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Bericht zur Anzahl der Mitarbeiter mit Migrationshintergrund

Vorlagentyp: B
21 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren4 Sitzungen

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Inhalt

Bericht des Magistrats vom 18.11.2011, B 474

Betreff: Bericht zur Anzahl der Mitarbeiter mit Migrationshintergrund Vorgang: A 26/11 FDP Der Magistrat hat mehrfach, zuletzt am 21.06.2011 mit B 299, und in der Beantwortung der Frage Nr. 92 zur 3. Fragestunde der Stadtverordnetenversammlung am 25.08.2011 darauf hingewiesen, dass wegen der fehlenden allgemeinverbindlichen Definition des Begriffes "Migrationshintergrund" und der Entwicklung durch das neue Staatsbürgerschaftsrecht zusehends Schwierigkeiten bei der Identifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ausländischen Wurzeln bestehen. Zusätzlich wurde berichtet, dass personenbezogene Daten von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nur insoweit erhoben werden dürfen, wie sie für das Arbeitsverhältnis von unmittelbarer Relevanz sind. Trotzdem wurde versucht, mit erheblichem Aufwand, zumindest für die Auszubildenden, annäherungsweise über Namensangaben und Angaben zu einer Muttersprache, die auf einen Migrationshintergrund schließen lassen, Zahlen zu erheben. Insoweit konnte berichtet werden, dass von den 109 Auszubildenden, die in den Verwaltungs- und kaufmännischen Berufen oder als Fachinformatiker/in ihre Ausbildung beim Personal- und Organisationsamt begonnen haben, mindestens 26 einen Migrationshintergrund haben. Dies sind 24 Prozent. Eine exakte Angabe hierzu ist für die bestehenden Beschäftigungsverhältnisse nicht möglich. Genauere Angaben über den Status "Migrationshintergrund" können nur durch persönliche Befragung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewonnen werden. Der Magistrat hält die Gewinnung von derlei persönlichen Daten, wenn sie nicht anonym und auf freiwilliger Basis erfolgen, datenschutzrechtlich für bedenklich. Unter der Voraussetzung einer anonymen bzw. freiwilligen Basis können jedoch, aufgrund der nicht Verifizierbarkeit der Angaben, ebenfalls keine exakten Daten erhoben werden. Darüber hinaus ist eine solche Befragung nicht dazu geeignet, das Vertrauen in eine diskriminierungsfreie Umgebung zu stärken, wenn im Dienstverhältnis nach einem ausländischen Elternteil bzw. nach der Einbürgerung gefragt wird. Der Eindruck, eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter werde wegen seines Status anders behandelt als andere Beschäftigte, sollte unbedingt vermieden werden. Trotz des vergleichsweise hohen Anteils von Auszubildenden mit Migrationshintergrund wird der Magistrat weiterhin verstärkt um diese Personengruppe werben. Der Magistrat ist derzeit in Gesprächen, welche Indikatoren bzw. Methoden noch besser geeignet sind, um die Erfolge seiner Bemühungen zur Gewinnung dieser Personengruppen darzustellen. In der Zwischenzeit hält der Magistrat die jetzige Berichterstattung im Hinblick auf die Erfassung von ausländischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für eine sinnvolle Ergänzung.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 21. Juni 2011BB 299Eine Stadtverwaltung für und mit Migrantinnen und MigrantenMagistratsbericht
  2. 16. August 2011AA 26Bericht zur Anzahl der Mitarbeiter mit MigrationshintergrundSTVV-Anfrage · FDP
  3. 18. November 2011Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 21 Wochen
    BB 474Bericht zur Anzahl der Mitarbeiter mit Migrationshintergrund
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf4 Beratungen
KAV
Sitzung 11 · 16.01.2012
TO II, TOP 31
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 474 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 6 · 23.01.2012
TO I, TOP 24
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 474 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDP
Ablehnung:
Piraten
Sonstige:
Freie Wähler (Kenntnis)NPD (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE. und FDP gegen Piraten (= Zurückweisung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FREIE WÄHLER und NPD (= Kenntnis)

Ausschusses für Recht, Verwaltung und Sicherheit
Sitzung 6 · 30.01.2012
TO I, TOP 15
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage B 474 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie Wähler
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER

Ausschusses für Recht, Verwaltung und Sicherheit
Sitzung 7 · 27.02.2012
TO I, TOP 16
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 474 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie Wähler
Sonstige:
Piraten (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER Sonstige Voten/Protokollerklärung: Piraten (= Kenntnis)

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