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Für einen neuen Aufschwung in der Frauenpolitik in Frankfurt am Main Wann werden Ergebnisse vorgelegt? hier: Jährlicher Bericht zur Umsetzung von Gender Mainstreaming

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Inhalt

Bericht des Magistrats vom 25.06.2007, B 437

Betreff:

Für einen neuen Aufschwung in der Frauenpolitik in Frankfurt am Main
Wann werden Ergebnisse vorgelegt? hier: Jährlicher Bericht zur Umsetzung von Gender Mainstreaming

Vorgang:

l. Beschl. d. Stv.-V. vom 22.06.2006, § 186

- NR 645 CDU und GRÜNE, NR 756 SPD, l. B 250/06 -

Ausgehend vom Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zur Umsetzung von Gender Mainstreaming in Frankfurt am Main vom 29. August 2002, wurde im Rahmen verschiedener Informationsveranstaltungen für die politische Ebene (Magistrat und Stadtverordnetenversammlung) sowie für die Leitungsebene der Stadtverwaltung das Prinzip des Gender Mainstreaming sowie Methoden zu seiner Umsetzung auf den betreffenden Ebenen thematisiert.

Ziel der Veranstaltungen war, das Bewusstsein und den Blick für die unterschiedlichen Ausgangslagen und Interessen von Männer und Frauen und Jungen und Mädchen in den verschiedenen Fachgebieten zu schärfen und insgesamt die Akzeptanz für die Methode und das Prinzip des Gender Mainstreaming zu erhöhen und die Einleitung von Modellprojekten in verschiedenen Ämtern der Stadt vorzubereiten.

Die Implementierung von neuen Modellprojekten sowie die Fortführung von Modellprojekten aus dem Jahre 2005 standen auch im Mittelpunkt des Umsetzungsprozesses von Gender Mainstreaming in Frankfurt im Berichtszeitraum (2006).

Die Umsetzung von Gender Mainstreaming im Allgemeinen und in der Stadt Frankfurt im Besonderen erfordert die aktive Beteiligung beider Geschlechter. Die Entwicklung von jeweiligen geschlechtsspezifischen Standpunkten zu den verschiedenen Sachfragen sowie die Prüfung der Auswirkungen von Projekten, Maßnahmen und Programmen der Stadt Frankfurt auf die jeweils spezifischen Lebenswirklichkeiten von Frauen/ Mädchen und Männern/ Jungs ist die entscheidende Voraussetzung für die Entwicklung von gendergerechten Lösungen und der weiteren Umsetzung von Gender Mainstreaming in Frankfurt. Aus diesem Grund wurde beim Frauenreferat der Stadt Frankfurt im Jahre 2002 die Stelle eines Referenten für Gender Mainstreaming Prozesse geschaffen und mit einer männlichen Fachkraft besetzt.

Gefördert durch die Arbeit und langjährige Tradition der Frauenbewegung ist der Prozess zur Entwicklung von frauenspezifischen Standpunkten zu den verschiedensten Fragen der Stadtpolitik weit fortgeschritten. Der entsprechende geschlechterpolitische Prozess auf Seiten der Männer hinkt dieser Entwicklung immer noch deutlich hinterher. Im Berichtszeitraum wurden jedoch in diesem Bereich deutliche Impulse gesetzt und wichtige Fortschritte erzielt.

Unter anderem gefördert durch die Pläne der Bundesregierung zur Einführung des Elterngeldes und der damit verbundenen Einführung der in den Medien so genannten "Papa-Monate“, entwickelte sich während des Berichtszeitraums eine landesweite und rege Diskussion über die Rolle der Väter in der Kindererziehung. Neben der Thematisierung der Vaterrolle im Rahmen des 1. Frankfurter Familienkongresses war das Thema ebenfalls ein eigener Schwerpunkt im Arbeitsbereich von Gender Mainstreaming. Die Stadt Frankfurt beteiligte sich hier durch verschiedene Veranstaltungen und Projekte aktiv an dieser Diskussion:

In Kooperation zwischen dem Aktionsforum Männer & Leben – Vereinbarkeit von Familie und Beruf und dem Frauenreferat der Stadt Frankfurt am Main sowie mit Unterstützung der Industrie- und Handelskammer Frankfurt, der hessenstiftung familie hat zukunft, der Beruf & Familie gGmbH, der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, dem Hessischer Rundfunk, der Commerzbank AG sowie der Gewerkschaft ver.di (Senderverband hr) wurde im Jahre 2006 die Impulstagung: Kinder machen Väter – Männer zwischen Karriere und Kind durchgeführt.

Im Mittelpunkt dieser 2. Impulstagung standen neben "der Rolle der Väter im Erziehungsprozess“ die Probleme der Vereinbarkeit von Familie und Beruf aus Sicht von männlichen Beschäftigten und insbesondere von Vätern.

Folgende Fragen wurden u. a. im Rahmen der Veranstaltung aufgegriffen:

Ø Väterrolle heute - Selbstverständnis von Vatersein in unserer Gesellschaft.

Ø Männer und Karriere – wie gelingt die Balance zwischen einer aktiven Vaterschaft und der Karriere?

Ø Welche Bedeutung hat der Vater für die Entwicklung der Kinder?

Ø Welche Kosten und welcher Gewinn entstehen für das Individuum und die Familie, aber auch für Unternehmen durch die Einführung von Maßnahmen der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf?

Die Präsentation von beispielhaften Initiativen des Aktionsforums Männer & Leben – Vereinbarkeit von Familie und Beruf erfolgte in vier unterschiedlichen Handlungsfeldern, die das Familien- und Berufsleben von Männern und Frauen mit ihren Kindern betreffen:

Ø Väterfreundliche Unternehmens- und Personalpolitik

Ø Männer und Jungen in Tageseinrichtungen für Kinder und Familienbildung

Ø Vater-Kind-Initiativen in der Freizeit

Ø Kinder und Väter in Medien und Öffentlichkeit.

In Workshops wurden arbeitsfeldübergreifend zukunftsweisende Projekte und Ideen in folgenden Themengebieten entworfen:

Ø Kinder erfahren die Arbeitswelt von Vätern – Väter erfahren die Betreuungswelt der Kinder

Ø Kompetenzen von Menschen mit Familienerfahrung im Betrieb

Ø Wie können Unternehmen und Familienberatung voneinander profitieren?

Ø "Männer erziehen“ –Kampagnen für mehr Männer in die öffentliche Erziehungsarbeit und Elternzeit

In Kooperation mit dem Deutschen Jugendinstitut (DJI), München, wurde ein Konzept zur Durchführung des Projektes Die Rolle der Männer im Gender Mainstreaming erarbeitet.

