Die Küche des Klinikums Frankfurt Höchst wurde leider geschlossen und die Leistung an ein Tochterunternehmen der Main-Ta
Zusammenfassung
Die Schließung der Klinikapotheke am Standort Höchst wird vorgeschlagen, um wirtschaftliche und organisatorische Herausforderungen zu bewältigen. Die Apotheke soll an einen externen Dienstleister vergeben werden, um Kosten zu sparen und die Logistik zu optimieren. Dies wird erwartet, um die Ertragslage der Kliniken zu verbessern und die Umweltbelastung durch optimierte Lieferprozesse zu reduzieren.
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Thema Gesundheit und Soziales verfolgenFrage an den Magistrat
Die Küche des Klinikums Frankfurt Höchst wurde leider geschlossen und die Leistung an ein Tochterunternehmen der Main-Taunus-Kliniken fremd vergeben. Nun wird mit erheblichem Aufwand und ebensolcher Umweltbelastung das Essen mit Lkw zu den Kliniken transportiert. Das Gleiche ist für die Apotheke geplant, mit den gleichen negativen Auswirkungen auf die Umwelt. Ich frage also den Magistrat: Soll die künftige Apotheke auf dem Krankenhausgelände selbst eingerichtet werden und, falls nein, warum nicht?
Antwort des Magistrats
Laut Aussage der Geschäftsführung der Kliniken Frankfurt-Main-Taunus, KFMT, ließe sich die Klinikapotheke am Standort Höchst zukünftig nur mit erheblichem zusätzlichem Kostenaufwand, Investitionsaufwand und merklichen negativen Deckungsbeiträgen innerhalb des Krankenhauses weiterbetreiben. Zusätzlich dazu würden Interimskosten für die Zeit nach Fertigstellung des ersten Bauabschnitts bis zur Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts anfallen, die ebenfalls eine negative Belastung im Rahmen der Ertragslage darstellen. Unter Abwägung der wirtschaftlichen und organisatorischen Auswirkungen beabsichtigt die Geschäftsführung die Klinikapotheke am Standort Höchst zum
- Januar 2021 im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens - analog den Klinikstandorten Bad Soden und Hofheim - an einen externen Apothekendienstleister zu vergeben. Dies soll im Rahmen eines Betriebsübergangs erfolgen und beinhaltet ausdrücklich auch den Übergang des Apothekenpersonals hin zu dem externen Dienstleister. Externe Partner als Großapotheke können die Synergieeffekte nutzen, die sich aus der Belieferung und Betreuung vieler verschiedener Kliniken ergeben. Durch den vergrößerten Klinik-Kundenstamm können die Logistik- und Belieferungsprozesse optimiert und nachhaltiger gestaltet werden. Die Arzneimittel-Belieferung durch die Einkaufsgemeinschaften, Pharmalieferanten oder Großhändler erfolgt nicht mehr einzeln zu jeder Klinik, sondern gebündelt zur klinikversorgenden Apotheke.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 29. Oktober 2020 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.