Im Sommer 2020 hat die Ernst-Reuter-Schule II 50 Smartboards bestellt. Damit sollten bei geteilten Klassen auch die Schü
Zusammenfassung
Die Ernst-Reuter-Schule II hat 50 Smartboards bestellt, die bisher nicht geliefert wurden. Der Magistrat plant, die Ausstattung im Rahmen des Digitalpaktes bis Ende 2024 umzusetzen und hat bereits Maßnahmen zur WLAN-Ausstattung von Schulen in Frankfurt eingeleitet.
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Im Sommer 2020 hat die Ernst-Reuter-Schule II 50 Smartboards bestellt. Damit sollten bei geteilten Klassen auch die Schülerinnen und Schüler im "Homeoffice" am Unterricht teilnehmen können. Von den bestellten 50 Smartboards ist noch kein einziges in der Schule angekommen. WLAN wird es im Jahr 2021 auch nicht an der Schule geben, und für 25 Schülerinnen und Schüler werden noch Notebooks benötigt. Ich frage den Magistrat: Wie gedenkt der Magistrat vorzugehen, um den Schülerinnen und Schülern der Ernst-Reuter-Schule II zu helfen?
Antwort des Magistrats
Bei der "Bestellung von 50 Smartboards" handelt es sich um die Antragstellung im Rahmen des Digitalpaktes. Dazu wurden in 2020 alle Frankfurter Schulen aufgefordert, eine Planung für die Umsetzung des Förderprogrammes abzugeben. Die Umsetzung des Digitalpaktes läuft bis Ende 2024. Innerhalb dieses Zeitrahmens werden alle Schule davon partizipieren. Es ist jedoch nicht möglich, alle 165 Schule zur gleichen Zeit und unverzüglich auszustatten. Die von den Schulen beantragte Ausstattung muss zudem erst vom Staatlichen Schulamt geprüft und genehmigt werden. Bevor es zu einer tatsächlichen Ausstattung mit Präsentationstechnik kommt, wird ein Beratungsgespräch mit der Schule geführt und die Gegebenheiten vor Ort werden geprüft. Gegebenenfalls sind vorab noch Verkabelungsarbeiten erforderlich. Die Ausstattung mit Präsentationstechnik ist an der Ernst-Reuter-Schule II für dieses Jahr geplant. Derzeit kann noch kein genauer Zeitpunkt benannt werden, jedoch befindet sich das Stadtschulamt bereits im Austausch mit der Schule. Mit der Umsetzung des Digitalpaktes ist auch die Ausstattung aller Schulen mit WLAN und mobilen Endgeräten vorgesehen. Dies hat die Stadtverordnetenversammlung in ihrer Sitzung am 02.07.2020 beschlossen. Seitdem arbeiten wir mit Hochdruck an einer Umsetzung, sodass im Jahr 2021 etwa 100 Schulen eine WLAN-Ausstattung erhalten. Alle weiteren Schulen folgen im Anschluss, 2022. Die Bedarfsmeldung der 25 zusätzlichen Geräte für bedürftige Schülerinnen und Schüler liegt dem Stadtschulamt bereits vor und wird bei der Umverteilung der Geräte aus dem Sofortausstattungsprogramm berücksichtigt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 21. Januar 2021 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.