Das Ziel der Klimaneutralität bis 2035 setzt stark auf die möglichst zügige Nutzung des Solarstrompotenzials auf den Däc
Zusammenfassung
Es wird vorgeschlagen, das Verfahren zum Anschluss von PV-Anlagen zu straffen, um die Klimaneutralität bis 2035 zu erreichen. Ziel ist es, die Bearbeitungszeiten zu verkürzen und die Nutzung des Solarstrompotenzials zu fördern.
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Thema Umwelt und Energie verfolgenFrage an den Magistrat
Das Ziel der Klimaneutralität bis 2035 setzt stark auf die möglichst zügige Nutzung des Solarstrompotenzials auf den Dächern und Flächen der Stadt. Neben Fachkräftemangel und Lieferengpässen erschwert auch die Langwierigkeit eines Netzanschlusses einer privaten PV-Anlage durch die NRM Netzdienste Rhein-Main dieses Ziel. Beispielhaft dafür steht der Anschluss der Bürgersolaranlage auf der Georg-August-Zinn-Schule durch den Sonneninitiative e. V., der nach 2,5 Jahren noch nicht abgeschlossen ist. Ich frage den Magistrat: Bestehen Pläne der NRM, das Verfahren zum Anschluss einer PV-Anlage mittels dreier Termine, die sich über Monate bis Jahre hinziehen, zu straffen und auf einen oder zwei und innerhalb eines festgelegten Zeitraums zu reduzieren?
Antwort des Magistrats
Die Netzdienste Rhein-Main GmbH, NRM, eine Tochter der Mainova AG, ermöglicht als Netzbetreiber den Anschluss erneuerbarer Energien-Anlagen an das öffentliche Stromnetz. Dazu gehört, dass die vom Gesetzgeber und den Regulierungsbehörden vorgegebenen Verfahrens- und Prozessschritte zuverlässig, nachvollziehbar und möglichst einfach umgesetzt werden können. Hierzu optimiert die NRM fortlaufend ihre Prozesse.
In diesem Zusammenhang wurde auch die Abwicklung von Anschlussprozessen von Bürgersolaranlagen betrachtet, mit dem Ziel, diese zukünftig einfacher und zügiger zu gestalten.
Durch die hohe Anzahl der Einspeiseanfragen und der hohen Leistungsanfragen durch Rechenzentren, die derzeit an die NRM gerichtet werden, entstehen hohe Aufwände im Kontext der Netzprüfung. Dadurch sind längere Bearbeitungszeiten leider nicht auszuschließen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 10. November 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.