Ziel des Projektes ist es, die geschlechtsspezifische (subjektive und objektive) Interessenlage von Männern zu erkunden, das Bewusstsein von Männern für ihre spezifischen Interessen und ihre Rolle in der Geschlechterpolitik zu schärfen und damit die Geschlechterfrage und die damit verbundenen gesellschaftlichen Herausforderungen zu einer Angelegenheit der gesellschaftlichen Mehrheit zu machen (Gender Mainstreaming). Dabei soll an den geschlechtsspezifischen Interessen von Männern angeknüpft werden. Eine Realisierung des Projektes ist für das Jahr 2007 vorgesehen.

In Kooperation zwischen dem Jugendamt und dem Frauenreferat der Stadt Frankfurt am Main wurde im Berichtszeitraum das Konzept für das Projekt "Muttersorge – Vatersorge“ erarbeitet.

Ausgehend von der Annahme, dass das Verfahren zur Regelung der Sorge für die Kinder nach Trennung und Scheidung der Eltern bislang nicht in zufrieden stellender Weise gestaltet ist, möchte das Projekt "Muttersorge – Vatersorge“ die Beteiligten in Scheidungsverfahren (Richter, Anwälte, Jugendämter, Gutachter, Berater, Soziale Dienste) durch eine Konferenzserie miteinander ins Gespräch bringen und den Fragen nachgehen, ob und wie ein entsprechendes zeitgemäßes Verfahren bei Trennung und Scheidung von Eltern heute aussehen sollte.

Das Projekt verfolgt dabei folgende Ziele:

Ø Entdramatisierung des Elternkonfliktes und Erhöhung der Zahl der raschen und gütlichen Einigungen von Eltern in Sorgerechtsverfahren nach Trennung und Scheidung,

Ø Förderung des Engagements der Väter bei der Übernahme von Verantwortung für Ihre Kinder nach Trennung und Scheidung,

Ø Weitestgehende Realisierung des Rechts der Kinder auf beide Elternteile nach Trennung und Scheidung.

Das Projekt soll im Jahre 2007 beginnen.

Das Frauenreferat der Stadt Frankfurt war darüber hinaus an der Produktion des Dokumentarteils des Arte-Themen-Abends "Neue Väter“ beteiligt. Der Themenabend wurde im Mai 2007 ausgestrahlt.

Das Frauenreferat der Stadt Frankfurt war im Rahmen seines Arbeitsbereiches Gender Mainstreaming im Berichtszeitraum auch an der Durchführung verschiedener Veranstaltung des Forum Männer in Theorie und Praxis der Geschlechterverhältnisse der Heinrich Böll Stiftung, Berlin, beteiligt. Themen der Veranstaltungsreihe waren bisher:

Ø Männer und Alter(n) - Perspektiven in Geschlechterverhältnissen

Ø Männerpolitiken

Ø Gesund oder Geschlecht? Männer und Gesundheit

Ø Migration und Männlichkeiten

Ø Männer und Arbeit – Zukunft der Arbeit(slosigkeit)

Ø Akteure des Wandels - Männer im Gender Mainstreaming

Ø Männlichkeit und Krieg

Ø Gender-Mainstreaming-Praxis

Das Frauenreferat der Stadt Frankfurt war im Rahmen seines Arbeitsbereiches Gender Mainstreaming an der Entwicklung der Frankfurter Leitlinien zur Förderung der Jungenarbeit in der offenen Kinder- und Jugendarbeit beteiligt, die unter der Federführung des Jugend- und Sozialamtes erarbeitet und vom Jugendhilfeausschuss der Stadt Frankfurt am Main auf seiner 43. Sitzung am 02.05.2006 beschlossen wurden.

