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Mehr Ladestationen für Elektromobilität

Vorlagentyp: B
247 Wochen bis zur Antwort6 Stationen im Verfahren3 Sitzungen

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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Inhalt

Bericht des Magistrats vom 22.12.2017, B 435

Betreff: Mehr Ladestationen für Elektromobilität Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 28.09.2017, § 1735 - NR 387/17 LINKE. - Eine ausreichende Ladeinfrastruktur für Fahrzeuge mit Elektroantrieb ist Voraussetzung, um einen nennenswerten Anteil der in Frankfurt am Main zugelassenen bzw. genutzten Fahrzeuge mit Elektroantrieb zu etablieren. Der Magistrat begrüßt und unterstützt daher den Ausbau der Ladeinfrastruktur in jeder Hinsicht. Landesgesetzliche Vorgaben finden sich hierzu bereits in der Verordnung über den Bau und Betrieb von Garagen und Stellplätzen (Garagenverordnung - GaV). Nach deren § 2 Abs. 3 Satz 1 und 2 müssen mindestens 5 % der in Garagen vorhandenen Einstellplätze über einen Anschluss an Ladestationen für Elektrofahrzeuge verfügen. Der Magistrat beabsichtigt binnen des Jahres 2018 ein Realisierungskonzept für die Errichtung von Ladestationen im Zuge von Neubau- und Sanierungsvorhaben der Stadt Frankfurt am Main zu entwickeln. Dabei sollen neben baulich-technischen Rahmenbedingungen, zu denen wirtschaftliche, vor allem jedoch betriebliche Aspekte wie Brandschutz, Zutritt und Netzversorgung gehören, im Vorfeld einer möglichen Realisierung beleuchtet werden. Das kommunale Elektromobilitätskonzept, welches die Stadt Frankfurt am Main zudem aktuell erstellt, wird auch entsprechende Fragestellungen über die Einbindung der E-Mobilität bei Neubauvorhaben bzw. Sanierungen als auch bei der Schaffung neuer Quartiere bzw. Stadtteile berücksichtigen. Die Mainova hat zum Thema Elektromobilität außerdem Folgendes mitgeteilt: "Mainova ist auf dem Sektor E-Mobilität ein Vorreiter. Schon 2010 sind wir in Vorleistung getreten und haben in den Auf- und Ausbau einer frei zugänglichen Ladeinfrastruktur in Frankfurt und der Rhein-Main-Region investiert. Dabei haben wir schon früh innovative Konzepte umgesetzt und im Rahmen des bundesweit beachteten "Frankfurter Modells" einen Teil der Ladepunkte mit Parkscheinautomaten kombiniert. Insgesamt betreiben wir derzeit 46 öffentliche Ladestationen, davon 18 in Frankfurt und 28 weitere im Umland. Dort tanken Kunden den zu 100% regenerativen Mainova-Ökostrom "Novanatur". Außerdem hat Mainova bisher 136 Ladeboxen im öffentlichen, halböffentlichen und privaten Bereich überwiegend in Frankfurt errichtet (Stand September 2017). "Deutschland soll zum Leitmarkt Elektromobilität werden" - so lautet die Zielsetzung der Bundesregierung, die unter anderem eine zügige Etablierung von Elektrofahrzeugen in Deutschland umfasst. Ein Schlüssel zur Erreichung dieses Ziels liegt unseres Erachtens im Ausbau der Ladeinfrastruktur im halb-öffentlichen und privaten Bereich. Hierfür sprechen mehrere Gründe: Im halb-öffentlichen Bereich wie zum Beispiel bei Liegenschaften von Wohnungsbaugesellschaften, Supermärkten, Unternehmen oder kommunalen Liegenschaften wie Schulen oder Rathäusern, existieren bereits Parkplätze und die jeweiligen Organisationen verfügen über eine gute Handhabe, um separate Bereiche für E-Mobil-Fahrzeuge zu reservieren. Im privaten Bereich beobachten wir schon seit längerem den Trend zum Prosumer, d.h. dass immer mehr Menschen sich gerne selbst versorgen möchten und dank der Kombination von Photovoltaik und Speichertechnologie mittlerweile in der Lage sind, bis zu 80 Prozent ihres Strombedarfs selbst zu decken. Es gibt vermutlich kein probateres Mittel gegen die Reichweitenangst als eine Ladestation in der eigenen Garage. Um den Ausbau der Ladeinfrastruktur in diesen Segmenten zu ermöglichen, hat die Mainova ihr Produktportfolio erweitert. Die für jeden Bedarf passende Ladestation ist in allen Produktpaketen, so genannten Charge-Kits, inklusive. Dabei arbeiten wir mit drei verschiedenen Herstellern, um optimal auf die Kundenbedürfnisse eingehen zu können. Die zusätzlichen Services variieren je nach Paket. Wir bieten folgende, aufeinander aufbauende Lösungen an: • Charge-Kit "Basic": Der Kunde erhält eine Ladestation. Diese lädt mit 11-22 KW bis zu zehn Mal schneller als eine gewöhnliche Haushaltssteckdose, was eine durchschnittliche Ladezeit von nur einer Stunde bedeutet. Eine intelligente Steuereinheit stellt sicher, dass alle am Markt gängigen Fahrzeuge geladen werden können. Beratung und Installation der Hardware sind inklusive. Dieses Angebot richtet sich an Eigenheimbesitzer.

