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Missstände bei Fuß- und Radwegen auf der Miquelallee angehen

Vorlagentyp: STMagistrat
247 Wochen bis zur Antwort10 Stationen im Verfahren
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Zusammenfassung

Der Magistrat erkennt die Missstände bei den Fuß- und Radwegen auf der Miquelallee an und sieht eine Verbreiterung des Geh- und Radwegs als wünschenswert an, jedoch nur unter Berücksichtigung der Verkehrsleistung. Zudem wird die Campusmeile als wichtiges Stadtentwicklungsprojekt betrachtet, das durch verschiedene Planungsansätze und Wettbewerbe vorangetrieben wird.

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Thema Fußverkehr verfolgen

Stellungnahme des Magistrats

Der Magistrat geht davon aus, dass es sich bei der beschriebenen Situation um den südlichen Bereich der Miquelallee handelt, wo sich mehrere Bildungseinrichtungen befinden. Dort steht dem Fußverkehr allerdings mehr als 50 Zentimeter Breite zur Verfügung. Der gemeinsame Geh- und Radweg (Verkehrszeichen (VZ) 240 Straßenverkehrs-Ordnung (StVO)) wurde wegen der beschränkten Platzverhältnisse eingerichtet. Eine Verbreiterung wäre grundsätzlich zu begrüßen. Diese ließe sich aber nur zu Lasten der rechten Kfz-Fahrspur realisieren. Eine Entnahme der rechten Spur wird aus Gründen der Leistungsfähigkeit nicht befürwortet, da ansonsten mit einem Rückstau in Richtung Bundesautobahn A 66 zu rechnen ist. Der Magistrat verweist auf seinen Bericht an die Stadtverordnetenversammlung vom 09.02.2024, B 61, in dem es heißt: "Aufgrund der Haushaltskonsolidierungsziele war es dem Magistrat nicht möglich eine Anmeldung von außerordentlichen Planungsmitteln zur Erstellung einer Gesamtplanung Campusmeile zu platzieren. Insofern können für einzelne Bausteine zur Verbesserung der verkehrlichen, klimatologischen und gestalterischen Situation im Bereich der Campusmeile lediglich auf die vorhandenen Haushaltsansätze und damit Planungsmittel zurückgegriffen werden. Der Magistrat betrachtet die Campusmeile dennoch als ein Leitprojekt der Frankfurter Stadtentwicklung. Die entsprechende Zielsetzung ist im Integrierten Stadtentwicklungskonzept Frankfurt 2030+ enthalten. Demnach soll der nördliche Teil des Alleenrings zwischen Campus Westend der Goethe-Universität und University of Applied Sciences in Zukunft als "Wissenschaftsachse" nach dem Vorbild des Frankfurter Museumsufers mit eigener räumlicher Identität weiterentwickelt und die anliegenden Institutionen noch weiter miteinander vernetzt werden. Zur Entwicklung der Campusmeile wurden bisher vier Studierenden-Wettbewerbe durchgeführt. Neben grundsätzlichen Impulsen und ersten städtebaulichen und freiraumplanerische Ideen für die Campusmeile liegen weitere vertiefende Arbeiten für ein gemeinsames Wissenschaftszentrum für Lernen, Forschen, Arbeiten und Wohnen vor. Die Studierenden-Wettbewerbe wurden größtenteils von der Stadt Frankfurt am Main finanziert. Überlegungen für eine größere Gerechtigkeit zwischen allen Mobilitätsformen und -trägern im Bereich der Campusmeile sind in planerischer Vorbereitung. Zur Umsetzung eines gemeinsamen Wissenschaftszentrums, dem "Campus V", hat sich ein Konsortium der Frankfurt University of Applied Sciences, der Frankfurt School of Finance & Management und der Deutschen Nationalbibliothek gegründet. "Campus V" soll als Interimsgebäude auf der noch nicht benötigten Erweiterungsfläche der Deutschen Nationalbibliothek entstehen. Das Projekt sieht neben der wissenschaftlichen Nutzung eine Öffnung zum Stadtteil mit entsprechenden Nutzungsangeboten an die Anwohnerinnen und Anwohner des Nordends vor. Vorgesehen ist eine Nutzungsdauer von rund 25 Jahren. Die Fläche nördlich der Nationalbibliothek ist bereits von der vorhergehenden Nutzung geräumt und soll von der Stadt Frankfurt am Main als Eigentümerin zur Verfügung gestellt werden. Die Rolle der Bauherrschaft ist noch nicht geklärt; insofern sind auch keine belastbaren Aussagen für einen möglichen Baubeginn möglich. Ein erster Beitrag zur Schaffung einer räumlichen Identität konnte mit dem Bau von rund 1.000 Studierendenwohnungen, davon 135 öffentlich gefördert, großzügigen Gemeinschaftsflächen und öffentlichen Sport- und Gastronomieangeboten an der Adickesallee geleistet werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 9. September 2019STST 1748"Miquelknoten" - aktueller Planungsstand bzw. Potenziale einer NeugestaltungStellungnahme
  2. 5. Juni 2020OFOF 1088/2Neugestaltung des Miquelknotens auf den Weg bringenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
  3. 24. Juni 2020OMOM 6251Neugestaltung des Miquelknotens auf den Weg bringenDirektanregung
  4. 12. Oktober 2020STST 1829Neugestaltung des Miquelknotens auf den Weg bringenStellungnahme
  5. 21. April 2021OFOF 21/3Herabstufung des MiquelknotensOrtsbeiratsantrag · LINKE.
  6. 20. Juni 2021OFOF 90/2Herabstufung des MiquelknotensOrtsbeiratsantrag · LINKE.
  7. 5. Juli 2021OAOA 38Herabstufung des MiquelknotensAnregung
  8. 7. Januar 2024OFOF 819/2Missstände bei Fuß- und Radwegen auf der Miquelallee angehenOrtsbeiratsantrag · SPD, LINKE.
  9. 19. Februar 2024VV 861Missstände bei Fuß- und Radwegen auf der Miquelallee angehenAnfrage
  10. 3. Juni 2024Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 247 Wochen
    STST 1041Missstände bei Fuß- und Radwegen auf der Miquelallee angehen
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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