Die Stadt Wiesbaden hat in diesem November eine Simulation für einen flächendeckenden Stromausfall durchgeführt. Der Rhe
Zusammenfassung
Die Stadt Frankfurt am Main führt regelmäßig Großübungen durch, um auf mögliche Krisenszenarien wie Stromausfälle vorbereitet zu sein. Ziel ist es, die Handlungsfähigkeit in kritischen Situationen zu gewährleisten und die Bevölkerung über Selbstschutzmaßnahmen zu informieren.
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Thema Sicherheit verfolgenFrage an den Magistrat
Die Stadt Wiesbaden hat in diesem November eine Simulation für einen flächendeckenden Stromausfall durchgeführt. Der Rheingau-Taunus-Kreis hat seinerseits eine Studie in Auftrag gegeben, die beschreibt, was im Fall eines Blackouts geschieht und wie man sich darauf vorbereiten soll.
Da die kritische Infrastruktur bekanntermaßen Ziel terroristischer Aktivitäten ist und verschiedene Vorfälle in den letzten Monaten die Gefahr von gesteuerten Häckerangriffen verstärkt ins Bewusstsein aller Verantwortlichen rückt, frage ich nun:
Was macht die Stadt Frankfurt, um auf einen solchen Vorfall vorbereitet zu sein, und wie bezieht sie die Bevölkerung in solche Szenarien mit ein?
Antwort des Magistrats
Die Stadt Frankfurt am Main beübt seit Jahren unterschiedlichste Szenarien mit Großübungen im Stadtgebiet mit dem Ziel, Schutzmaßnahmen für die Frankfurter Bürgerinnen und Bürger in eskalierenden Lagen zu trainieren. Die nächste Großübung ist für Ende Juni 2025 geplant. Neben der praktischen Bewältigung komplexer Gefahrenszenarien durch Brandschutz-, Katastrophenschutz- und Zivilschutzeinheiten der Stadt und der BG Unfallklinik Frankfurt am Main wird erstmals das aus den Lehren der Corona-Pandemie entwickelte Krisenmanagementkonzept für den Verwaltungsstab umfassend erprobt werden. Übungsschwerpunkt ist hierzu, in hochdynamischen Gefahren- und Sabotagelagen handlungsfähig zu bleiben, um Schäden so effektiv wie möglich beheben zu können.
Trotz vorbereitender Simulationsübungen und Trainingsmaßnahmen stellt der Magistrat deutlich heraus, dass bei Schadenslagen, wie beispielsweise einem flächendeckenden und langanhaltenden Stromausfall oder einer Gasmangellage, die Organisationen der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr und des Katastrophenschutzes den Ausfall der betroffenen Infrastruktur nicht vollumfänglich kompensieren können. Zur Überbrückung eines möglichen Stromausfalls verweist der Magistrat auf eigenständig zu leistende Vorkehrungsmaßnahmen. Hilfreich sind hierzu Informationen, die das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, BBK, herausgibt. Die Informationen sowie Antworten zu häufig gestellten Fragen im Handlungsbereich Stromausfälle in Frankfurt am Main können im Internet unter www.feuerwehr-frankfurt.de/ihre-sicherheit/vorsorge-und-selbstschutz abgerufen werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 23. Januar 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.