  • Charge-Kit "Business": Hier erweitern wir die Produktlösung um die Angebote "Betrieb & Service" sowie ,,Monitoring". Kunden wie Flottenbetreiber, KMU oder die Wohnungswirtschaft erhalten so ein Produkt, bei dem sie sich keine Gedanken um Installation, Wartung und Reparatur machen müssen. Sie haben die Kontrolle über den Nutzerkreis und können Ladereports einsehen. • Charge-Kit "Business-Plus": Dieses Paket richtet sich insbesondere an Parkhausbetreiber, Retailer oder Hotels. Als weiteres Element kommt das Transaktionsmanagement hinzu. So können die Kunden ihre Infrastruktur für Dritte anbieten und abrechnen. Sie haben also die Möglichkeit, mit Hilfe der Ladeinfrastruktur eigene Erlöse zu generieren. • Charge-Kit "Public": Für den öffentlichen Bereich wie zum Beispiel Schulen oder Kommunen unterstützt Mainova zusätzlich bei der Beantragung von Fördermitteln, die vom Land bzw. der Bundesregierung bereitgestellt werden. Und diese neuen Angebote finden Anklang: So haben mit der Europäischen Zentralbank und der Steigenberger Hotelgruppe gleich zwei Pilotkunden ihre Liegenschaften mit Ladestationen ausgestattet. Zudem hat Mainova, im eigenen Namen wie auch als Dienstleister für Städte und Kommunen, im Rahmen der Hessischen Landesförderung zum Aufbau von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge bei der Hessen-Agentur über 100 neue Ladestationen in der Rhein-Main-Region beantragt bzw. die Beantragung unterstützt. Gerne unterstützt Mainova alle Interessenten, wie stadtnahe Gesellschaften, Wohnungswirtschaft, Parkhausbetreiber, Retailer und Privatkunden, bei der Umsetzung ihrer individuellen E-Ladelösungen."

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 20. Februar 2015BB 67Zentrale Schnellladestationen für ElektroautosMagistratsbericht
  2. 24. August 2017NRNR 387Mehr Ladestationen für ElektromobilitätSTVV-Antrag · LINKE.
  3. 22. Dezember 2017Sie sind hier
    BB 435Mehr Ladestationen für Elektromobilität
    Magistratsbericht
  4. 3. August 2019OFOF 472/12Unterstützung und Forcierung der Elektro-Mobilität in FrankfurtOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
  5. 16. August 2019OMOM 4926Unterstützung und Forcierung der Elektromobilität in FrankfurtDirektanregung
  6. 18. November 2019Antwort des Magistrats · nach 247 WochenSTST 2104Unterstützung und Forcierung der Elektromobilität in FrankfurtStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 17 · 22.01.2018
TO I, TOP 37
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 435 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPBFFFRAKTION
Ablehnung:
Frankfurter
Sonstige:
AfD (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, BFF und FRAKTION gegen FRANKFURTER (= Zurückweisung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD (= Kenntnis)

Verkehrsausschusses
Sitzung 17 · 23.01.2018
TO I, TOP 24
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 435 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFrankfurter
Sonstige:
FRAKTION (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRANKFURTER Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Kenntnis)

Ausschusses für Wirtschaft und Frauen
Sitzung 17 · 23.01.2018
TO I, TOP 18
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 435 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFrankfurter
Sonstige:
FRAKTION (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRANKFURTER Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Kenntnis)

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