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Zukunftssicherung der Städtischen Kliniken Frankfurt am Main-Höchst

Vorlagentyp: B
35 Wochen bis zur Antwort8 Stationen im Verfahren3 Sitzungen

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Inhalt

Bericht des Magistrats vom 16.12.2005, B 840

Betreff:

Zukunftssicherung der Städtischen Kliniken Frankfurt am Main-Höchst

Vorgang:

Beschl. d. Stv.-V. vom 13.10.2005, § 10081

Zwischenbericht:

Ziel des Tarifvertrags zur Zukunftssicherung der Krankenhäuser vom 23.08.2005 (TV-ZUSI) ist der Erhalt bzw. die Verbesserung der wirtschaftlichen Handlungsfähigkeit öffentlicher Krankenhäuser in der Konvergenzphase bis 2009 sowie die Sicherung und der Erhalt öffentlicher Krankenhäuser und ihrer Tarifbindung im TVöD.

Er bietet u.a. die Möglichkeit einer befristeten Reduzierung der tariflichen Ansprüche um bis zu 6% bei folgenden Anwendungsvoraussetzungen:

- Landesbezirkliche Anwendungsvereinbarung (AWV). Die Vertragsparteien der AWV sind Arbeitgeber, Gewerkschaft sowie der Kommunale Arbeitgeberverband (VKA).

- Nachweis der wirtschaftlichen Notlage durch testierte Jahresabschlüsse.

- Vorlage eines nachvollziehbaren Konzepts zur wirtschaftlichen Entwicklung des Betriebs.

Nach vorläufigen Berechnungen ist hieraus - bei Anwendung des Höchstsatzes der Reduzierung der tariflichen Ansprüche in Höhe von 6 % über alle Berufsgruppen - ein Einsparvolumen von max. 5 Mio. € pro Jahr für die Städtischen Kliniken Frankfurt am Main–Höchst zu erreichen.

Darüber hinaus enthält der TV-ZUSI folgende Bestimmungen zur Beschäftigungssicherung:

- Keine betriebsbedingten Kündigungen während der Laufzeit der AWV

- Keine Neu-, Um- oder Ausgründungen, es sei denn, die neue Gesellschaft wird tarifgebundenes Mitglied im VKA

- Verzicht auf Einstellungen zu Lasten des tarifgebunden Personalbestands bei nicht an das Tarifrecht der VKA gebundenen Einrichtungen oder Tochtergesellschaften des Krankenhauses.

Es dient zur Kenntnis, dass die Betriebsleitung der Städtischen Kliniken Frankfurt am Main-Höchst - mit Kenntnis der Betriebskommission vom 24.11.2005 - derzeit Sondierungsgespräche mit den o.a. Vertragspartnern führt. Die Ergebnisse dieser Gespräche sowie deren Einbettung in ein wirtschaftliches Gesamtkonzept bleiben abzuwarten, bevor Aussagen getroffen werden können, welche Maßnahmen unter Anwendung des neuen Zusatztarifvertrages (Tarifvertrag zur Zukunftssicherung der Krankenhäuser - TV ZUSI) für die Zukunftssicherung der Städtischen Kliniken Frankfurt am Main-Höchst für nötig erachtet werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 22. Juli 2005MM 153Zukunftssicherung Städtische Kliniken Frankfurt am Main-HöchstMagistratsvortrag
  2. 31. August 2005OFOF 1370/6Zukunftssicherung Städtische Kliniken Frankfurt am Main-HöchstOrtsbeiratsantrag · CDU
  3. 6. September 2005OAOA 2061Zukunftssicherung Städtische Kliniken Frankfurt am Main-Höchst Vortrag des Magistrats vom 22.07.2005, M 153Anregung
  4. 21. September 2005NRNR 2026Städtische Kliniken HöchstSTVV-Antrag · GRÜNE
  5. 21. September 2005NRNR 2025Zukunftssicherung der städtischen Kliniken Frankfurt am Main-HöchstSTVV-Antrag · SPD
  6. 11. Oktober 2005NRNR 2050Die Kliniken Höchst als Krankenhaus der qualitativ hochwertigen und flächendeckenden Versorgung weiter entwickeln - undurchdachte Scheinlösungen schaden mehr als sie nutzen!STVV-Antrag · Die_Linke.
  7. 16. Dezember 2005Sie sind hier
    BB 840Zukunftssicherung der Städtischen Kliniken Frankfurt am Main-Höchst
    Magistratsbericht
  8. 23. März 2006Antwort des Magistrats · nach 35 WochenSTST 414Zukunftssicherung Städtische Kliniken Frankfurt am Main-HöchstStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
OBR 6
Sitzung 47 · 10.01.2006
TO I, TOP 46
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 840 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Gesundheitsausschusses
Sitzung 47 · 16.01.2006
TO I, TOP 10
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 840 (Zwischenbericht) dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDPFAG
Sonstige:
REP (Kenntnis Zwischenbericht)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP und FAG Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (= Kenntnis Zwischenbericht)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 49 · 24.01.2006
TO I, TOP 13
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 840 (Zwischenbericht) dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDPFAG
Sonstige:
REP (Kenntnis)BFF (Kenntnis)E.l (Kenntnis)Die Linke (Zurückweisung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP und FAG Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP, BFF und E.L. (= Kenntnis) Die Linke. (= Zurückweisung)

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