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Frage vom 16.05.2019, F 1880 Aufgrund derzeitiger Entwicklungen wird die Stadt Frankfurt voraussichtlich schon früher als in der aktuellen Fortschreibung des Schulentwicklungsplans prognostiziert nicht mehr genügend Gymnasialplätze vorhalten können. Um den sich abzeichnenden Engpässen entgegenzuwirken, kündigte das Bildungsdezernat im letzten Jahr an, zu prüfen, an welchen Gymnasien eine Erhöhung der Zügigkeit möglich ist. Einige Schulen signalisieren schon seit geraumer Zeit ihre Bereitschaft dazu. Daher frage ich den Magistrat: An welchen Gymnasien kommt es mit Gewinn wie vieler neuer Schulplätze zum Schuljahr 2019/2020 zu Klassenmehrbildungen, und welche Angebote von Gymnasien, weitere Züge aufzunehmen, wurden abgelehnt?
Antwort des Magistrats: Sehr geehrte Frau Stadtverordnete Fischer! In den letzten Jahren hat sich ein Verfahren entwickelt, mit dem sich der Magistrat gemeinsam mit dem Staatlichen Schulamt darum bemüht, die erwarteten Anmeldezahlen für das kommende Schuljahr differenziert nach der jeweiligen Schulform frühzeitig einzuschätzen und im Bedarfsfall kurzfristige Maßnahmen abzustimmen. Diese Abstimmungen beginnen regelhaft bereits im November des Vorjahres. In diesem Jahr führte die Einschätzung der Beteiligten zu dem Ergebnis, dass die gesamtstädtische Aufnahmekapazität an den Gymnasien und im gymnasialen Bildungsgang der kooperativen Gesamtschulen trotz der Neueröffnung des Gymnasiums Römerhof nicht ausreichen könnte und deshalb vorsorglich zusätzliche Klassenbildungen an einzelnen Schulen einzuplanen seien. Nach Vorliegen der Anmeldezahlen im März wurden zwischen den Beteiligten folgende Klassenmehrbildungen für das kommende Schuljahr abgestimmt: - Adorno-Gymnasium + 1 (nach Rücksprache mit Schulleitung) - Freiherr-vom-Stein-Schule + 1 (auf eigenen Wunsch) - Liebigschule + 1 (auf eigenen Wunsch) - Ziehenschule + 1 (nach Rücksprache mit Schulleitung) - Schule am Ried + 1 (dauerhaft auf eigenen Wunsch) Für das Gymnasium Nord wurde in Abstimmung mit der Schulleitung vereinbart, die im Schulentwicklungsplan dokumentierte Achtzügigkeit aus pädagogischen Gründen nach Möglichkeit nicht voll auszuschöpfen. Dem Wunsch der Elisabethenschule auf zusätzliche Klassenbildungen konnte nicht entsprochen werden. Damit stehen insgesamt 104 Klassen im gymnasialen Bildungsgang an den Gymnasien und den kooperativen Gesamtschulen zur Verfügung. Antragstellende Person(en): Stadtv. Sabine Fischer
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 16. Mai 2019 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.