  1. Modellprojekte Im Berichtszeitraum wurden verschiedene Modellprojekte des Gender Mainstreaming fortgeführt bzw. neu begonnen. Ziel der Durchführung von Modellprojekten ist es, das Prinzip und die Methode des Gender Mainstreaming beispielhaft zu erproben und eine schrittweise Ausweitung des Umsetzungsprozesses auf die gesamte Stadtverwaltung vorzubereiten. Die Modellprojekte werden von den Ämtern im Rahmen der Bewältigung ihrer Aufgaben selbstverantwortlich durchgeführt. Das Frauenreferat übernimmt initiierende, beratende und koordinierende Aufgaben im Prozess der Umsetzung. In vierteljährlichem Rhythmus treffen sich die für die Projekte verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ämter zum Erfahrungsaustausch. Das Arbeitstreffen wird vom Frauenreferat vorbereitet und moderiert. Für den Berichtszeitraum 2006 geben die Ämter folgende Stellungnahmen zur Tätigkeit in diesem Aufgabenbereich ab: Volkshochschule Frankfurt (VHS) Die Volkshochschule Frankfurt am Main führt ein Pilotprojekt zur Umsetzung von Gender Mainstreaming durch. Der laufende Qualitätsmanagementprozess, der im Juli 2005 mit der erfolgreichen Testierung nach LQW (Lernerorientierte Qualitätsentwicklung in der Weiterbildung) einen wesentlichen Meilenstein erreicht hat, wird mit einem Gendervorhaben verbunden. Die Verbindung von Qualitätsmanagement (QM) und Gender Mainstreaming (GM) ist bisher erst in Ansätzen entwickelt und selten erprobt worden. Durch die Verbindung von QM und GM präsentiert sich die Volkshochschule Frankfurt am Main als innovationsfreudige Organisation. Da die bisherigen Instrumente der Bedarfserschließung kaum genderrelevante Kriterien enthalten, zeigt sich an dieser Stelle ein großes Potenzial für die Entwicklung des VHS - Programms. Durch Weiterentwicklung und Verfeinerung der Instrumente zur Bedarfserschließung wird es der VHS möglich, ihr Angebot kontinuierlich an die sich verändernden Bedarfe ihrer Kundinnen und Kunden anzupassen bzw. weiter zu entwickeln. Darüber hinaus gilt es Antworten auf die Fragen zu finden, wie potenzielle Zielgruppen als Kundinnen und Kunden gewonnen werden können. Da beispielsweise Männer als Kunden an der VHS unterrepräsentiert sind, wird auch diesem Aspekt im Rahmen einer gendergerechten Bedarfserschließung nachgegangen. Das Projekt wird begleitet durch eine externe Expertin, die besondere Kenntnisse und Erfahrungen sowohl in der Organisationsentwicklung unter Gendergesichtspunkten als auch in der Qualitätsentwicklung in Weiterbildungsorganisationen besitzt und u. a. im Gender Forum Berlin als Trainerin und Beraterin mitarbeitet. Einstieg in das Pilotprojekt an der VHS war ein Gender-Training für Führungskräfte im Dezember 2006. Diese zweitägige Veranstaltung hatte eine hohe motivationsfördernde Wirkung bei den Beteiligten. Im März diesen Jahres wurden durch Einzelworkshops in den drei Fachbereichen der VHS: Sprachen, Beruf und Allgemeine Bildung angebotsspezifische Betrachtungen vertieft. Als Einstieg wurde eine Genderanalyse der Angebotsgruppen gewählt, die die unterschiedlichen Motive von Frauen und Männern bei der Beteiligung am Weiterbildungsangebot der VHS näher einschätzt und die Beteiligung beider Geschlechter an den verschiedenen Kursthemen unter quantitativen und qualitativen Gesichtspunkten betrachtet. Dazu zählt auch eine Analyse, welche Faktoren das Weiterbildungsverhalten von Frauen und Männern beeinflussen (z.B. Ankündigungstexte, Image der Einrichtung, Kurszeiten usw.) Die Einschätzungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen anhand vorliegender oder noch zu erstellender Daten überprüft werden. Ergänzt werden diese Erkenntnisse durch qualitative Interviews z.B. mit Kursleiterinnen und Kursleitern, Kundinnen und Kunden, Nichtkundinnen und Nichtkunden. Im Februar 2007 soll eine Lenkungsgruppe eingerichtet werden, an der die Betriebsleitung, die mittlere Führungsebene, die Qualitätsbeauftragte und das Frauenreferat (mit beratender Funktion) vertreten sind und die den Prozess begleitet. Die Ergebnisse werden dokumentiert und voraussichtlich in der 2. Jahreshälfte 2007 veröffentlicht. Die VHS verspricht sich von dem Projekt mehr Genderkompetenz, eine gendergerechte Bedarfserschließung und damit die Gewinnung von neuen Teilnehmern und Teilnehmerinnen. Stadtgesundheitsamt In der gesundheitsfördernden Arbeit des Stadtgesundheitsamtes werden Gender, Alter, Bildung und Migrationshintergrund generell als wichtige Variablen bei der Umsetzung angesehen. Bereits seit einigen Jahren werden mit dem Aids-Mobil geschlechtsspezifische Präventionsveranstaltungen zu HIV und Aids für Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen an Frankfurter Schulen durchgeführt. Teile der Veranstaltungen werden nach Geschlechtern getrennt durchgeführt, indem die Jungengruppe von einer männlichen und die Mädchengruppe von einer weiblichen Fachkraft betreut werden. Diese Gruppenaufteilung erleichtert den Mädchen und Jungen das Sprechen über Sexualität. Im Berichtszeitraum wurde die Präventionsmaßnahme auf die Zielgruppe "junge Erwachsene mit besonderen sozialen Schwierigkeiten" erweitert (hier Menschen in Qualifizierungsmaßnahmen ohne Schulabschluss, Roma und Sinti, Menschen mit Suchtproblemen, Obdachlose). Auf nach den Veranstaltungen ausgegebenen Evaluationsbögen wird die Geschlechtertrennung insbesondere von Mädchen und Frauen immer wieder positiv hervorgehoben. Die Untersuchungs- und Beratungsstelle für sexuell übertragbare Krankheiten hat im Berichtszeitraum im Zuge der Vorbereitungen auf die Fußballweltmeisterschaft mit Frankfurt als einem Austragungsort, die Freierkampagne "freiersein“ mit Kooperationspartnern vorbereitet. Die Kampagne soll fortgesetzt werden. Mitgewirkt wurde auch bei einer anderen Freierkampagne "Stoppt Zwangsprostitution“, die ebenfalls fortgesetzt werden soll. Die bereits im letzten Bericht aufgeführte Afrikasprechstunde im Stadtgesundheitsamt konnte im Dezember 2006 auf 5 Jahre erfolgreiche Gesundheitsberatung für afrikanische Frauen, Männer und Familien zurückblicken. Die Beratungsstelle versteht sich als Clearingstelle für Gesundheitsversorgungsfragen und -probleme und ist ein gemeinsames Projekt von Stadtgesundheitsamt, Amt für multikulturelle Angelegenheiten, Frauenreferat, Jugend- und Sozialamt sowie dem Selbsthilfeverein afrikanischer Frauen Maisha e.V. Auch mit Unterstützung vieler Kooperationspartner im ambulanten und stationären Sektor sowie innerhalb der afrikanischen Community, konnten bis Ende 2006 2500 Menschen gesundheitlich beraten und versorgt werden. Die Afrika-Sprechstunde wird mit großem Engagement und