Aus der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Frankfurt am Main wird bekannt, dass drei unserer Stadtteilwehren mit einem bes
Zusammenfassung
Die Freiwilligen Feuerwehren Ginnheim, Hausen und Praunheim wurden mit einem speziellen Tuch zur Rettung fettleibiger Menschen ausgestattet. Der Magistrat bejaht die Angemessenheit dieser Maßnahme, da sie den ehrenamtlichen Einsatzkräften eine wichtige Aufgabe im Rettungsdienst überträgt.
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Thema Sicherheit verfolgenFrage an den Magistrat
Aus der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Frankfurt am Main wird bekannt, dass drei unserer Stadtteilwehren mit einem besonderen Tuch zur Rettung fettleibiger Menschen ausgestattet worden sind. Damit einher geht aber, dass die jeweilige Wehr zu Einsätzen mit diesem Tuch generell in ganz Hessen (!) ausrücken soll.
Ich frage den Magistrat:
Ist das ein angemessener Umgang mit den Menschen, die sich ehrenamtlich bei der Frankfurter Feuerwehr zur Hilfe für ihre Mitmenschen verpflichten?
Antwort des Magistrats
Den Freiwilligen Feuerwehren Ginnheim, Hausen und Praunheim wurde eine überörtliche Transportaufgabe für die adipöse Patientenrettung von Menschen zwischen 150 bis 450 kg übertragen, sofern es sich um keinen zeitkritischen Personentransfer handelt, der nach Möglichkeit mit einem Rettungshubschrauber durchgeführt wird. Das spezielle Tragetuch-System wird bei der Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr vorgehalten. Das Einsatzgebiet bezieht sich im Kern auf einen Radius von 50 Kilometer um Frankfurt am Main. Die Wehrführer sowie der Stadtbrandinspektor wurden im Oktober letzten Jahres über die vorgesehene Aufgabe informiert. Bedenken oder Einwände gegenüber der Branddirektion gab und gibt es keine. Seit Übertragung der Aufgabe gab es bisher noch keine Einsatzanforderung.
Die Fragestellung, ob die übertragene fachliche Aufgabe eines Spezialtransports im Rahmen des Rettungsdienstes ein angemessener Umgang mit gut ausgebildeten, aktiven, ehrenamtlichen Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Frankfurt am Main ist, die sich ihren Mitmenschen gegenüber in besonderer Weise verpflichtet fühlen, kann der Magistrat daher nur mit einem eindeutigen "Ja" beantworten.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 23. Januar 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.