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Laut einer von der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt durchgeführten Befragung an deutschen Theate

Vorlagentyp: F
Beantwortet

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Frage vom 05.12.2019, F 2288 Laut einer von der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt durchgeführten Befragung an deutschen Theatern, an der knapp 2.000 Theaterschaffende teilgenommen haben, ist das Thema Macht und Machtmissbrauch sehr virulent an deutschen Bühnen. So haben etwa Frauen am Theater eine höhere Arbeitsbelastung, sin d häufiger existenziell bedroht, erfahren öfter psychischen oder physischen Missbrauch als ihre Kollegen. Den strukturellen Rahmen dafür bildet laut dieser Studie das gängige Intendantenmodell. Dies vorangestellt, frage ich den Magistrat, ob er diese Einschätzung in Bezug auf Frankfurter Kultureinrichtungen teilt.

Antwort des Magistrats: Sehr geehrter Herr Stadtverordneter Kirchner! Auch wenn die tiefgründige Analyse der kürzlich veröffentlichen Studie "Macht und Struktur im Theater. Asymmetrien der Macht", die auf sehr differenzierten Fragestellungen basiert, seitens des Magistrats noch nicht abgeschlossen ist, erklärt dieser ausdrücklich, dass Missbrauch jedweder Art nicht zu tolerieren ist. Es steht außer Frage, dass bei diesem Thema nicht erst reagiert werden darf, sondern präventive Maßnahmen angezeigt sind. Der Magistrat begrüßt daher sehr, dass bspw. innerhalb der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main GmbH, SBF, gemeinsam mit der Geschäftsführung und dem Betriebsrat ein wertebasierter Verhaltenskodex zur Prävention von sexuellen Übergriffen und Machmissbrauch erlassen wurde. Hierin ist detailliert geregelt, welche Werte und welches Selbstverständnis sich die SBF im Umgang miteinander geben und welche Möglichkeiten der Aufklärung oder des Schutzes Betroffene haben. Dieser Kodex wurde mit allen Abteilungsleitern besprochen und allen Mitarbeitenden zur Kenntnis gegeben. Darüber hinaus verweist der Magistrat auf seinen Bericht vom15.06.2018, B 187, zum Thema "Geschlechtergerechtigkeit auf den Bühnen der Stadt Frankfurt am Main". Antragstellende Person(en): Stadtv. Thomas Kirchner

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 5. Dezember 2019 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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