erfolgreich weitergeführt. Ordnungsamt Beginnend im Jahre 2005 prüft das Ordnungsamt die Anwendung der Kriterien des Gender Mainstreaming im Rahmen des Pilotprojektes "Rund ums Auto“. In einem Neubau, der sich nach wie vor in der Planung befindet, sollen alle Dienste des Amtes, die mit Kraftfahrzeugen befasst sind (Zulassung, Sonderparkberechtigungen, Führerschein etc.) räumlich in einem Gebäude zusammengefasst werden. Durch die Anwendung von Gender Mainstreaming konnten u. a. Erkenntnisse hinsichtlich der Bedürfnisse von Kundinnen und Kunden und von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ermittelt und aufgezeigt werden. Da sich die Planungen des Neubaus im Jahre 2006 geraume Zeit hingezogen haben, ohne dass nennenswerte Fortschritte im Berichtszeitraum erfolgt sind, kann für 2006 nichts Neues berichtet werden. Umweltamt Das Umweltamt berücksichtigt weiterhin im Aufgabenbereich der Umweltüberwachung die Lärmminderungsplanung als Gender Mainstreaming-Projekt, das erstmals im Rahmen der Lärmminderungsplanung in Sachsenhausen bearbeitet wurde. Bei der Auswahl der "Runden Tische Lärmminderungsplanung“ werden Frauen und Männer nahezu im idealen 50:50 Verhältnis berücksichtigt. Im Rahmen der konkreten Arbeit der Runden Tische werden Genderaspekte immer wieder diskutiert. Das Verfahren der Lärmminderungsplanung wird konsequent weitergeführt, zuletzt in den Stadtteil-Projekten Niederrad und Schwanheim-Goldstein. Weiterhin führt das Umweltamt die nach Geschlechtern getrennte Erfassung von Servicedaten weiter. Für die Nutzerinnen und Nutzer der Serviceleistungen des Umweltamtes ergaben dies die nachfolgend aufgeführten Ergebnisse: Am Umwelttelefon (212 39 100) gingen im Jahre 2006 insgesamt 5059 Anrufe ein, davon 2115 von Frauen und 2944 von Männern; von den insgesamt 1051 eingegangenen E-Mails waren 554 weiblichen und 497 männlichen Absendern zuzuordnen. Die Veranstaltungen des Programms "Entdecken, Forschen und Lernen im Frankfurter GrünGürtel“ wurden von 3.280 Kindern besucht, davon 1.645 Mädchen und 1.635 Jungen. In 2007 können die Angebote auf Wunsch an die Bedürfnisse der Zielgruppe angepasst werden, zum Beispiel für eine Mädchen- oder eine Jungengruppe. Referat Mobilitäts- und Verkehrsplanung Mit dem Pilotprojekt Nahbereichsmobilität Nordend wurden die Ziele und Vorgaben zur Umsetzung von Gender Mainstreaming in besonderer Weise berücksichtigt. Aufgrund ihrer gesellschaftlich bedingt unterschiedlichen Rollen hat für Frauen der Nahbereich (Quartier, eigener Stadtteil) im Verkehrsgeschehen eine höhere Bedeutung als für Männer. Da sie sich dort häufiger und länger aufhalten, entstehen besondere Anforderungen an die Qualität und die Verkehrsbedingungen im Wohnumfeld, einschließlich des Sicherheitsempfindens. In einem breiten diskursiven Prozess wurden Mängel und Problempunkte diskutiert und Lösungsmöglichkeiten erarbeitet. In einem Handlungsleitfaden wurden übertragbare Erkenntnisse und Empfehlungen für die Gesamtstadt zusammengefasst. Sportamt Analysen des Sportamtes in den vergangenen Jahren haben ergeben, dass Frauen in den Sportvereinen allgemein und in vielen Sportarten unterrepräsentiert sind. Frauen bevorzugen häufig andere Sportarten als Männer und legen außerdem tendenziell mehr Wert auf Körpererfahrung und soziales Erleben, während Männer eher den sportlichen Wettkampf suchen. Frauen betreiben eher Hallensportarten. Frauen sind in Reit-, Turn- und Tanzvereinen deutlich in der Überzahl, außerdem bei der Sportakrobatik. In Schwimm-, Volleyball-, Badminton- und Leichtathletikvereinen sind Frauen und Männer ungefähr gleich vertreten. In allen anderen Sportvereinen bilden Männer die Mehrheit, der Frauenanteil ist dabei vielfach sehr klein, wie z.B. beim Fußball, Handball und Tischtennis. Hieraus ergeben sich Anforderungen an den zukünftigen Sportstättenbau und an die Sanierung vorhandener Sportstätten. Das Sportamt setzt sich unter anderem dafür ein, dass im Rahmen der räumlichen und finanziellen Mittel Sportanlagen angstraumfrei und einladend, kommunikations- und kinderfreundlich gestaltet werden. Dem Ziel, durch die Förderpolitik des Sportamtes mehr Frauen zum Sporttreiben zu motivieren, ihre Teilhabe am Sport zu erhöhen und Hemmschwellen auch gegenüber eher männertypischen Sportarten zu überwinden, dient der Frankfurter Frauen-Sport-Sommer, ein Programm speziell gestalteter Sport-Schnupperkurse nur für Frauen. Das Sportamt hat dieses Projekt auch 2006 gefördert und an seiner Organisation mitgewirkt. 2006 konnten Frauen unter anderem Sportarten wie Boxen, Karate oder Schießen ausprobieren. Damit Mädchen vermehrt an den Sport herangeführt werden, wurden im Jahr 2006 wie auch in den Vorjahren spezielle Selbstverteidigungskurse für Mädchen finanziell gefördert. Die Kurse fanden in Schulen und Kindertagesstätten statt und erreichten so auch solche Mädchen, die von sich aus nicht in den Sportverein gegangen wären. Stadtschulamt Eine Pilotstudie unter den männlichen Fachkräften der Kindertagesstätten in Frankfurt am Main, die im Auftrag des Stadtschulamtes 2005 durchgeführt wurde, hatte unter anderem ergeben, dass der Anteil der männlichen Erzieher in Frankfurter Kindertageseinrichtung mit ca.10 % zwar über dem hessischen und bundesweiten Durchschnitt liegt. Gemessen an den Erfordernissen der öffentlichen Kindererziehung und –betreuung männliche und weibliche Bezugspersonen gleichermaßen erfahrbar zu machen ist dieser Anteil jedoch immer noch sehr niedrig. Deshalb sollen auf der Grundlage der Ergebnisse der Studie beginnend im Jahr 2007 gezielte Personalwerbungsmaßnahmen erfolgen mit dem Ziel den Anteil männlicher Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen zu erhöhen. Mit dieser öffentlichen Werbung soll der Arbeitsplatz "Kita“ in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt und qualifizierte insbesondere männliche Fachkräfte geworben werden, um in den Einrichtungen zunehmend gemischtgeschlechtliche Teams einsetzen zu können. In Planung sind weiterhin Informationsveranstaltungen für Realschüler und Gymnasiasten mit dem Ziel junge Menschen, insbesondere auch junge Männer, für die Fachschulausbildung zum Erzieher zu gewinnen. traffiQ Bereits im Jahre 2005 wurde durch die traffiQ ein fachübergreifendes Modellprojekt ausgewählt, um den "Genderblick“ in die alltägliche Arbeit des Unternehmens zu integrieren. Dieses Projekt beschäftigt sich im Zuge der zurzeit im Bau befindlichen neuen S-Bahn-Station Zeilsheim mit der Überplanung des Busnetzes in Zeilsheim für den Fahrplanwechsel im Dezember 2006. Folgende Ziele wurden bei der Bearbeitung des Projektes verfolgt: 1. Planung eines kundenfreundlichen, angebotsorientierten Busangebotes unter Anbindung der neuen S-Bahn-Station Zeilsheim unter besonderer Berücksichtigung von Gender-Aspekten. 