in Richtung Westen anschließenden Stationen "Emser Brücke", "Europagarten" sowie "Wohnpark" werden in Mittellage des Europaboulevards oberirdisch gebaut. Die oberirdischen Stationen sind deutlich kostengünstiger und schneller herstellbar und bieten in Hinblick auf Erreichbarkeit und soziale Kontrolle Vorteile. Im Bereich des Europagartens bleibt es bei einer unteririschen Trassenführung der Stadtbahn, gemeinsam mit dem Autoverkehr in einem Tunnel. Die Planung des Europagartens, einschließlich der Spielplätze und des Cafés bleibt unverändert. Das Einsparpotential dieser Variante liegt gegenüber einer durchgängig unterirdisch geführten Stadtbahn bei 80 Mio Euro. Für eine durchgehend unterirdische Stadtbahnführung müsste die Stadt Frankfurt diesen Betrag zusätzlich zu den bei der Stadt verbleibenden Finanzierungsanteilen komplett aus eigenen Haushaltsmitteln finanzieren.
Inhalt
Antrag vom 19.01.2012, NR 199
Betreff: Stadtbahn Europaviertel: Teilweise oberirdische Führung Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung § 9544 vom 24.2.2011 zur Genehmigung der Vorplanung für die Erschließung des Europaviertels mit einer durchgängig unterirdischen geführten Stadtbahnverlängerung vom Anschluss an das Überwerfungsbauwerk unter dem "Platz der Republik" bis zur Endstation "Wohnpark" wird dahingehend geändert, dass
- a)für den Streckenabschnitt im Anschluss an die auch weiterhin unterirdische Station "Güterplatz" eine teilweise oberirdische Trassenführung bis zur zukünftigen Endstation "Wohnpark" vorgesehen wird.
- b)die für die Stadtbahnerschließung des Europaviertels vorgesehenen weiteren Stadtbahn-Stationen "Emser Brücke", "Europagarten" und "Wohnpark" oberirdisch in Mittellage des Europaboulevards hergestellt werden.
- c)im Bereich des Europagartens die Stadtbahn gemeinsam mit dem Autoverkehr unterirdisch geführt wird.
- Zur besseren Einfügung in den städtebaulichen Kontext sollen bei der Erstellung des GVFG-Antrags, des Planfeststellungsantrags und der Bau- und Finanzierungsvorlage folgende flankierende Maßnahmen berücksichtigt werden: - Direkte Öffnung der oberirdischen Haltestellen hin zu den begleitenden Gehwegen. - Echtes Rasengleis ("Modell Friedrich-Ebert-Anlage") verbunden mit dem Verzicht auf straßenbegleitende Zäune; um dies zu ermöglichen wird die maximale Geschwindigkeit der Stadtbahn auf 50 km/h begrenzt. - Zurückhaltende Gestaltung und schalltechnische Optimierung der Portalbauwerke des gemeinsamen Tunnels unter dem Europagarten und der Tunnelrampe östlich der Emser Brücke.
- Um die Stadtbahnerschließung des Europaviertels ohne weiteren Zeitverzug zu realisieren, wird der Magistrat gebeten, auf Grundlage der vorgenannten Planungsänderungen bis Mai dieses Jahres den GVFG-Antrag einzureichen und die Planfeststellung im Sommer 2012 einzuleiten, so daß der Baubeginn für Herbst 2013 geplant werden kann. Begründung: Die im Verlauf des vergangenen Jahres durch den Magistrat auf Basis des Vorplanungsbeschlusses weiter vertieften Planungen haben ergeben, dass für den Bau einer durchgängig unterirdisch geführten Stadtbahn im Europaviertel mit Gesamtkosten in Höhe von rund 264 Mio. Euro (netto) zu rechnen wäre. Auch haben die Zuschussgeber - Bund und Land - zu verstehen gegeben, dass sie die komplett unterirdische Stadtbahnführung für verkehrlich nicht notwendig erachten und eine vollumfängliche Förderung hierfür nicht zu gewähren bereit sind. Angesichts der angespannten städtischen Haushaltslage gibt dies Anlaß zur Prüfung möglicher Kostenreduzierungen. Eine Lösung zur Senkung der Kosten bei einer weiterhin hohen Erschließungsqualität des Europaviertels durch den ÖPNV besteht in einer teilweisen oberirdischen Führung der Stadtbahn im Anschluß an die Station Güterplatz. Dabei wird von den vier im Europaviertel vorgesehenen Stadtbahnstationen ausschließlich die Station "Güterplatz" unterirdisch hergestellt und die sich in Richtung Westen anschließenden Stationen "Emser Brücke", "Europagarten" sowie "Wohnpark" werden in Mittellage des Europaboulevards oberirdisch gebaut. Die oberirdischen Stationen sind deutlich kostengünstiger und schneller herstellbar und bieten in Hinblick auf Erreichbarkeit und soziale Kontrolle Vorteile. Im Bereich des Europagartens bleibt es bei einer unteririschen Trassenführung der Stadtbahn, gemeinsam mit dem Autoverkehr in einem Tunnel. Die Planung des Europagartens, einschließlich der Spielplätze und des Cafés bleibt unverändert. Das Einsparpotential dieser Variante liegt gegenüber einer durchgängig unterirdisch geführten Stadtbahn bei 80 Mio Euro. Für eine durchgehend unterirdische Stadtbahnführung müsste die Stadt Frankfurt diesen Betrag zusätzlich zu den bei der Stadt verbleibenden Finanzierungsanteilen komplett aus eigenen Haushaltsmitteln finanzieren.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 19. Januar 2012Sie sind hierNRNR 199Stadtbahn Europaviertel: Teilweise oberirdische FührungSTVV-Antrag · CDU, GRÜNE
- 3. Mai 2013MM 75Stadtbahnbau in Frankfurt am Main, Stadtbahnstrecke B, Teilabschnitt 3 - Europaviertel - vom Anschluss an das Überwerfungsbauwerk unter dem „Platz der Republik“ bis zu der Endstation „Wohnpark“ hier: Bau- und FinanzierungsvorlageMagistratsvortrag
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf6 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD und Piraten; LINKE., FDP und FREIE WÄHLER (= Votum im Verkehrsausschuss)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und Piraten
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und Piraten zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und Piraten
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD und fraktionslos gegen LINKE. und FDP (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: Ziffer 1. a), b), 2. und 3.: CDU, GRÜNE, SPD, FDP und Piraten gegen LINKE. (= Annahme im Rahmen NR 178) sowie FREIE WÄHLER (= Ablehnung) Ziffer 1. c): CDU, GRÜNE, SPD, FDP und Piraten gegen LINKE. und FREIE WÄHLER (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, FDP und FREIE WÄHLER gegen LINKE. und ÖkoLinX-ARL (= Annahme) sowie Piraten (= Prüfung und Berichterstattung) zu 2. Ziffer 1. a), b), 2. und 3.: CDU, GRÜNE, SPD, FDP und Piraten gegen LINKE. (= Annahme im Rahmen NR 178) sowie FREIE WÄHLER und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung) Ziffer 1. c): CDU, GRÜNE, SPD, FDP und Piraten gegen LINKE., FREIE WÄHLER und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)