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„Förderprogramm zur Gewinnung von erneuerbaren Energien und zur Energieeinsparung bei vereinseigenen Sportanlagen in Frankfurt am Main“ hier: Mittelvergabe 2011

Vorlagentyp: M
8 SitzungenAngenommen

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Thema Umwelt und Energie verfolgen

Inhalt

Vortrag des Magistrats vom 27.05.2011, M 106

Betreff: "Förderprogramm zur Gewinnung von erneuerbaren Energien und zur Energieeinsparung bei vereinseigenen Sportanlagen in Frankfurt am Main" hier: Mittelvergabe 2011 Vorgang: l. Beschl. d. Stv.-V. vom 02.09.2010, § 8627 (M 145) Gemäß den nachstehenden Bestimmungen werden Vereine im Rahmen des "Förderprogramms zur Gewinnung von erneuerbaren Energien und zur Energieeinsparung bei vereinseigenen Sportanlagen in Frankfurt am Main" durch Zuwendungen gefördert. Die entsprechenden Mittel werden bewilligt (s. Punkt III.).

  1. Es dient zur Kenntnis, dass für die Förderung von Sportvereinen nach dem "Förderprogramm zur Gewinnung von erneuerbaren Energien und zur Energieeinsparung bei vereinseigenen Sportanlagen in Frankfurt am Main" im Haushalt 2011 in der Produktgruppe 21.16 Sportförderung (Kontengruppe 71 - Aufwendungen für Zuweisungen und Zuschüsse sowie besondere Finanzausgaben -) ein Betrag von 200.000,- Euro veranschlagt ist.
  2. Der Fördersatz kann lt. Förderprogramm bei "bis zu 75 %" liegen. Nach Beschluss der Kommission zur Prüfung der Anträge soll für alle Projekte derselbe Fördersatz verwendet werden. Die Kommission befürwortet 2011 einen Fördersatz von 50 % der geltend gemachten Kosten. Es dient weiterhin zur Kenntnis, dass die Vereine, die Anträge auf Fördermittel aus dem "Förderprogramm zur Gewinnung von erneuerbaren Energien und zur Energieeinsparung bei vereinseigenen Sportanlagen in Frankfurt am Main" gestellt haben, zum großen Teil aufgrund ihres hohen Jugendanteils für die beantragten Bauprojekte lt. Sportförderrichtlinien der Stadt Frankfurt am Main (Abschnitt III., Abs. 3.) auch Anspruch auf Zuschüsse aus der "Förderung von Baumaßnahmen an vereinseigenen Sportstätten" (Produktgruppe 21.16) hätten (35 % zu den zuwendungsfähigen Kosten bei einem Jugendanteil über 20 %). Es werden daher Mittel im Bereich Sportförderung umgeschichtet, um die unter III. angegebene volle Bezuschussung aller aus dem "Förderprogramm zur Gewinnung von erneuerbaren Energien und zur Energieeinsparung bei vereinseigenen Sportanlagen in Frankfurt am Main" beantragten Projekte zu ermöglichen. Die nach den Sportförderrichtlinien der Stadt Frankfurt am Main für das Jahr 2011 zu gewährenden Zuschüsse und Zuwendungen an die Frankfurter Vereine werden durch diese Maßnahme nicht beeinträchtigt.
  3. Für die nachstehenden Vereine werden 2011 die folgenden Zuwendungen auf der Grundlage des unter I. genannten Förderprogramms geleistet: Frankfurter Sportclub Sachsenhausen Forsthausstraße (Sanierung der Hallenbeleuchtung) 3.459,70 € Höchster Tennis- und Hockeyclub 1899 (Sanierung der Hallenbeleuchtung) 4.614,17 € Frankfurter Tennisclub 1914 Palmengarten (Heizungsanlage und Klein-BHKW) 41.743,75 € (Sanierung der Hallenbeleuchtung) 14.524,50 € Turnerschaft 1856 Griesheim (Heizungsanlage und Klein-BHKW) 19.345,40 € (Fenstererneuerung) 8.633,85 € Sportverein Blau-Gelb Frankfurt (Heizungsanlage und Klein-BHKW) 35.941,18 € VfL Germania 1894 Frankfurt (Heizungsanlage) 8.842,-- € Turngemeinde Höchst 1847 (Fenstererneuerung) 31.864,50 € Frankfurter Sportclub Sachsenhausen Forsthausstraße (Wärmedämmung) 35.907,15 € Tennisclub Cassella (Thermostatventile, Wasserspar-Duschköpfe) 1.851,70 € Summe *: 206.727,90 € * Hinzuzurechnen sind die Kosten für die Durchführung der Energie-Checks (s. Punkt IV.) in Höhe von insgesamt 3.570,-- €.
  4. Es dient ferner zur Kenntnis, dass sich die Kosten für Energie-Checks 2011 auf 3.570 € (incl. Mehrwertsteuer) belaufen. Diese werden aus den Mitteln des Förderprogramms beglichen.
  5. Die Durchführung des Förderprogramms steht unter dem Vorbehalt der Rechtswirksamkeit des Haushaltsplans. Begründung: Gefördert werden Maßnahmen auf Frankfurter vereinseigenen Sportanlagen, die der Gewinnung erneuerbarer Energien oder der Energieeinsparung auf diesen Sportstätten dienen, entsprechend dem im November 2008 beschlossenen im Betreff genannten Förderprogramm. Für die beantragten Projekte wurde - wie im Programm vorgesehen - vom Landessportbund Hessen e.V. eine Energie-Check-Beratung durchgeführt, um die auf der jeweiligen Sportstätte sinnvollen Maßnahmen zur Energieeinsparung bzw. zur Gewinnung von erneuerbaren Energien zu ermitteln. Die Kosten für diese Energie-Checks (2011: 3.000 € zzgl. 19 % MWSt) werden aus den Mitteln für das Förderprogramm finanziert. Die nach den durchgeführten Energie-Checks eingereichten Anträge der Frankfurter Turn- und Sportvereine wurden von der im Programm vorgesehenen Kommission, in der das Energiereferat, das Hochbauamt und das Sportamt der Stadt Frankfurt am Main sowie der Landessportbund Hessen e.V. vertreten sind, geprüft, eine Prioritätenliste der beantragten Maßnahmen aufgestellt und auf dieser Basis der vorliegende Fördervorschlag erarbeitet. Das "Förderprogramm zur Gewinnung von erneuerbaren Energien und zur Energieeinsparung bei vereinseigenen Sportanlagen in Frankfurt am Main" soll sich mit höheren Fördersätzen deutlich von der normalen Sportförderung abheben, um auch finanziell schlecht gestellten Sportvereinen die notwendigen Investitionen in die energetische Ertüchtigung ihres Gebäudebestandes zu ermöglichen. Der Fördersatz von 50 % für die 2011 beantragten Projekte trägt dieser Absicht des Förderprogramms Rechnung.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

