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Stadtbahnbau in Frankfurt am Main, Stadtbahnstrecke B, Teilabschnitt 3 - Europaviertel - vom Anschluss an das Überwerfungsbauwerk unter dem 'Platz der…

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Stadtbahnbau in Frankfurt am Main, Stadtbahnstrecke B, Teilabschnitt 3 - Europaviertel - vom Anschluss an das Überwerfungsbauwerk unter dem 'Platz der Republik' bis zu der Endstation 'Wohnpark' hier: Vergleiche in den Streitsachen (1) Schlussrechnungsforderung wegen Planungshonorar und (2) Schadensersatz wegen Tunnelvortriebsplanung (Mediationsverfahren)

Vorlagentyp: M
4 Stationen im Verfahren5 SitzungenAngenommen
Vorlage
Idee
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Zusammenfassung

Der Magistrat schlägt vor, einen Vergleich in der Streitsache bezüglich des Planungshonorars und Schadensersatzes für die Tunnelvortriebsplanung zu genehmigen. Dies erfolgt im Rahmen eines Mediationsverfahrens, um rechtliche Risiken und Kosten zu minimieren. Das erwartete Ergebnis ist eine Einigung, die sowohl der Stadt Frankfurt am Main als auch der VGF zugutekommt.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Beschlussvorschlag

Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:

  1. Es dient zur Kenntnis, dass in der Streitsache der Stadt Frankfurt am Main und der Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH ('VGF') mit der Ingenieurgemeinschaft Vössing Ingenieurgesellschaft mbH/AFRY Deutschland GmbH (nachfolgend 'INGE V/P') ein Vergleich gemäß Anlage 1 mit einem Betrag von 1.560.000,00 EUR netto zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer (1.856.400,00 EUR brutto) verhandelt wurde.
  2. Es dient außerdem zur Kenntnis, dass
    • a)von diesen 1.560.000,00 EUR netto ein Betrag von 1.298.621,39 EUR netto zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer (1.545.359,45 EUR brutto) auf die Stadt Frankfurt am Main entfällt und ein Betrag in Höhe von 261.378,61 EUR netto zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer (311.040,55 EUR brutto) auf die VGF;
    • b)die Bewilligung der Mehrbelastung aus der Umsatzsteuer des städtischen Anteils bereits mit Magistratsvortrag vom 22.05.2015, M 87/2015 (Ziffer 4 - insgesamt bis zu einer Höhe von 5,9 Mio. EUR), erfolgte;
    • c)der verhandelte Vergleich erst mit Beschlussfassung in Kraft tritt;
    • d)die Beträge nicht zu verzinsen sind.
  3. Dem Vergleich in der Streitsache gemäß der Anlage 1 wird für den städtischen Anteil zugestimmt.
  4. Die Auszahlung des städtischen Anteils wird in der Produktgruppe 16.11 'Förderung öffentlicher Personennahverkehr' geleistet. Soweit die Kosten aktivierungsfähig sind, erfolgt die Buchung auf die Projektdefinition 5.001121 (ÖPNV - Stadtbahnstrecke B, TA 3 - Europaviertel). Die Deckung erfolgt innerhalb des vorhandenen Budgets des Projektes. II. Gegenforderung: Schadensersatz wegen Tunnelvortriebsplanung (Mediationsverfahren)
  5. Dem Vergleich in der Streitsache mit CDM Smith Consult GmbH (nachfolgend 'CDM'), der INGE V/P und ihren beiden Gesellschaftern sowie der Arbeitsgemeinschaft Schüßler Plan/CDM Smith (nachfolgend 'ARGE SBEV') und ihren beiden Gesellschaftern gemäß Anlage 2 und damit dem Erhalt einer Schadensersatzzahlung in Höhe von 1,08 Millionen EUR wird zugestimmt.
  6. Es dient zur Kenntnis, dass die Schadensersatzzahlungen auf das Projektkonto der VGF für die Realisierung der Stadtbahn Europaviertel gutgeschrieben werden (Verwendungszweck: Vergleich Mediationsverfahren, Kostenstrukturelement: 8.4.2; PSP-Element: Y.11035.01.0800). Die Auszahlung für das Projekt wird bei weiteren Zuschusszahlungen der Stadt berücksichtigt.

