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Parkraumbewirtschaftungskonzept - Die Bürger der Quartiere befragen

Vorlagentyp: NRAfD
9 Sitzungen

Zusammenfassung

Der Antrag fordert die Ergänzung des Parkraumbewirtschaftungskonzepts um eine Bürgerbefragung, um die Meinungen der Bürger zu den geplanten Parkraumbewirtschaftungszonen zu ermitteln. Dies soll die Akzeptanz des Konzepts erhöhen und auf die Bedenken der Bürger eingehen.

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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Antrag

Der Magistrat möge das Parkraumbewirtschaftungskonzept um eine Bürgerbefragung ergänzen. Hierbei soll im Vorfeld der Einrichtung von Parkraumbewirtschaftungszonen eine Befragung der Bürger des jeweiligen Quartiers vorgenommen werden. Diese Befragung soll den Bürgern postalisch zukommen, sie soll die Möglichkeit auch der Online-Abstimmung enthalten. Zuvor soll es mindestens eine Informationsveranstaltung mit der Möglichkeit für Fragen und Diskussion geben. Die Durchführung dieser Veranstaltung und der Befragung obliegt der Stadt. Es soll die Meinung der Bürger über das Parkraumbewirtschaftungskonzept der Stadt Frankfurt für ihr Quartier erfragt werden und welche Ausnahmen es ggf. geben soll (für welche Gewerbe/Einrichtungen/Besuchsmöglichkeiten etc.). Anschließend werden die Ergebnisse im jeweiligen Ortsbeirat und anschließend in der Stadtverordnetenversammlung diskutiert und entsprechende Empfehlungen dieser politischen Gremien dem Magistrat zur Entscheidung zugeleitet.

Begründung

Bis zum Jahr 2025 soll es in Frankfurt 42 Parkzonen geben. In diesen Parkzonen können dann Autos an Wochentagen tagsüber nur noch mit einem Bewohnerparkausweis oder mit einem Parkticket geparkt werden. Viele Bürger lehnen dieses Konzept jedoch offensichtlich ab. So gibt es in den bisher schon eingeführten Parkraumbewirtschaftungszonen viel Kritik, aktuell in Bornheim: mehrere Gewerbebetreibende und auch soziale Einrichtungen beklagen eine Abwanderung von Mitarbeitern und Kunden. Außerdem würden Familienbesuche erschwert (siehe u.a. Frankfurter Rundschau vom 11.10.2021). Eine entsprechende Diskussion und ein Meinungsbild, sowohl in der Bürgerschaft als auch in den entsprechenden politischen Gremien wie des Ortsbeirats und der Stadtverordnetenversammlung ist erforderlich. Dadurch steigt die Akzeptanz entsprechender Maßnahmen oder diese können verbessert und ggf. auch besser verhindert werden. Eine Stadt mit einem bürgerfreundlichen Anspruch sollte diesen Weg nicht scheuen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 3. November 2021 brachte AfD diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 9 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf9 Beratungen
OBR 4
Sitzung 6 · 22.11.2021
TO II, TOP 23
Abgelehnt
Die Vorlage NR 150 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDLinkeFDPÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
CDUBFF
Enthaltung:
Volt
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und ÖkoLinX-ARL gegen CDU und BFF (= Annahme); Volt (= Enthaltung)

OBR 1
Sitzung 6 · 23.11.2021
TO I, TOP 50
Beraten
Die Vorlage NR 150 wird zurückgewiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeÖkoLinX-ARLDie Partei
Ablehnung:
FDPBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., ÖkoLinX-ARL und Die PARTEI gegen FDP und BFF (= Kenntnis)

OBR 6
Sitzung 6 · 23.11.2021
TO I, TOP 49
Zur Kenntnis
Die Vorlage NR 150 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUFDPBFFFraktionslos
Ablehnung:
SPDGrüneLinke
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, FDP, BFF und fraktionslos gegen SPD, GRÜNE und LINKE. (= Zurückweisung)

OBR 5
Sitzung 6 · 26.11.2021
TO I, TOP 65
Beraten
Die Vorlage NR 150 wird zurückgewiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinke
Ablehnung:
AfD
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP und LINKE. gegen AfD (= Kenntnis)

Ausschusses für Mobilität und Smart-City
Sitzung 3 · 29.11.2021
TO I, TOP 11
Abgelehnt
Die Vorlage NR 150 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPVoltÖkoLinX-ELFFRAKTION
Ablehnung:
BFF-BIGAfD
Enthaltung:
Gartenpartei
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen BFF-BIG (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD (= Annahme) Gartenpartei (= Enthaltung)

OBR 2
Sitzung 6 · 01.12.2021
TO I, TOP 25
Beraten
a) Die Vorlage NR 150 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. b) Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, die Vorlage ebenfalls zurückzustellen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 3
Sitzung 6 · 02.12.2021
TO I, TOP 58
Beraten
Die Vorlage NR 150 wird zurückgewiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDLinkeFDPÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
CDUVolt
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und ÖkoLinX-ARL gegen CDU und Volt (= Kenntnis)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 8 · 09.12.2021
TO II, TOP 15
Abgelehnt
Die Vorlage NR 150 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPVoltÖkoLinX-ELFFRAKTION
Ablehnung:
AfDBFF-BIG
Enthaltung:
Gartenpartei
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen AfD und BFF-BIG (= Annahme); Gartenpartei (= Enthaltung)

OBR 2
Sitzung 7 · 17.01.2022
TO I, TOP 23
Zur Kenntnis
Die Vorlage NR 150 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

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