MVortrag des Magistrats

Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.

  1. 1Magistrat legt Vortrag vor
  2. 2Ausschüsse beraten
  3. 3Plenum entscheidet

Der Weg dieser Vorlage

Am 27. Mai 2011 legte der Magistrat diesen Vortrag der Stadtverordnetenversammlung vor. In 8 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 25.08.2011 im Stadtverordnetenversammlung angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf8 Beratungen
KAV
Sitzung 7 · 08.08.2011
TO I, TOP 1
Zur Kenntnis
Die Vorlage M 106 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

OBR 6
Sitzung 3 · 09.08.2011
TO I, TOP 35
Angenommen
Der Vorlage M 106 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Ausschusses für Umwelt und Sport
Sitzung 2 · 11.08.2011
TO I, TOP 10
Angenommen
Der Vorlage M 106 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie WählerREP
Ablehnung:
Bunte
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER gegen Bunte (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (= Annahme)

OBR 11
Sitzung 3 · 15.08.2011
TO II, TOP 1
Angenommen
Der Vorlage M 106 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 9
Sitzung 3 · 18.08.2011
TO II, TOP 15
Angenommen
Der Vorlage M 106 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 5
Sitzung 3 · 19.08.2011
TO I, TOP 56
Angenommen
Der Vorlage M 106 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 3 · 23.08.2011
TO II, TOP 6
Angenommen
Der Vorlage M 106 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDP
Ablehnung:
Bunte
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE. und FDP gegen Bunte (= Ablehnung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 4 · 25.08.2011
TO I, TOP 8
Angenommen
a) Der Vorlage M 106 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. b) Die Wortmeldungen der Stadtverordneten Ulshöfer, von Wangenheim, Emmerling, Thiele und Gerhardt sowie von Stadtrat Frank dienen zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu a)
Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie Wähler
Ablehnung:
Bunte
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: zu a) CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und AGP gegen Bunte (= Ablehnung)

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