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Strom- und Wärmeerzeugung in Nieder-Eschbach

Vorlagentyp: STMagistrat
17 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren
Vorlage
Idee
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Zusammenfassung

Die Stellungnahme des Magistrats befasst sich mit den umgesetzten und geplanten Klimaschutzmaßnahmen im Ortsbezirk Nieder-Eschbach, insbesondere im Bereich der Strom- und Wärmeerzeugung. Ziel ist es, durch verschiedene Projekte und Förderprogramme die Energieeffizienz zu steigern und klimaschonende Alternativen zu realisieren.

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Stellungnahme des Magistrats

Im Gebiet des Ortsbezirks 15 (Stadtbezirk 670) sind nach Informationen des Energiereferats Klimaschutzmaßnahmen aus folgenden Bereichen umgesetzt bzw. geplant: Klimaschutzmaßnahmen umgesetzt - BHKW: 8 Anlagen mit einer elektrischen Leistung von ca. 1.530 kW. - Fotovoltaik: 35 Anlagen mit einer Leistung von ca. 1.152 kWp - Solarthermie: 35 Anlagen mit ca. 1.400 m2 Kollektorfläche - Nachrüstung des Heizwerks Ben-Gurion-Ring mit einem BHKW. Das bestehende Heizwerk wurde im Jahr 2019 mit einem Bioerdgas BHKW mit einer elektrischen Leistung von ca. 1.500 kWel nachgerüstet und versorgt die umgebende Bebauung mit Wärme. Planungsinstrumente - Energiekonzepte: Im Rahmen des Förderprogramms "Klimaschutzteilkonzepte für erneuerbare Energien in Siedlungsgebieten der Stadt Frankfurt" wurden 2 Baugebiete in Nieder Eschbach (Am Hollerbusch (BP 920) und Nieder Eschbach Süd (BP 917)) hinsichtlich ihrer Klimaschutzpotenziale untersucht. Basierend auf einer Analyse des möglichen Wärmebedarfs wurden verschiedene Versorgungsvarianten ökonomisch wie ökologisch miteinander verglichen. Die Ergebnisse der vom Energiereferat koordinierten Studie wurden der Politik, Stadtverwaltung und möglichen Investoren vorgestellt. Ziel ist eine Realisierung klimaschonender und kostengünstiger Alternativen in Quartieren. - Abwärmekataster: Bei dem Projekt "Integrierte Wärmenutzung im Stadtgebiet Frankfurt am Main, insbesondere mit Energie aus Abwasser" (Abwärmekataster) handelt es sich um ein aus Mitteln der nationalen Klimaschutzinitiative gefördertes Projekt. Hierbei sollen Abwärmepotenziale aus den Bereichen Abwasser, Industrie und Gewerbe sowie aus großen Rechenzentren dargestellt werden. Das Abwärmekataster soll helfen, diese Potenziale zu identifizieren sowie kurz und mittelfristig nutzbar zu machen und in das Energiekonzept der Stadt Frankfurt am Main einzubinden. Das Abwärme-Kataster ist somit ein wichtiger Baustein für die Energieversorgung und den Klimaschutz in Frankfurt am Main, denn es zeigt auf, wo konkrete Potenziale für die Abwärme-Nutzung liegen. Wärme, die sonst verpufft, kann ein zweites Mal genutzt werden und erleichtert die Planung einer umweltschonenden Wärme-Versorgung von (Neu)-Baugebieten. Die Ergebnisse des Abwärmekatasters stehen allen Interessierten Institutionen und Bürgern zur Verfügung. Beratungsangebote: - Programm SanierungsWEGeiser: Dieses Förderprogramm des Energiereferats richtet sich an Wohnungseigentümer Gemeinschaften (WEG) im Gebäudebestand. Es umfasst eine mehrstufige kostenlose Sanierungsberatung von der Analysephase bis zur Begleitung bei der Umsetzungsphase sinnvoller Sanierungsmaßnahmen. - Zum Thema Solarenergienutzung bieten das Energiereferat und der Energiepunkt e.V. FrankfurtRheinMain neutrale und kostenlose Beratung an. - BHKW Check: Das Energiereferat bietet einen Blockheizkraftwerk-Check (kurz BHKW-Check) an. Das ist eine kostenlose Machbarkeitsberechnung zur Anwendung der Technik für Mehrfamilienhäuser und Gewerbeimmobilien. - Förderprogramm "Frankfurt spart Strom" Das Förderprogramm "Frankfurt spart Strom" belohnt Haushalte und Unternehmen fürs Stromsparen. Mit dem Prämien-Check lässt sich leicht ausrechnen, wie hoch das individuelle Einsparergebnis ist. - Ökoprofit: Das Projekt unterstützt Betriebe und Institutionen beim Einstieg ins Umweltmanagement. - Klimaschutzstadtplan: Der Klimaschutzstadtplan bietet eine Übersicht, welche Klimaschutzprojekte, energieeffizienten Anlagen und Gebäude in Frankfurt am Main existieren. Förderprogramme: - Klimapartner Programm der Mainova AG. Die Förderung umfasst die Bereiche Umstellung auf Erdgas Brennwerttechnik, Solarthermie sowie die Bereiche Wärmepumpen und Brennstoffzellen. Eine spezielle Förderung richtet sich an Vereine, soziale Einrichtungen und Schulen. Hier werden die Bereiche Trinkbrunnen, Mobilität, Fotovoltaik und Energieberatung gefördert. Umsetzungsangebote/ - Bürgersolaranlagen: Sonneninitiative, Solarverein Frankfurt e. V. - Beteiligungen an größeren PV-Projekten ab einem Anteil von ca. 1.200€. - Mainova Eigenstrom. Grundsätzlich versucht Mainova bei Neubauprojekten nach Möglichkeit klimaschonende bzw. klimaneutrale Lösungen zu finden. Dies unterliegt jedoch immer der Einzelallprüfung. In Bezug auf Klimaneutralität ist dabei neben der Energieversorgung prinzipiell immer auch die Bausubstanz von Neubauten relevant. Derzeit prüft Mainova diverse Neuprojekte in Frankfurt auf die Umsetzbarkeit einer klimaneutralen Versorgung. - Wenn es Interesse für weitere BHKW-Anlagen oder andere effiziente Energieerzeugungsanlagen in Nieder-Eschbach gibt, steht Mainova gerne für entsprechende Anfragen zur Verfügung.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 5. November 2019OFOF 247/15Strom- und Wärmeerzeugung in Nieder-EschbachOrtsbeiratsantrag · CDU
  2. 22. November 2019OMOM 5387Strom- und Wärmeerzeugung in Nieder-EschbachDirektanregung
  3. 6. März 2020Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 17 Wochen
    STST 469Strom- und Wärmeerzeugung in Nieder-Eschbach
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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