Begründung

Hintergrund des Rechtsstreits der Stadt Frankfurt am Main und der VGF mit der Planungsgemeinschaft INGE V/P sowie dem Gutachter CDM ist die Planung der Tunnelarbeiten für die Verlängerung der Stadtbahnstrecke U5 ins Europaviertel. Aus der Sicht von Stadt und VGF wurde die Planung für die Tunnelherstellung mangelhaft erstellt. Über die Mangelbeseitigung konnte keine Einigung erzielt werden. Daraus ergab sich in der Folge ein Rechtsstreit über ausstehendes Planungshonorar auf der einen und Schadensersatzforderungen von Stadt und VGF auf der anderen Seite. Diese Rechtsstreitigkeiten konnten im Rahmen jahrelanger Verhandlungen unter Einbindung von Honorarsachverständigen und externen Mediatoren durch zwei Vergleichsvereinbarungen zum Abschluss gebracht werden. Vor dem Hintergrund rechtlicher Risiken bei Durchführung einer streitigen Auseinandersetzung vor Gericht, eines erheblichen Zinsrisikos, weiteren Sachverständigen- und Rechtsanwaltskosten sowie Bindung von Kapazitäten im Projekt stellen die Vergleiche aus wirtschaftlicher Sicht einen tragbaren und im Wesentlichen ausgeglichenen Kompromiss dar.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 3. Mai 2013MM 75Stadtbahnbau in Frankfurt am Main, Stadtbahnstrecke B, Teilabschnitt 3 - Europaviertel - vom Anschluss an das Überwerfungsbauwerk unter dem „Platz der Republik“ bis zu der Endstation „Wohnpark“ hier: Bau- und FinanzierungsvorlageMagistratsvortrag
  2. 22. Mai 2015MM 87Stadtbahnbau in Frankfurt am Main, Stadtbahnstrecke B, Teilabschnitt 3 - Europaviertel - vom Anschluss an das Überwerfungsbauwerk unter dem „Platz der Republik“ bis zu der Endstation „Wohnpark“ Modifizierte Bau-/Finanzierungsvorlage; InvestitionskostenzusMagistratsvortrag
  3. 12. Februar 2021Sie sind hier
    MM 27Stadtbahnbau in Frankfurt am Main, Stadtbahnstrecke B, Teilabschnitt 3 - Europaviertel - vom Anschluss an das Überwerfungsbauwerk unter dem „Platz der Republik“ bis zu der Endstation „Wohnpark“ hier: Vergleiche in den Streitsachen (1) Schlussrechnungsford
    Magistratsvortrag
  4. 26. April 2024MM 55Stadtbahnbau in Frankfurt am Main, Stadtbahnstrecke B, Teilabschnitt 3 - Europaviertel - vom Anschluss an das Überwerfungsbauwerk unter dem „Platz der Republik“ bis zu der Endstation „Wohnpark“ hier: Mehrkosten (§ 100 HGO)Magistratsvortrag

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

MVortrag des Magistrats

Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.

  1. 1Magistrat legt Vortrag vor
  2. 2Ausschüsse beraten
  3. 3Plenum entscheidet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf5 Beratungen
Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 44 · 22.02.2021
TO I, TOP 63
Zur Kenntnis
Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau die Beratung der Vorlage M 27 auf den Verkehrsausschuss delegiert hat.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER

Verkehrsausschusses
Sitzung 44 · 23.02.2021
TO I, TOP 60
Angenommen
Der Vorlage M 27 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDPFRAKTIONFrankfurter
Ablehnung:
LinkeÖkoLinX-ARL
Enthaltung:
AfDBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP und FRAKTION gegen LINKE. (= Ablehnung); AfD und BFF (= Enthaltung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRANKFURTER (= Annahme) ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)

OBR 1
Sitzung 47 · 24.02.2021
TO I, TOP 54
Angenommen
Der Vorlage M 27 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
SPDCDUGrüneLinkeFDPBFFDie ParteiU.b
Ablehnung:
ÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: SPD, CDU, GRÜNE, LINKE., FDP, BFF, Die PARTEI und U.B. gegen ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 47 · 02.03.2021
TO II, TOP 24
Angenommen
Der Vorlage M 27 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDPFRAKTION
Ablehnung:
Linke
Enthaltung:
AfDBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP und FRAKTION gegen LINKE. (= Ablehnung); AfD und BFF (= Enthaltung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 52 · 04.03.2021
TO II, TOP 47
Angenommen
Der Vorlage M 27 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDPFRAKTIONFrankfurter
Ablehnung:
LinkeÖkoLinX-ARL
Enthaltung:
AfDBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP, FRAKTION und FRANKFURTER gegen LINKE. und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung); AfD und BFF (= Enthaltung)

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