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An der Richtsberg-Gesamtschule in Marburg erhielten alle Schüler*innen der Jahrgangsstufe 8 zum Start des neuen Schuljah

Vorlagentyp: F
Beantwortet

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Frage vom 01.11.2018, F 1553 An der Richtsberg-Gesamtschule in Marburg erhielten alle Schüler*innen der Jahrgangsstufe 8 zum Start des neuen Schuljahres Tablets zur schulischen Nutzung. Alle Schulbücher sind digital auf den Tablets verfügbar, und die Schüler*innen können die Tablets mit nach Hause nehmen.

Ich frage den Magistrat: Wie schätzt der Magistrat den Marburger Modellversuch ein?

Antwort des Magistrats: An der Richtsberg-Gesamtschule in Marburg arbeiten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 seit Beginn des Schuljahres mit iPads. Zentrale Voraussetzung für die Gewinnung gesicherter Erkenntnisse und eine valide Einschätzung von Seiten des Magistrats ist eine wissenschaftliche Begleitung und Auswertung des Modellversuchs. Eine solche Auswertung ist dem Magistrat nicht bekannt beziehungsweise kann aufgrund des Projektstarts zum Schuljahr 2018/2019 noch nicht vorliegen. Auch an Frankfurter Schulen wurden in der Vergangenheit bereits Modellprojekte durchgeführt, die den Einsatz von Tablets im Unterricht erproben. Schon 2013 startete das Stadtschulamt in Kooperation mit dem Amt für Informations- und Kommunikationstechnik in Frankfurt ein eigenes Tablet-Modellprojekt an der Stauffenbergschule mit wissenschaftlicher Begleitung, ebenso war Frankfurt an dem hessenweiten Modellprojekt zum mobilen Lernen an der Grundschule, MOLE, beteiligt. Derzeit führt das Medienzentrum Frankfurt ein Tablet-Projekt am Gymnasium Nord durch, welches in Kooperation mit der Goethe Universität Frankfurt wissenschaftlich ausgewertet wird. Die verschiedenen Modellprojekte haben deutlich gemacht, dass für den sinnvollen Einsatz von mobilen Endgeräten im Unterricht neben der WLAN-Infrastruktur auch entsprechende Bandbreiten bereitgestellt werden müssen. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass ein entscheidender Faktor für das Gelingen eines Tablet-Projekts die Medienkompetenz der Lehrkräfte und die Einbindung in ein schulisches Gesamtkonzept darstellt. Mit dem geplanten Projekt zum Aufbau einer WLAN-Infrastruktur an den Frankfurter Schulen werden auch schuleigene mobile Endgeräte - Notebooks, Tablets und Konvertibles - zum Einsatz kommen. Diese Endgeräte verfügen, sofern gewünscht, über den vollen Zugriff auf die pädagogischen IT-Ressourcen. Antragstellende Person(en): Stadtv. Dominike Pauli

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 1. November 2018 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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