2. Optimierung von Kundenfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit Das Projekt konnte im Berichtszeitraum bisher nur in Teilen umgesetzt werden. Die S-Bahn-Station Zeilsheim wurde nicht – wie zunächst vorgesehen - zum vergangenen Fahrplanwechsel am 10.12.2006 in Betrieb genommen, da die Bauarbeiten zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen waren und auch zurzeit noch andauern. Unabhängig davon wurden die geplanten Änderungen im Busbereich zum 10.12.2006 weitgehend realisiert. Kleinere Anpassungen, die die Buslinie 54 betreffen, erfolgen nach der endgültigen Inbetriebnahme der S-Bahn-Station. Nach derzeitigem Sachstand wird von einem Eröffnungstermin Mitte Mai 2007 ausgegangen. Damit einhergehend kann auch die Evaluierung des Projekts (insbesondere die Akzeptanz des neuen Konzepts betreffend) erst in der zweiten Jahreshälfte 2007 erfolgen. Sollte sich der Eröffnungstermin nicht weiter verzögern, ist mit einem Abschlussbericht im Laufe des 1. Quartals 2008 zu rechnen. Jugend- und Sozialamt Unter Verweis und in Fortsetzung der Ausführungen für den Berichtszeitraum 2005 ist für 2006 im Bereich des Jugend- und Sozialamtes folgendes zu berichten: Berichtswesen: Das neue Berichtswesen für den Bereich der Kinder- und Jugendarbeit, das durchgängig nach Geschlecht differenziert ist, wurde 2006 von allen Kinder- und Jugendeinrichtungen angewendet. Nach den ersten Erfahrungen soll der Berichtsbogen überarbeitet werden. Im Vergleich zum früheren Berichtswesen werden neue und zuverlässigere Aussagen zur Umsetzung der Leitlinien Mädchenarbeit möglich sein. Künftig werden Angaben vorliegen zu Angeboten, die gezielt für Mädchen und/oder gezielt für Jungen konzipiert sind. Ferner wird über Öffnungszeiten ausschließlich für Mädchen und/oder solche ausschließlich für Jungen (Mädchentage bzw. Jungentage) berichtet. Die entsprechende Auswertung der Daten für den Bericht zur Umsetzung der Leitlinien zur Mädchenarbeit wird neu gestartet werden, wenn die Datengrundlage sich stabilisiert hat. Mädchen- und Jungenarbeit: Die Kooperation zwischen Mädchenarbeit und Jungenarbeit wurde 2006 intensiviert. Es gab eine Arbeitsgruppe bestehend aus Vertreterinnen von drei verschiedenen Mädchenarbeitskreisen, aus Vertretern vom Jungenarbeitskreis, aus dem in F 13 für Jungenarbeit zuständigen Mitarbeiter und der Fachstelle Mädchenarbeit. Diese Arbeitsgruppe hat sich drei Mal getroffen. Unter anderem wurde ein weiteres großes Treffen des gesamten Jungenarbeitskreises und des Mädchenarbeitskreises koedukativer Einrichtungen vorbereitet und durchgeführt. Hierbei wurde deutlich, dass Form und Inhalte der Kooperation in den Arbeitskreisen noch einmal diskutiert und dann aufeinander abgestimmt werden müssen. Ergebnisse davon liegen noch nicht vor. Für 2007 ist eine gemeinsame Fortbildungsveranstaltung geplant. Der 6. Bericht zur Umsetzung der "Frankfurter Leitlinien zur Förderung der Mädchenarbeit in der Kinder- und Jugendhilfe" wird voraussichtlich Mitte 2007 im Jugendhilfeausschuss behandelt werden. Neben Aussagen zur Umsetzung der Leitlinien auf der institutionellen Ebene, zum Beispiel in Gremien oder in Form von Fortbildungsveranstaltungen, enthält der Bericht Aussagen zum Bestand von Mädcheneinrichtungen und zu Entwicklungen in der Mädchenarbeit in der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Es werden Beispiele geschlechterbewusster Arbeit im koedukativen Rahmen von Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen beschrieben, zum Beispiel das bewusste Einsetzen geschlechtshomogener und geschlechtsheterogener Angebote in Form vom Bereitstellen von speziellen Räumen oder in Tanzprojekten. Im Bereich der Hilfen zur Erziehung werden beispielhaft für eine unterschiedliche Inanspruchnahme von Mädchen und Jungen Daten der Jugendhilfe- und Sozialplanung zur Dauer von vier verschiedenen Hilfearten dargestellt. Diese Daten, die eine auffallend kürzere durchschnittliche Dauer dieser Hilfen bei Mädchen als bei Jungen anzeigen, müssen noch interpretiert werden. In der Jungenarbeit gab es einen wesentlichen Schritt hin zur strukturellen Verankerung: Der Jugendhilfeausschuss der Stadt Frankfurt am Main hat auf seiner 43. Sitzung am 02.05.2006 einstimmig die "Frankfurter Leitlinien zur Förderung der Jungenarbeit in der offenen Kinder- und Jugendarbeit“ beschlossen. Die Leitlinien sind ein Beitrag zur Umsetzung der im KJHG formulierten Forderung nach Gleichbehandlung der Geschlechter. Sie präzisieren für die Jungen den Bereich "Geschlechtsspezifisches Lernen“ aus den "Qualitätskriterien für die offenen Kinder- und Jugendarbeit“. Die Leitlinien beschreiben die Notwendigkeit von Jungenarbeit, definieren Jungenarbeit und legen ihre Ziele fest, formulieren fachliche Standards sowie die Aufgaben des Jugend- und Sozialamtes und der Träger von Einrichtungen bei der Umsetzung. Mit den Leitlinien wird Jungenarbeit zum verpflichtenden Bestandteil der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Sie bilden den Rahmen für die langfristige Ausrichtung der Jungenarbeit und ihrer konzeptionellen und methodischen Umsetzung in den Einrichtungen. Das Jugend- und Sozialamt unterstützt die Umsetzung der Leitlinien Jungenarbeit durch Qualifizierungsangebote für Mitarbeiter der Jugendhilfe: In der Fortbildungsreihe "Praxis der Jungenarbeit“ werden theoretische und praktische Grundlagen der Jungenarbeit vermittelt und in den "Diskussionsforen Jungenarbeit“ werden aktuelle Themen der Jungenarbeit wie z.B. der Wandel der Arbeitsgesellschaft und seine Auswirkungen auf die Jungenarbeit behandelt. Im Rahmen der Erarbeitung der Leitlinien zur Förderung der Jungenarbeit ist das "Frankfurter Lesebuch zur Jungenarbeit“ entstanden. Studie "Freizeitwelten“: Die Auswertung der Studie ist abgeschlossen und befindet sich zurzeit im fachlichen Diskurs innerhalb des Jugend- und Sozialamtes. Die genderrelevanten Ergebnisse sind in Kapitel 4.1 zusammen gefasst. Dort heißt es einführend: "Die von uns gefundenen Differenzen zwischen Jungen und Mädchen entsprechen den Ergebnissen vergleichbarer Untersuchungen. Bei allen Unterschieden zwischen Jungen und Mädchen darf allerdings nicht übersehen werden, dass sie auch vieles gemeinsam haben. Ihre Erfahrungsräume sind nicht streng voneinander separiert, sondern überlappen sich oftmals. Ein Großteil der Ergebnisse trifft auf Mädchen und auf Jungen gleichermaßen zu. Unabhängig davon soll an dieser Stelle das Augenmerk auf solche Befunde der vorliegenden Untersuchung gerichtet werden, die auf Unterschiede in den Lebenswelten der Mädchen und Jungen verweisen und in der pädagogischen Arbeit berücksichtigt werden müssen.