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METAhub-Framework - Digitale Infrastruktur für den städtischen Kulturbereich

Vorlagentyp: B
141 Wochen bis zur Antwort7 Stationen im Verfahren2 Sitzungen

Zusammenfassung

Das METAhub-Framework soll die digitale Infrastruktur für den städtischen Kulturbereich in Frankfurt verbessern, indem es kulturbezogene Daten aus verschiedenen Kultureinrichtungen integriert. Durch die Förderung des Zugangs zu kulturellem Erbe wird eine zielgruppengerechte Nutzung der Angebote ermöglicht und die Zusammenarbeit zwischen den Museen gestärkt.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Bericht

Das METAhub-Framework ist eine digitale Entwicklungsumgebung, die kulturbezogene Daten aus den städtischen Kultureinrichtungen zusammenführt, neu interpretiert und über ein integriertes Content Management System (CMS) an beliebige Digitalanwendungen (u. a. Websites, Online-Sammlungen, Mobile-Apps oder Multimediaguides) ausspielen kann. Die schnittstellenorientierte Ausrichtung des Frameworks ermöglicht darüber hinaus den Datentransfer an externe, (inter-) nationale Wissensplattformen oder Forschungsdatenbanken (z. B. Deutsche Digitale Bibliothek, Europeana, Proveana, Wikidata). Das Framework soll den organisch gewachsenen Dateninseln in den städtischen Museen begegnen und häuserübergreifende sowie themenorientierte Digitalangebote fördern. Ziel ist es, den Zugang zum kulturellen Erbe der Stadt Frankfurt niedrigschwellig und zielgruppengerecht zu gestalten. Das Framework wurde im Rahmen von METAhub (Museum, Education, Theatre, Arts) Frankfurt, einem durch die Kulturstiftung des Bundes (KSB) und den Kulturfonds Frankfurt RheinMain geförderten Projekt, entwickelt. Ziel des vom

  1. Januar 2020 bis
  2. Juni 2024 bestehenden Projektverbundes unter Leitung des Jüdischen Museums Frankfurt war es, jüdische Kulturgeschichte mit Hilfe digitaler Angebote im Frankfurter Stadtraum erfahrbar zu machen. Dieser erzählerische Ansatz setzt voraus, Museumsobjekte aus den eigenständigen, digitalen Sammlungen des Jüdischen, Archäologischen und Historischen Museums zusammenzuführen. Hierfür benötigt es eine vermittelnde Infrastruktur, die entsprechende Objektdaten zusammenführt und die redaktionelle Ausspielung an digitale Anwendungen erlaubt. Dieser zentralen Anforderung wird das METAhub-Framework gerecht. Bisherige, den hauseigenen Zuständigkeiten geschuldete Datensilos werden zugunsten einer ganzheitlichen Erschließung aufgelöst, neue themenorientierte und zielgruppenspezifische Zugänge zum städtischen Kulturgut möglich. Kultureinrichtungen, die an das Framework angebunden sind, können digitale Anwendungen wie Websites, Mobile-Apps, Medienstelen und vieles mehr bespielen. Die dabei entwickelten, völlig unterschiedlich anmutenden Produkte basieren auf demselben CMS, wodurch sich bedeutende Synergieeffekte (u. a. geringere Entwicklungskosten, neue kuratorische Möglichkeiten oder die Weitergabe von bereits bestehenden Template-Programmierungen) realisieren lassen. Im Sinne einer bedarfsgerechten Konzeption wurden die städtischen Museen bereits früh in die Entwicklung des Frameworks einbezogen. Der Prozess wurde durch das Dezernat für Kultur und Wissenschaft koordiniert und über Mittel des dezernatseigenen Digitalisierungsbudgets finanziell unterstützt. Unter diesen Bedingungen konnte das Framework früh etabliert und im laufenden Betrieb erprobt werden. Bis heute bildet es das technische Rückgrat für folgende, städtische Vermittlungsangebote:
    • Website des Shoah-Memorial-Frankfurt (www.shoah-memorial-frankfurt.de)
    • Online-Sammlung des Jüdischen Museums (www.sammlung.juedischesmuseum.de)
    • NS-Gedächtnisplattform des Historischen Museums (www.historisches-museum-frankfurt.de/de/ns-gedaechtnisplattform)
    • Projektwebsite von METAhub (www.metahubfrankfurt.de)
    • Mediaguide des Jüdischen Museums (native App) Weitere Anwendungen wie etwa die Frankfurt History App werden mit relevanten Inhalten bedient oder befinden sich aktuell in Entwicklung. Seit dem
  3. Januar 2025 haben sich das Kulturamt sowie alle städtischen Kultureinrichtungen zu einer Betreibergemeinschaft zusammengeschlossen. Als Teilhaber gewährleisten sie die Weiterentwicklung und Finanzierung des Frameworks. Hierfür wurde eine übergreifende Gremienstruktur - bestehend aus Steuerungsgruppe und Kompetenzzentrum - etabliert. Seit Beginn seiner Umsetzung sind in die Entwicklung des METAhub-Frameworks sind Investitionen in Höhe von ca. 160.000 Euro geflossen. Etwa 70 Prozent wurden durch die Kulturstiftung des Bundes bereitgestellt. Der weitere Ausbau wird über das Digitalisierungsbudget des Dezernats Kultur und Wissenschaft sowie projektbezogene Fördermittel gewährleistet.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 16. Juni 2023EE 81Produktbereich: 20 Bildung Produktgruppe: 20.01 Schulbetriebsmanagement/pädag. Aufgaben Bau und Sanierung von Schulen und Kindertagesstätten forcierenEtatantrag · GRÜNE, SPD, FDP, Volt
  2. 3. Juni 2024BB 221Bau und Sanierung von Schulen und Kindertagesstätten forcierenMagistratsbericht
  3. 1. November 2024BB 408Bau und Sanierung von Schulen und Kindertagesstätten forcierenMagistratsbericht
  4. 21. Februar 2025BB 84Bau und Sanierung von Schulen und Kindertagesstätten forcierenMagistratsbericht
  5. 22. August 2025Sie sind hier
    BB 312Bau und Sanierung von Schulen und Kindertagesstätten forcieren
    Magistratsbericht
  6. 12. September 2025MM 135Gründung der Bildungsbaugesellschaft Frankfurt mbHMagistratsvortrag
  7. 27. Februar 2026Antwort des Magistrats · nach 141 WochenBB 77Bau und Sanierung von Schulen und Kindertagesstätten forcierenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Bildung und Schulbau
Sitzung 39 · 27.10.2025
TO I, TOP 26
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 312 (Zwischenbericht) dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPAfDVoltÖkoLinX-ELFFRAKTION
Sonstige:
BFF-BIG (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Linke, FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG (= Kenntnis)

Ausschusses für Bildung und Schulbau
Sitzung 42 · 23.02.2026
TO I, TOP 4
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage B 312 spätestens in einem Monat vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Grüne4 CDUSPDLinkeFDPAfDVoltFRAKTION
Enthaltung:
1 CDU
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, 4 CDU, SPD, Linke, FDP, AfD, Volt und FRAKTION; 1 CDU (= Enthaltung)

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