Kinderhaus Vogtstraße 41 - Kinder besser vor dem motorisierten Individualverkehr schützen
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Zusammenfassung
Der Ortsbeirat beantragt Maßnahmen zum Schutz der Kinder vor dem motorisierten Verkehr am Kinderhaus Vogtstraße. Die vorgeschlagenen Maßnahmen zielen darauf ab, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und gefährliche Situationen zu vermeiden. Dies soll durch die Erneuerung der Bodenschwelle, das Anbringen von Piktogrammen und Hinweisschildern sowie die Entwidmung von Parkplätzen erreicht werden.
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Thema Fußverkehr verfolgenAntrag
Der Ortsbeirat wolle beschließen:
Der Magistrat wird gebeten,
- die Bodenschwelle aus Asphalt vor dem Eingang zum Kinderhaus zu erneuern und dabei darauf zu achten, dass die Höhe der Bodenschwelle wieder auf ihre ursprüngliche Höhe (50-70 mm) erhöht wird. Alternativ könnte auch eine farbige Kunststoff-Bodenschwelle mit entsprechender Höhe aufgebracht werden.
- das Piktogramm "Spielende Kinder" neu aufzubringen und dabei näher an die Bodenschwelle zu verlagern.
- ein Hinweisschild "Zebrastreifen" auf Höhe des Schildes "Ende Tempo-30-Zone" anzubringen, um Autofahrende auf querende Kinder aufmerksam zu machen.
- die zwei Parkplätze hinter dem Schild "Ende Tempo-30-Zone" zu entwidmen und an dieser Stelle Hochbeete aufzustellen. Die Einrichtung würde die Pflege der Hochbeete übernehmen.
- zu prüfen und berichten, ob es möglich ist, zwischen Ende der Tempo-30-Zone und dem Zebrastreifen, eine Spielstraße einzurichten.
Begründung
Das Kinderhaus Vogtstraße wird vom gleichnamigen Verein betrieben und betreut 76 Kinder zwischen 10 Monaten und 10 Jahren. Gerade die Hortkinder sind auf ihrem Weg von der Schule zum Kinderhaus stark durch den motorisierten Individualverkehr gefährdet. Die Einrichtung liegt zwar in einer Tempo-30-Zone, allerdings wird diese Geschwindigkeit von den wenigsten Fahrzeugführenden eingehalten. Die Straße ist ständig zugeparkt, sodass die Kinder zwischen den Fahrzeugen nicht wahrgenommen werden. Der von den Kindern genutzte Zebrastreifen vor der Eschersheimer Landstraße wird von den schnellen PKW, die in die Eschersheimer Landstraße abbiegen, kaum registriert, was oft zu gefährlichen Situationen führt. Aus diesen Gründen ist es dringend angebracht, die Verkehrssituation im gesamten Bereich durch die vorgeschlagenen Maßnahmen zum Schutz der Kinder zu entschärfen. Die Bodenschwelle soll die PKW mit überhöhter Geschwindigkeit zum Abbremsen animieren, um die Kinder auf ihrem Weg von und zu der Einrichtung zu schützen. Die Bodenschwelle wurde nach Bauarbeiten vor der Einrichtung erst auf Bitten der Einrichtungsleitung wieder aufgebracht. Leider entspricht die neue Schwelle nicht der erforderlichen Höhe. Durch die geringere Höhe werden die Autofahrenden nicht daran gehindert ihr Tempo zu reduzieren.Das Entwidmen der beiden Parkplätze soll es den aus Richtung der nördlichen Escherheimer Landstraße kommenden Kindern ermöglichen, ankommende Fahrzeuge rechtzeitig wahrzunehmen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 22. September 2023Sie sind hierOFOF 752/2Kinderhaus Vogtstraße 41 - Kinder besser vor dem motorisierten Individualverkehr schützenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 2. November 2023OFOF 775/2Kinderhaus Vogtstraße 41 - Kinder besser vor dem motorisierten Individualverkehr schützenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 13. November 2023OMOM 4716Kinderhaus Vogtstraße 41 - Kinder besser vor dem motorisierten Individualverkehr schützenDirektanregung
- 8. April 2024STST 648Kinderhaus Vogtstraße 41 - Kinder besser vor dem motorisierten Individualverkehr schützenStellungnahme
- 13. Mai 2024OFOF 938/2Kinderhaus Vogtstraße 41 - OrtsbegehungOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 27. Mai 2024OMOM 5494Kinderhaus Vogtstraße 41 - OrtsbegehungDirektanregung
- 17. Februar 2025STST 264Kinderhaus Vogtstraße 41 - Kinder besser vor dem motorisierten Individualverkehr schützenStellungnahme
- 12. September 2025STST 1539Kinderhaus Vogtstraße 41 - Kinder besser vor dem motorisierten Individualverkehr schützenStellungnahme
- 8. Mai 2026Antwort des Magistrats · nach 137 WochenSTST 842Kinderhaus Vogtstraße 41 - Kinder besser vor dem motorisierten Individualverkehr schützenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Ziffern 1. bis 3. und 6. und 7.: Annahme bei Enthaltung BFF Ziffern 4. und 8.: GRÜNE, SPD, FDP, LINKE. und ÖkoLinX-ARL gegen CDU und BFF (= Ablehnung) Ziffern 5. und 9.: GRÜNE, SPD, LINKE. und ÖkoLinX-ARL gegen CDU, FDP und BFF (= Ablehnung)