“ (S. 63) Die Unterschiede beziehen sich zum Beispiel auf die Häufigkeit, in der Freizeit zu Hause verbracht wird und auf das Eingebundensein zu Hause. "Mädchen, jüngere Befragte und Gymnasiasten und Gymnasiastinnen sind häufiger "fast nur zu Hause“ oder "den größten Teil zu Hause“ als Jungen, ältere Befragte und die Besucher und Besucherinnen der anderen Schulformen. Mädchen…übernehmen deutlich mehr und umfangreichere Arbeiten im Haushalt. …Auch verwenden Mädchen mehr Zeit auf die Erledigung ihrer Hausaufgaben und auf die Vorbereitung auf die Schule als Jungen.“ (S. 63) Die Freizeitaktivitäten haben im Durchschnitt unterschiedliche Schwerpunkte. "Bei den Freizeitaktivitäten zu Hause sind Fernsehen, Musik-hören und Musik-machen sowie Lesen eine Domäne der Mädchen. Hingegen sind Computerspiele (inklusive Playstation und Videospiele) Aktivitäten, die am häufigsten von Jungen benannt wurden.“ (S. 63) Der Computer wird unterschiedlich genutzt. "So suchen Mädchen häufiger als Jungen mit Hilfe des Computers Informationen, während Jungen häufiger Computerspiele spielen.“ (S. 37) Auffallend ist, dass viele Mädchen und Jungen bestimmten Aktivitäten am liebsten in geschlechtsgetrennten Gruppen nachgehen. Das Kapitel 4.1 wird mit folgender Feststellung abgeschlossen: "Die hier beispielhaft aufgeworfenen Fragen und Forderungen machen deutlich, wie wichtig es ist, die genderpolitischen und genderpädagogischen Schlussfolgerungen zu diskutieren, die aus den Befunden der Studie zu ziehen sind. Für die weitere Nutzung der erhobenen Daten sollte deshalb ein beteiligungsorientierter Prozess initiiert werden, in dem konkrete Handlungsoptionen diskutiert und mögliche (Um)Strukturierungen ausgearbeitet werden, die den Bedürfnissen der jungen Menschen entsprechen.“ (S. 65) "Sexuelle Orientierungen in der Arbeit mit Jugendlichen“: Am 11.05.2006 wurde eine Tagung mit dem Titel: "Sexuelle Orientierungen – Ein relevantes Thema in der Arbeit mit Jugendlichen“ veranstaltet. Folgende Fragestellungen wurden behandelt: Wie können wir Mädchen und Jungen beim Entwickeln einer ihnen entsprechenden sexuellen Identität unterstützen? Was wissen wir über Homosexualität in anderen Kulturen? Welche Möglichkeiten und guten Beispiele gibt es, das Thema sexuelle Orientierung in der Praxis lebendig werden zu lassen und langfristig in den Tätigkeitsfeldern der Jugendhilfe zu verankern? An der Tagung nahmen 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen der Jugendhilfe teil. Vorträge und Arbeitsgruppen sind in einer Dokumentation dargestellt. Grünflächenamt In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Wiesbaden/ Landschaftsarchitektur führte das Grünflächenamt 2006 eine so genannte Nutzungskartierung der Waldspielparks durch. Aufgabe der Kartierung ist es, die Frequenz der unterschiedlichen Nutzer/-innengruppen (Eltern, Kinder, Betreuungspersonen etc.), den räumlichen Bezug der Nutzung, die Tätigkeiten und Aktionen der Nutzer/-innengruppen sowie die sozialen Strukturen der Parkbenutzung geschlechterspezifisch zu erheben. Die Nutzungskartierung wurde Ende 2006 abgeschlossen. Der Abschlussbericht wird Anfang 2007 vorgelegt. Auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse werden Vorschläge zur größeren Zielgenauigkeit der verschiedenen Angebote der Waldspielparks entwickelt, die direkt in die Planung der ab 2007 anstehenden Umgestaltung der Waldspielparks einfließen sollen. Darüber hinaus liegen mittlerweile einige Ergebnisse aus der Planung neuer Spielplätze in Zeilsheim (Taunusblick) und in der Sindlinger Bahnstraße vor, die unter Gendergesichtspunkten in Kooperation mit dem Kinder- und Jugendhaus Sindlingen entstanden sind. Stadtkämmerei Bei der Aufstellung des Haushaltsplans 2007 wurde auch nach der Umstellung des Haushaltsplans auf die Doppik durch die Stadtkämmerei im Verwaltungshaushalt bezüglich aller städtischen Zuschüsse an Dritte bei den Ämtern Angaben darüber abgefragt, wie sich die Zielgruppen, die von der jeweiligen Bezuschussung profitieren, nach den Kategorien weiblich / männlich zusammensetzen. Dadurch stehen den Entscheidungsträgern weiterhin standardisierte Informationen zur Verteilung der städtischen Zuschüsse nach Geschlecht zur Verfügung. Deutsches Architekturmuseum (DAM) Traditionell wird Architektur in der Öffentlichkeit nach wie vor als klassische Männerdomäne wahrgenommen, obwohl der Anteil der Studentinnen und Absolventinnen mittlerweile bei über 50% liegt. Allerdings ist die Anzahl der Architektinnen, die dann tatsächlich in dem erlernten Beruf tätig werden, deutlich geringer als die der Männer. Von daher ist sich das Deutsche Architekturmuseum (DAM) der Tatsache bewusst, dass das Thema Gender Mainstreaming angesichts der Geschlechterverteilung in der Architektur ein ganz Wesentliches ist. Im Einklang mit dem öffentlichen Bildungsauftrag ist das DAM daher stets bemüht, im Rahmen der Architekturvermittlung insbesondere der museumspädagogischen Veranstaltungen, den unterschiedlichen Ausgangslagen und Interessen der Geschlechter Rechnung zu tragen. Ausstellung "Verena Dietrich. Eine Architektin“ Eins der Ausstellungsprojekte des DAM im vergangenen Jahr hat sich ausschließlich mit der Frage "Gender in der Architektur“ beschäftigt, thematisiert anhand des Lebenswerks von Verena Dietrich, einer Architektin, die zeit ihres Berufslebens Architektur - theoretisch als auch praktisch, unter einem dezidiert feministischen Blick wahrgenommen hat. Verena Dietrich ist 2004 verstorben und hat ihren gesamten Nachlass dem DAM vermacht; die wissenschaftliche Sichtung des Materials, die Katalogisierung und Inventarisierung nach Museumplus ist mittlerweile abgeschlossen. Derzeit wird der Nachlass zu Recherchen für ein entsprechendes Promotionsvorhaben genutzt. Ein Symposium, begleitend zur Ausstellung hat sich ebenfalls dieser Fragestellung gewidmet und einen entsprechenden Diskurs anhand zweier Vorträge eingeleitet: "Gender und Publicity in der Architekturwelt“ von Dörte Kuhlmann, Wien und - "Wahrnehmung und Wirklichkeit. Zur Rezeption des Werks von Architektinnen“ von Kerstin Dörhöfer, Berlin. Architekturvermittlung / Museumspädagogik Unter den Kindern, die an museumspädagogischen Veranstaltungen und Workshops teilnehmen, lässt sich eine paritätische Geschlechterverteilung (wie sie unter den Besuchern des DAM festzustellen ist) noch nicht nachvollziehen. Die Zielgruppe museumspädagogischer