Laut einem Bericht der FR sprach sich das Umweltdezernat der Stadt Frankfurt unlängst gegen den Ausbau der A 661 aus. Di
Zusammenfassung
Das Umweltdezernat der Stadt Frankfurt hat sich gegen den Ausbau der A 661 ausgesprochen, da es dem Klimaschutz entgegenstehe. Der Magistrat bekräftigt jedoch, dass bereits begonnene Projekte im Straßenbau abgeschlossen werden sollen, einschließlich der A 661.
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Thema Verkehr und Straße verfolgenFrage an den Magistrat
Laut einem Bericht der FR sprach sich das Umweltdezernat der Stadt Frankfurt unlängst gegen den Ausbau der A 661 aus. Die stellvertretende Leiterin des Grünflächenamtes trug hierbei vor, das Vorhaben stehe "dem Klimaschutz entgegen" und sei "materiell und rechtlich nicht gerechtfertigt".
Darum frage ich den Magistrat:
Warum wurde hier eine Stellungnahme im Namen des Magistrates verkündet, deren Position der Magistrat offensichtlich nicht teilt, und wurde dieses Vorgehen vorab intern, zum Beispiel mit dem Rechtsamt, abgestimmt?
Antwort des Magistrats
Der Magistrat ist sich darüber einig, dass baulich bereits begonnene Projekte im Straßenbau fertig gestellt werden sollen. So soll die A 661 gemäß der aktuellen Planfeststellung inklusive Riederwaldanbindung gebaut werden. Das jetzt in Rede stehende Planfeststellungsverfahren steht in unmittelbaren Zusammenhang mit dem Projekt der Einhausung der Bundesautobahn zwischen Bornheim und Seckbach sowie dem endgültigen Verzicht auf den sogenannten Alleentunnel. Die Einhausung der A 661 darf nicht gefährdet und muss mit hoher Priorität vorangetrieben werden. Der von Frau Stadträtin Heilig vorgebrachte Aspekt der Berücksichtigung der Klimaverträglichkeit vor dem Hintergrund des von ihr erwähnten BVerwG-Urteils ist selbstverständlich. Wir erwarten, dass die Vorhabenträgerin, die Autobahn GmbH des Bundes, einen solchen Nachweis erbringt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 5. Mai 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.