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Durch die steigende Inzidenz ist der Bedarf an Personal für die Kontaktnachverfolgung von Coronaerkrankten im Gesundheit

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die steigende Inzidenz erfordert eine verstärkte Kontaktnachverfolgung von Coronaerkrankten, was zu einem erhöhten Personalbedarf im Gesundheitsamt führt. Der Magistrat plant, diesen Bedarf durch interne und externe Mitarbeitende zu decken, während andere Dienstleistungen des Gesundheitsamts eingeschränkt werden.

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Frage an den Magistrat

Durch die steigende Inzidenz ist der Bedarf an Personal für die Kontaktnachverfolgung von Coronaerkrankten im Gesundheitsamt massiv gestiegen. Ich frage den Magistrat: Wie wird der Personalbedarf gedeckt, und in welchem Umfang werden welche anderen Angebote und Dienstleistungen des Gesundheitsamts und anderer städtischer Stellen durch die für die Kontaktnachverfolgung - teilweise - abberufenen städtischen Mitarbeiter*innen eingeschränkt?

Antwort des Magistrats

Der Personalbedarf wird durch Mitarbeitende des Gesundheitsamtes, städtische freiwillige Bedienstete, städtische Nachwuchskräfte - Verwaltungsfachangestellte - sowie externes Personal gedeckt. Aktuell sind 240 Mitarbeitende im Bereich Covid eingesetzt, davon 113 Mitarbeitende des Gesundheitsamtes, 15 Mitarbeitende aus anderen städtischen Ämtern und Betrieben sowie elf Auszubildende für den Beruf der/des Verwaltungsfachangestellten. Das externe Personal wird über die unterschiedlichsten Kanäle rekrutiert. Folgendes externes Personal war Stand 17.09.2021 im Gesundheitsamt im Rahmen der Pandemie unterstützend tätig: - 1 Landesverwaltung - 1 Deutsche Nationalbibliothek - 25 Containment-Scouts - befristet beschäftigte Mitarbeitende des Bundesverwaltungsamtes / Initiative des Robert-Koch-Instituts - 42 Studierende - 11 Zeitarbeitskräfte der Firma Campusservice - 21 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr 10 externe Unterstützungskräfte. Nahezu alle originären Angebote und Dienstleistungen des Gesundheitsamts sind dadurch eingeschränkt bis aufgehoben. Eine Bewertung der Priorisierung essentieller Aufgaben findet regelmäßig wöchentlich statt, immer auf der Basis der dann vorherrschenden Lagesituation. Im Hinblick auf die übrige Stadtverwaltung sind nach Kenntnis des Personal- und Organisationsamtes die Angebote und Dienstleistungen der städtischen Ämter und Betriebe aufgrund der Bereitstellung von Personal zur Unterstützung der Kontaktnachverfolgung derzeit nicht eingeschränkt. Die Leitlinien des Robert-Koch-Institutes zur Nachverfolgung von Kontaktpersonen sehen seit diesem Monat die priorisierte Verfolgung von Situationen mit hohem Übertragungspotenzial - Superspreading-Events, Clustererkennung - beziehungsweise mit Beteiligung von Personen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Verlauf vor.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 16. September 2021 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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