Aktivitäten wird nach wie vor von Jungen dominiert, wenngleich der Anteil der Mädchen spürbar gewachsen ist. Um auf diesen Nachholbedarf gezielt zu reagieren, wird derzeit an einem pädagogischen Konzept gearbeitet, dass speziell der Wahrnehmung von Mädchen im Bereich Konstruktion und der Erschließung von Raum Rechnung trägt, sowohl in "gemischten“ Workshops als auch in Veranstaltungen, die sich ausschließlich an Mädchen wenden. Historisches Museum Das Historische Museum präsentiert von August bis November 2007 die kulturhistorische Ausstellung Frankfurter Frauenzimmer. Weibliche Lebenswelten um 1800 Das Projekt tritt Vorurteilen entgegen, dass Frauen erst seit dem 20. Jahrhundert in Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit in Erscheinung getreten sind und Funktionen übernommen haben. Die Ausstellung trägt zur historischen Bildung der Frankfurterinnen und Frankfurter sowie zahlreicher Besucher aus aller Welt bei, indem sie eine große Zahl von Frauen als Handelnde in einer der wichtigsten Epochen der Moderne präsentieren, der so genannten "Sattelzeit“ der Moderne um 1800. In den dreißig Jahren vor und nach 1800 formierten sich die gedanklichen, politischen und gesellschaftlichen Strukturen der Moderne. Während die Geschichte des männlichen Bürgertums der Stadt Frankfurt in vielerlei Hinsicht gründlich erforscht ist, steht es schlechter um die Bürgerinnen. Abgesehen von den berühmten Frankfurterinnen wie Karoline von Günderrode, Katharina Elisabeth Goethe, Gudula Rothschild, Jeanette Wohl oder Bettine Brentano ist recht wenig über weibliche Lebenswelten, über deren Chancen und Grenzen um 1800 bekannt. Die Ausstellung zeigt, dass eine Stadt nicht ohne Frauen "funktionieren“ konnte – und kann. Formell von politischer Gestaltung des öffentlichen Lebens ausgeschlossen, gelang es ihnen dennoch durch künstlerisches Schaffen, unternehmerischen Geist in Handel und Handwerk sowie durch nachhaltige Stiftungstätigkeit eigene Gestaltungsräume zu schaffen, die unterschiedlich und vielfältig waren. Frankfurterinnen werden als Akteurinnen in ihren Lebensbereichen gezeigt. Erinnert wird an Kupferstecherinnen, Zeichnerinnen und Naturforscherinnen wie Merian, Hochecker und Panhuys, an das erste Rheinpanorama von Adlerflycht oder an Malerinnen wie Quarry, Reinheimer und Lindheimer. Dem unternehmerischen Geist der Frankfurterinnen widmet die Ausstellung ein zentrales Kapitel, um mit tradierten Überlieferungen aufzuräumen: Handel- und Bankgeschäfte waren eine Domaine der Frauen, wie die Namen Metzler, Olenschlager, Schönemann und Sarasin bezeugen. Auch weist die Ausstellung auf Stifterinnen hin, die sowohl aus Motiven der Kulturförderung ihrer Stadt als auch religiös motiviert und sozial engagiert stifteten. Die halböffentliche Praxis der Vereinstätigkeit bot ihnen eine willkommene Gelegenheit, sich neue öffentliche Räume zu erobern. Dies führte 1810 zur Gründung einer "Industrie-Anstalt für feinere weibliche Handarbeiten“, 1813 zur Gründung des Frauenvereins, 1820 des Cäcilienvereins, der Naturforschenden Gesellschaft und des Missionsvereins, die teilweise mehrheitlich von weiblichen Mitgliedern getragen wurden. Die heute viel beschworene Bürgergesellschaft war in ihren Anfängen auch eine "Bürgerinnengesellschaft“ gewesen. Das Museum besitzt speziell für Frauen entworfene Möbel wie einen Schreibschrank, einen Schreibtisch, einen Toilettentisch und Gemälde aus dem umfangreichen Bestand des Museums, die in diesem Rahmen erstmals gezeigt werden. Auch die Arbeitssituation von Frankfurterinnen, das Leben religiöser Gemeinschaften und die Rechtslage der Frauen werden in einem Aufsatzteil des Ausstellungskatalogs vorgestellt.
  2. GM- Serviceleistungen Folgende Ämter beteiligten sich durch folgende Serviceleistungen an der Umsetzung des Gender Mainstreaming Prozesses in Frankfurt: Bürgeramt, Statistik und Wahlen Das Bürgeramt, Statistik und Wahlen stellt geschlechtsspezifisch differenzierendes Datenmaterial für Gender Analysen und Projekte zur Verfügung. Ein Schwerpunkt liegt im Bereich Arbeitsmarkt und Wirtschaft. Personal und Organisationsamt Das Personal- und Organisationsamt bietet in seiner Fortbildungsbroschüre 2006/2007 eine Informationsveranstaltung "Gender Mainstreaming“ für interessierte Mitarbeiter/innen an. Ergänzend hierzu wurde im Jahr 2006 ein Angebot für Führungskräfte konzipiert. Diese Veranstaltungen werden ganztägig in Kooperation mit dem Frauenreferat angeboten. Referat für Internationale Angelegenheiten Das Referat für Internationale Angelegenheiten ist Mitglied in der Koordinierungsgruppe für Pilotprojekte der städtischen Ämter und Betriebe, die im Rahmen der zentralen Umsetzung von Gender Mainstreaming durchgeführt werden. Die Rolle des Referates besteht vor allem in der Recherche und Weitergabe von Informationen über mögliche Förderung von EU-Projekten. Im Hinblick auf das Europäische Jahr der Chancengleichheit 2007 hat das Referat für Internationale Angelegenheiten recherchiert und gemeinsam mit dem Frauenreferat und dem Amt für multikulturelle Angelegenheiten erste Planungen für eine gemeinsame Veranstaltung vorgenommen. Über deren Durchführung wurde noch nicht endgültig entschieden, da die Frage der Kofinanzierung sowie der personellen Kapazitäten der beteiligten Stellen noch nicht abschließend geklärt ist.
  3. Sonstiges Sonstige Aktivitäten im Bereich von Gender Mainstreaming berichten folgende Ämter: Amt für Wohnungswesen Beim Amt für Wohnungswesen werden im Rahmen der Aufgabenerfüllung die Ziele und Vorgaben zur Umsetzung von Gender Mainstreaming berücksichtigt. Spezielle Maßnahmen sind im Jahr 2006 nicht erfolgt. Städtische Kliniken Höchst Die Handlungsfelder der Städtische Kliniken Höchst für die Umsetzung von GM basieren unabhängig vom jeweiligen Sachgebiet immer auf ähnlichen Grundlagen: Berichte sind wichtige Entscheidungsgrundlagen und Steuerungsinstrumente. Sie werden insbesondere auch in den Bereichen Repräsentation, Arbeitsbedingungen, Ressourcen/Mittel und Normen/Werte differenziert nach dem Geschlecht und gleichstellungsorientiert erarbeitet. Um tatsächliche Gleichstellung zu befördern, müssen Sachverhalte, in denen Männer und Frauen unterschiedlich betroffen sind, geschlechterdifferenziert dargestellt werden und ggf. auch der gleichstellungsrelevante Handlungsbedarf aufgezeigt werden. Neben der Darstellung gleichstellungsrelevanter Aspekte in allen Abschnitten werden in den Berichten zusätzlich zusammenfassende Schlussfolgerungen zur Frage der Gleichstellung von Frauen oder Männern besprochen. Daten / Statistik Um die Potenziale der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter