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Eine Stadtverwaltung für und mit Migrantinnen und Migranten

Vorlagentyp: B
21 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren9 Sitzungen

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Inhalt

Bericht des Magistrats vom 21.06.2011, B 299

Betreff: Eine Stadtverwaltung für und mit Migrantinnen und Migranten Vorgang: l. Beschl. d. Stv.-V. vom 27.05.2010, § 8100 - NR 1341 und NR 1909 GRÜNE, l. B 208/10 - Mit dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 01.02.2001, § 7713, wurde der Magistrat aufgefordert, jährlich zu berichten, welches Dezernat beziehungsweise Amt signifikant die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nichtdeutscher Herkunft erhöht hat. Zwischenzeitlich wurde der Berichtsauftrag mit dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 22.09.2005, § 9876 dahingehend erweitert, dass der Magistrat den Anteil der Migrantinnen und Migranten auch in den Ämtern darlegt, die seither nicht der Berichtspflicht unterlagen. Hierzu wurde letztmals am 12.04.2010 mit der Vorlage B 208 berichtet, die am 17.05.2010 zur Kenntnis genommen wurde (§ 8100). Der Begriff "Migrationshintergrund" ist bisher nicht allgemeinverbindlich und unverwechselbar definiert. Jedoch ist ein Konzept für ein Frankfurter Monitoring (Kenntnisnahme am 10.09.2009, § 6525) aufgestellt worden, welches eine konsensfähige Definition des Begriffs zwischen Bund und Ländern aufzeigt. Demnach sind nicht nur die in Deutschland lebenden Ausländer, sondern auch die eingebürgerten ehemaligen Ausländer, Spätaussiedler und die Kinder dieser drei Personengruppen mit einbezogen. Der Status "Migrationshintergrund" ist für das einzelne Beschäftigungsverhältnis nicht von Bedeutung (das sich im öffentlichen Dienst lediglich nach auszuübender Tätigkeit und der dafür erforderlichen Eignung und Qualifikation, aber nicht nach Herkunft ausrichtet). Daher gestaltet es sich sehr schwierig, über ein solches Merkmal Beschäftigte im gewünschten Sinne zu ermitteln. Es ist anzumerken, dass personenbezogene Daten über die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Frankfurt am Main in den zentralen Datenverarbeitungssystemen "Stellenverwaltung" (SVS) und "Bezügeberechnung" (LOGA) nur insoweit vorliegen, wie sie für das Arbeitsverhältnis von unmittelbarer Relevanz sind. In den - für das Arbeitsverhältnis - benötigten Daten lässt neben der "Staatsangehörigkeit" (die eindeutig Nichtdeutsche erkennen lässt) lediglich das Merkmal "Geburtsort/-land" einen Rückschluss auf mögliche Migration oder einen Migrationshintergrund zu. Es ist jedoch festzustellen, dass beide Faktoren in den "nachwachsenden" Generationen immer weniger anzutreffen sind. In den Auswertungen, die den Berichterstattungen des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung zugrunde liegen, sind daher neben "nichtdeutschen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern" auch "deutsche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter" erfasst, die nicht in Deutschland geboren sind. Eine weitergehende Auswertung der Herkunft, z.B. der Elterngeneration, ist aus den dem Arbeitsverhältnis zugrunde liegenden Angaben und den vorhandenen Daten nicht möglich. Es ist daher zu berücksichtigen, dass der tatsächliche Anteil der Beschäftigten in der Stadtverwaltung mit Migrationshintergrund deutlich höher sein dürfte, als er sich über die Auswertungszahlen darstellt. Dies relativierend vorausgeschickt, sind in der Anlage für alle Ämter und Betriebe sowohl die Zahl der Beschäftigten insgesamt als auch die Zahl der "Beschäftigten mit Migrationshintergrund" jeweils zum Stand 31.12.2009 und 31.12.2010 aufgeführt. Eine gesamtstädtische Betrachtung zeigt einen Zuwachs an Beschäftigten mit Migrationshintergrund. Die Einzelbetrachtung lässt jedoch einen Rückgang von 14 Personen in der Gemeindeverwaltung erkennen. Hier sind allein 18 Beschäftigte mit Migrationshintergrund aus der Altersteilzeit - Freizeitphase ausgeschieden. Des Weiteren wurde die Zahl der Beschäftigten mit Migrationshintergrund durch Einbürgerungen gemindert. Darüber hinaus ist anzumerken, dass in Bezug auf die Gründung des Jobcenters Frankfurt am Main (Verfügung der Oberbürgermeisterin vom 15.02.2011) zum Stichtag 31.12.2010 die Zahlen des Jobcenters Frankfurt am Main gesondert dargestellt werden und nicht mehr - wie zum Stichtag 31.12.2009 - in den Zahlen des Jugend- und Sozialamtes enthalten sind. Da mit den angegebenen Daten, insbesondere bei kleinen Organisationseinheiten eine Personenbeziehbarkeit im datenschutzrechtlichen Sinne gegeben ist, empfiehlt der Datenschutzbeauftragte, die Anlage nicht im Internet öffentlich darzustellen. Anlage 1 (nichtöffentlich - ca. 16 KB)

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 21. Juni 2011Sie sind hier
    BB 299Eine Stadtverwaltung für und mit Migrantinnen und Migranten
    Magistratsbericht
  2. 16. August 2011AA 26Bericht zur Anzahl der Mitarbeiter mit MigrationshintergrundSTVV-Anfrage · FDP
  3. 18. November 2011Antwort des Magistrats · nach 21 WochenBB 474Bericht zur Anzahl der Mitarbeiter mit MigrationshintergrundMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf9 Beratungen
KAV
Sitzung 7 · 08.08.2011
TO II, TOP 21
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 299 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 2 · 15.08.2011
TO I, TOP 29
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage B 299 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie WählerBunte
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Bunte

Ausschusses für Recht, Verwaltung und Sicherheit
Sitzung 2 · 22.08.2011
TO I, TOP 19
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage B 299 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie WählerBunte
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Bunte

Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 3 · 19.09.2011
TO I, TOP 18
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage B 299 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPPiraten
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und Piraten

Ausschusses für Recht, Verwaltung und Sicherheit
Sitzung 3 · 26.09.2011
TO I, TOP 12
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage B 299 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie WählerPiraten
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Piraten

Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 4 · 31.10.2011
TO I, TOP 11
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage B 299 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie WählerPiraten
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Piraten

Ausschusses für Recht, Verwaltung und Sicherheit
Sitzung 4 · 07.11.2011
TO I, TOP 24
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage B 299 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie Wähler
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER

Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 5 · 05.12.2011
TO I, TOP 13
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 299 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDFDPFreie Wähler
Ablehnung:
LinkePiraten
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, FDP und FREIE WÄHLER gegen LINKE. und Piraten (= Zurückweisung)

Ausschusses für Recht, Verwaltung und Sicherheit
Sitzung 5 · 12.12.2011
TO I, TOP 9
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 299 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDFDPFreie Wähler
Ablehnung:
Linke
Sonstige:
Piraten (Ablehnung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, FDP und FREIE WÄHLER gegen LINKE. (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Piraten (= Ablehnung)

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