Radverkehr auf den Bürgersteigen der unteren Friedberger Landstraße
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- Überfüllte Mülleimer an Hotspot-Standorten im Nordend: Einführung einer bedarfsgerechten Leerungsfrequenz18.06.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
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unteren Friedberger Landstraße Im Rahmen der Planungen zur Einrichtung der Haltestelle Glauburg-/Rohrbach-/Friedberger Landstraße und des Neubaus des Gleisbettes für die Linie 18 schlug der Ortsbeirat 3 vor, einen durchgehenden Radweg vom Alleenring zum Anlagenring sowohl stadteinwärts als auch stadtauswärts zu Lasten der Autospuren einzurichten. Diesem Vorschlag folgte der Magistrat bedauerlicherweise nicht. Der Radweg Richtung Innenstadt endet in Höhe Wielandstraße hinter dem Matthias-Beltz-Platz, während der Radweg Richtung Friedberger Warte erst in Höhe Egenolffstraße beginnt. So ist nicht überraschend, dass viele RadfahrerInnen anstatt auf der Straße zu fahren, die Bürgersteige als Fahrweg benutzen, und zwar jeweils in beiden Richtungen. Dies führt regelmäßig zu bedrohlichen Begegnungen zwischen FußgängerInnen und RadfahrerInnen entlang beider Seiten der Friedberger Landstraße, besonders aber an den Haltestellen am Friedberger Platz, aber auch am Hessendenkmal. Die Fußwege entlang der Friedberger Landstraße sind hier viel zu schmal, um allen diesen Nutzern Platz zu bieten.
Inhalt
Antrag vom 28.10.2014, OF 702/3
Betreff: Radverkehr auf den Bürgersteigen der unteren Friedberger Landstraße Im Rahmen der Planungen zur Einrichtung der Haltestelle Glauburg-/Rohrbach-/Friedberger Landstraße und des Neubaus des Gleisbettes für die Linie 18 schlug der Ortsbeirat 3 vor, einen durchgehenden Radweg vom Alleenring zum Anlagenring sowohl stadteinwärts als auch stadtauswärts zu Lasten der Autospuren einzurichten. Diesem Vorschlag folgte der Magistrat bedauerlicherweise nicht. Der Radweg Richtung Innenstadt endet in Höhe Wielandstraße hinter dem Matthias-Beltz-Platz, während der Radweg Richtung Friedberger Warte erst in Höhe Egenolffstraße beginnt. So ist nicht überraschend, dass viele RadfahrerInnen anstatt auf der Straße zu fahren, die Bürgersteige als Fahrweg benutzen, und zwar jeweils in beiden Richtungen. Dies führt regelmäßig zu bedrohlichen Begegnungen zwischen FußgängerInnen und RadfahrerInnen entlang beider Seiten der Friedberger Landstraße, besonders aber an den Haltestellen am Friedberger Platz, aber auch am Hessendenkmal. Die Fußwege entlang der Friedberger Landstraße sind hier viel zu schmal, um allen diesen Nutzern Platz zu bieten. Dies vorausgeschickt, möge der Ortsbeirat beschließen, den Magistrat aufzufordern, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die gefährliche Situation für FußgängerInnen auf den Bürgersteigen, aber besonders auch für wartende Fahrgäste an den Straßenbahn- und Bushaltestellen durch RadfahrerInnen zu entspannen, welche an ihnen oftmals ungebremst auf dem Gehweg vorbei fahren - und sich damit oft auch selbst gefährden. Dies wäre z.B. die umgehende Einrichtung eines Radstreifens auf der Fahrbahn. möglicherweise im Rahmen der Realisierung des "Lückenschlussprogramms Radverkehr". Des Weiteren wird der Magistrat gebeten, darzulegen, warum angesichts seiner Antwort in der ST 1396 vom 27.10.2014 zur V 1043 des OBR 3 vom 05.06.2014 für die so dringliche Einrichtung einer Fahrradspur auf der unteren Friedberger Landstraße nicht Gelder aus der Stellplatzablöse bereit gestellt werden können.
Begründung: Wohl ist es sehr zu begrüßen, dass die schwarz-grüne Magistratskoalition seit Jahren das Radfahren in der Stadt durch Ausbau des Radwegenetzes fördert. Wenn aber laut ST 784 des Magistrats vom 06.06.2014 zur OM 2930 für die bedarfsgerechte Führung des Radverkehrs auf der Friedberger Landstraße eine "unter ganzheitlichen Gesichtspunkten konzipierte Umgestaltung" notwendig ist, für die "in den nächsten Jahren" keine finanziellen Mittel zur Verfügung stehen, muss hier wegen ständiger Gefährdung gerade auch von Kindern und mobilitätseingeschränkten Personen kurzfristig eine Lösung zur Verbesserung der Situation auf den Gehwegen gefunden werden. Ein Verweis auf parallel verlaufende Fahrradwege hilft hier auch nicht, weil dies von den Radfahrern nicht genutzt wird.Beratung im Ortsbeirat: 3
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 17. Februar 2014STST 268Fahrradspur verliert sich auf dem BürgersteigStellungnahme
- 23. April 2014OFOF 574/3Nachfrage: Fahrradspur verliert sich auf dem BürgersteigOrtsbeiratsantrag · SPD
- 5. Juni 2014VV 1043Nachfrage: Fahrradspur verliert sich auf dem BürgersteigAnfrage
- 6. Juni 2014STST 784Konzept Radspur Friedberger Landstraße zwischen Kreuzung Bleichstraße/Seilerstraße und Neuhofstraße/EgenolffstraßeStellungnahme
- 27. Oktober 2014STST 1396Nachfrage: Fahrradspur verliert sich auf dem BürgersteigStellungnahme
- 28. Oktober 2014Sie sind hierOFOF 702/3Radverkehr auf den Bürgersteigen der unteren Friedberger LandstraßeOrtsbeiratsantrag · SPD, LINKE.
- 11. Dezember 2014OMOM 3741Radverkehr auf den Bürgersteigen der unteren Friedberger LandstraßeDirektanregung
- 20. März 2015Antwort des Magistrats · nach 57 WochenSTST 492Radverkehr auf den Bürgersteigen der unteren Friedberger LandstraßeStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung FDP