optimal zu nutzen und ihre Arbeitszufriedenheit zu erhöhen, ist es notwendig mögliche Diskriminierungen zu beseitigen und die Gleichstellung von Frauen und Männern aktiv zu fördern. Genauere Informationen zur aktuellen Situation von Frauen und Männern in einer Organisation der Kliniken werden geschlechterdifferenziert erhoben. Haushalt / Budget Im Rahmen von Gender Mainstreaming wird die Haushaltsplanung auch im Hinblick darauf analysiert, welche Wirkungen Ausgaben- oder Einnahmenentscheidungen auf Arbeitslagen von Frauen und von Männern haben und wie Haushaltsverfahren und Ressourcenverteilung gleichstellungsorientiert gestaltet werden können. Personalmanagement / Personalentwicklung Alle einzelnen Aufgaben des Personalmanagements (z.B. Personalauswahl, Personalbeurteilung und Fortbildung) werden gleichstellungsorientiert bearbeitet. Es wird versucht, das Arbeitspotenzial aller Beschäftigten so zu erkennen, einzusetzen und zu fördern, dass es einen effektiven Beitrag zu den Zielsetzungen der Städtischen Kliniken leistet. Dabei geht es darum, den quantitativen und qualitativen Personalbedarf der Organisation dauerhaft und nachhaltig zu decken, um die Aktivierung der Fähigkeiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Entwicklung einer motivierenden Organisationskultur. Dazu gehören auch Fragen der Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Familienaufgaben. Die Städtische Kliniken Frankfurt am Main Höchst haben so zum Beispiel Belegungsrechte hinsichtlich eines Kontingents von bis zu 60 Plätzen für Mitarbeiterkinder bei der städtischen Kindertageseinrichtung 53. Die organisatorischen Voraussetzungen für Teilzeitarbeit sind auch in solchen Aufgabengebieten geschaffen worden, die bisher als schwer teilbar angesehen wurden, wie z. B. im ärztlichen Dienst der einzelnen Kliniken. Am 31.12.2006 waren in den Städtische Kliniken 2170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt: 21,89 % davon männlich (475) und 78,11% weiblich (1695). Derzeit sind 34,65 % der Beschäftigten Teilzeitbeschäftigten, davon 8% männliche Mitarbeiter. Als kontinuierlicher Prozess sind weitere Maßnahmen unter Implementierung von Gender Mainstreaming Aspekte notwendig. Die Städtische Kliniken Höchst wird auch in Zukunft das Sensibilisieren für Gender -Relevanz, das Aktivieren von Gender -Wissen und Impulse anstreben und der Bedeutung der Einbettung von Gender Mainstreaming in den Organisationsentwicklungsprozess Rechnung tragen. Standesamt Selbstverständlich werden auch im Standesamt bei allen organisatorischen und fachspezifischen Entscheidungen die Grundsätze des Gender Mainstreaming mit berücksichtigt. Amt für Straßenbau und Erschließung Im Amt für Straßenbau und Erschließung waren 2006 keine spezifischen Modellprojekte geplant. Die MitarbeiterInnen sind angewiesen Aspekte des Gender Mainstreaming in ihrer täglichen Arbeit zu beachten. Rechtsamt Im Rahmen der Erstellung von städtischen Ordnungsgrundlagen bzw. bei deren Überprüfung wird seitens des Rechtsamtes auch dem Aspekt Rechnung getragen, ob und inwieweit geschlechtsspezifische Gesichtspunkte zu beachten sind bzw. beachtet wurden. Kulturamt Hinsichtlich von Gender Mainstreaming wird festgestellt, dass für die Arbeit im Kulturamt im Bereich der Förderung, d.h. Bewilligung von Mitteln, die inhaltliche Arbeit in künstlerischer bzw. kultureller Hinsicht maßgeblich ist. Geschlechtsspezifisch differenzierte Aspekte werden bei Anträgen auf Förderung nicht abgefragt. Gleichwohl ist festzustellen, dass sich der Anteil an Frauen im Bereich der Kunst- und Kulturförderung über die letzten Jahre deutlich erhöht hat. Sowohl im Atelierprogramm wie im Programm Artist in Residence ist das Geschlechterverhältnis absolut ausgewogen (ca. 50 zu 50 %). Im Falle der vom Kulturamt eigens durchgeführten Veranstaltungen im Bereich Literatur ist ein überproportionaler Anteil von eingeladenen Autorinnen zu verzeichnen. Im Falle der speziell durchgeführten Jugendförderung für Musik- und Karnevalvereine sind beiderlei Geschlechter gleichermaßen vertreten. Institut für Stadtgeschichte Durch die Komplettsanierung des Karmeliterklosters wird sich der Zugang zum Gebäude für alle Benutzer und Gäste, besonders für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer, verbessern. Außerdem werden u.a. die Sanitäreinrichtungen erweitert sowie bessere Rahmenbedingungen für Veranstaltungen geschaffen. Dies kommt in gleicher Weise Frauen wie Männern zugute.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 8. Februar 2002BB 157Für einen neuen Aufschwung in der Frauenpolitik in Frankfurt am Main Wann werden Ergebnisse vorgelegt?Magistratsbericht
  2. 5. Dezember 2003BB 984Für einen neuen Aufschwung in der Frauenpolitik in Frankfurt am Main Wann werden Ergebnisse vorgelegt?Magistratsbericht
  3. 15. April 2005BB 310Für einen neuen Aufschwung in der Frauenpolitik in Frankfurt am Main Wann werden Ergebnisse vorgelegt?Magistratsbericht
  4. 8. Mai 2006BB 250Für einen neuen Aufschwung in der Frauenpolitik in Frankfurt am Main. Wann werden Ergebnisse vorgelegt? hier: Jährlicher Bericht zur Umsetzung von Gender MainstreamingMagistratsbericht
  5. 25. Juni 2007Sie sind hier
    BB 437Für einen neuen Aufschwung in der Frauenpolitik in Frankfurt am Main Wann werden Ergebnisse vorgelegt? hier: Jährlicher Bericht zur Umsetzung von Gender Mainstreaming
    Magistratsbericht
  6. 14. Juli 2008BB 438Für einen neuen Aufschwung in der Frauenpolitik in Frankfurt am Main Wann werden Ergebnisse vorgelegt? hier: Jährlicher Bericht zur Umsetzung von Gender MainstreamingMagistratsbericht
  7. 12. Oktober 2009Antwort des Magistrats · nach 400 WochenBB 879Für einen neuen Aufschwung in der Frauenpolitik in Frankfurt am Main Wann werden Ergebnisse vorgelegt? hier: Jährlicher Bericht zur Umsetzung von Gender MainstreamingMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
KAV
Sitzung 17 · 20.08.2007
TO II, TOP 13
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 437 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

OBR 6
Sitzung 15 · 21.08.2007
TO I, TOP 90
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 437 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Ausschusses für Wirtschaft und Frauen
Sitzung 13 · 28.08.2007
TO I, TOP 21
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 437 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAG
Sonstige:
REP (Kenntnis)NPD (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FAG Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP und NPD (= Kenntnis)

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