Produktbereich: allgemein Verwaltungsstrukturreform
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allgemein Verwaltungsstrukturreform Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 146 vom 23.08.2013, Haushalt 2014 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2014-2017. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 12.12.2013, § 4004, dokumentiert. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, zügig, jedoch bis spätestens Ende des Jahres 2014 die Ergebnisse einer umfassenden Verwaltungsstrukturanalyse und Aufgabenkritik aller städtischen Leistungen vorzulegen. In diesem Zusammenhang sind die Möglichkeiten zur Optimierung der Wirtschaftlichkeit von Prozessabläufen aufzuzeigen, Parallelstrukturen und Doppelarbeit in allen Bereichen zu identifizieren sowie Möglichkeiten zur Hebung von Synergien dazulegen. Ziel muss es dabei sein, neben der Straffung von Verwaltungsabläufen auch dezernatsübergreifend Personalkosten spürbar zu senken. Begründung: Eine solche Verwaltungsstrukturanalyse wurde von der Stadtverordnetenversammlung bereits im Rahmen der Haushaltsberatungen des Jahres 2012 beschlossen. Trotz diverser Ankündigungen seitens des Magistrates liegen bisher keine verwertbaren Ergebnisse vor. Durch die Benennung eines schwerpunktmäßig mit dieser Aufgaben betrauten sogenannten Reformdezernenten sollte der Magistrat in der Lage sein, diese Analyse der Verwaltungsstruktur vorzulegen. Dabei muss auch dargelegt werden, wie die Personalkosten als größte Ausgabenblock reduziert werden können. Hier darf es keine Tabus geben. Die Vorgabe des Hessischen Innenministers, die jährliche Steigerung der Personalkosten auf maximal 1 % zu begrenzen, ist angesichts der weiterhin defizitären Haushaltssituation zwar ein Schritt in die richtige Richtung, aber für eine nachhaltige Haushaltskonsolidierung bei Weitem nicht ausreichend. Der Magistrat muss endlich den Mut aufbringen und sich der unbequemen Wahrheit stellen, dass ohne eine Senkung der Personalkosten durch sozialverträgliche Maßnahmen das Haushaltsdefizit kaum spürbar gesenkt oder gar beseitigt werden kann. Bisher ist diese Einsicht aber offensichtlich bei den Magistratsmitgliedern kaum vorhanden. Nicht anders ist es zu erklären, dass der zuständige Personaldezernent zur Vorgabe des Innenministers seinerzeit sinngemäß erklärt hatte, sich von Dritten keine Vorschriften bei der Personalpolitik machen lassen zu wollen.
Inhalt
Etatantrag vom 09.10.2013, E 291
Betreff: Produktbereich: allgemein Verwaltungsstrukturreform Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 146 vom 23.08.2013, Haushalt 2014 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2014-2017. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 12.12.2013, § 4004, dokumentiert. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, zügig, jedoch bis spätestens Ende des Jahres 2014 die Ergebnisse einer umfassenden Verwaltungsstrukturanalyse und Aufgabenkritik aller städtischen Leistungen vorzulegen. In diesem Zusammenhang sind die Möglichkeiten zur Optimierung der Wirtschaftlichkeit von Prozessabläufen aufzuzeigen, Parallelstrukturen und Doppelarbeit in allen Bereichen zu identifizieren sowie Möglichkeiten zur Hebung von Synergien dazulegen. Ziel muss es dabei sein, neben der Straffung von Verwaltungsabläufen auch dezernatsübergreifend Personalkosten spürbar zu senken.
Begründung: Eine solche Verwaltungsstrukturanalyse wurde von der Stadtverordnetenversammlung bereits im Rahmen der Haushaltsberatungen des Jahres 2012 beschlossen. Trotz diverser Ankündigungen seitens des Magistrates liegen bisher keine verwertbaren Ergebnisse vor. Durch die Benennung eines schwerpunktmäßig mit dieser Aufgaben betrauten sogenannten Reformdezernenten sollte der Magistrat in der Lage sein, diese Analyse der Verwaltungsstruktur vorzulegen. Dabei muss auch dargelegt werden, wie die Personalkosten als größte Ausgabenblock reduziert werden können. Hier darf es keine Tabus geben. Die Vorgabe des Hessischen Innenministers, die jährliche Steigerung der Personalkosten auf maximal 1 % zu begrenzen, ist angesichts der weiterhin defizitären Haushaltssituation zwar ein Schritt in die richtige Richtung, aber für eine nachhaltige Haushaltskonsolidierung bei Weitem nicht ausreichend. Der Magistrat muss endlich den Mut aufbringen und sich der unbequemen Wahrheit stellen, dass ohne eine Senkung der Personalkosten durch sozialverträgliche Maßnahmen das Haushaltsdefizit kaum spürbar gesenkt oder gar beseitigt werden kann. Bisher ist diese Einsicht aber offensichtlich bei den Magistratsmitgliedern kaum vorhanden. Nicht anders ist es zu erklären, dass der zuständige Personaldezernent zur Vorgabe des Innenministers seinerzeit sinngemäß erklärt hatte, sich von Dritten keine Vorschriften bei der Personalpolitik machen lassen zu wollen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 9. Oktober 2013Sie sind hierEE 291Produktbereich: allgemein VerwaltungsstrukturreformEtatantrag · FDP
- 25. August 2014BB 334Wiederaufnahme der Verwaltungsreform - Durchführung von OrganisationsuntersuchungenMagistratsbericht
- 21. Dezember 2015BB 458Bericht über die Arbeit der ReformkommissionMagistratsbericht
- 6. November 2017Antwort des Magistrats · nach 213 WochenBB 355Wiederaufnahme der Verwaltungsreform - Durchführung von Organisationsuntersuchungen hier: Bericht über die Arbeit der ReformkommissionMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.
- 1Fraktion bringt Etatantrag ein
- 2Haushaltsberatungen
- 3Plenum beschließt den Haushalt
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE und FREIE WÄHLER (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FDP, Piraten und RÖMER (= Annahme) ÖkoLinX-ARL und NPD (= Ablehnung)