Neupflanzung von drei „Kaiser-Pappeln“ in der Gemarkung Nieder-Eschbach
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"Kaiser-Pappeln" in der Gemarkung Nieder-Eschbach Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, im Einvernehmen mit dem Grundstückseigentümer im untersten Teil von Flur 5, Flurstück 470 "Am Fuchsloch" vor drei Pappeln anpflanzen zu lassen. Begründung: Die Anpflanzung an o.g. Standort soll als Ersatz für gefällte Pappeln dienen, deren Herkunft einen besonderen geschichtlichen Hintergrund haben. So wurden diese vor über 120 Jahren im Bereich des dort angrenzenden ehemaligen Paradefeldes in Erinnerung an die drei Kaiserparaden auf Nieder-Eschbacher Gelände, welche 1883/1897 und 1905 stattfanden, angepflanzt. 1897 hatte Kaiser Wilhelm in unmittelbarer Nähe drei Pappeln in Erinnerung an die Paraden pflanzen lassen. Diese alten Pappeln mussten wegen schweren Baumschäden leider gefällt werden. Als Standort für die Neupflanzung wird daher der unterste Teil von Flur 5, Flurstück 470 "Am Fuchsloch" vorgeschlagen. Dieser Bereich wäre optimal, da die Grünfläche seit Jahren wegen der ungünstigen Lage nicht landwirtschaftlich genutzt werden kann. Der NABU hat auf dem Gelände in der Vergangenheit auch eine Insektenwiese angelegt. Dieser Standort wäre zudem am Ende der Straße "An den Kaiserpappeln" als ein Art Fixpunkt für Naherholungssuchende, Spaziergänger usw. sehr gut zu erkennen und ließe sich ohne weiteres auch in einen Eschbach-Rundwanderweg eingliedern.
Inhalt
Antrag vom 15.04.2019, OF 206/15
Betreff: Neupflanzung von drei "Kaiser-Pappeln" in der Gemarkung Nieder-Eschbach Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, im Einvernehmen mit dem Grundstückseigentümer im untersten Teil von Flur 5, Flurstück 470 "Am Fuchsloch" vor drei Pappeln anpflanzen zu lassen.
Begründung: Die Anpflanzung an o.g. Standort soll als Ersatz für gefällte Pappeln dienen, deren Herkunft einen besonderen geschichtlichen Hintergrund haben. So wurden diese vor über 120 Jahren im Bereich des dort angrenzenden ehemaligen Paradefeldes in Erinnerung an die drei Kaiserparaden auf Nieder-Eschbacher Gelände, welche 1883/1897 und 1905 stattfanden, angepflanzt. 1897 hatte Kaiser Wilhelm in unmittelbarer Nähe drei Pappeln in Erinnerung an die Paraden pflanzen lassen. Diese alten Pappeln mussten wegen schweren Baumschäden leider gefällt werden. Als Standort für die Neupflanzung wird daher der unterste Teil von Flur 5, Flurstück 470 "Am Fuchsloch" vorgeschlagen. Dieser Bereich wäre optimal, da die Grünfläche seit Jahren wegen der ungünstigen Lage nicht landwirtschaftlich genutzt werden kann. Der NABU hat auf dem Gelände in der Vergangenheit auch eine Insektenwiese angelegt. Dieser Standort wäre zudem am Ende der Straße "An den Kaiserpappeln" als ein Art Fixpunkt für Naherholungssuchende, Spaziergänger usw. sehr gut zu erkennen und ließe sich ohne weiteres auch in einen Eschbach-Rundwanderweg eingliedern.Beratung im Ortsbeirat: 15
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar. Nach der letzten Antwort wurde das Thema erneut aufgegriffen.
- 15. April 2019Sie sind hierOFOF 206/15Neupflanzung von drei „Kaiser-Pappeln“ in der Gemarkung Nieder-EschbachOrtsbeiratsantrag · CDU
- 3. Mai 2019OMOM 4517Neupflanzung von drei Kaiser-Pappeln in der Gemarkung Nieder-EschbachDirektanregung
- 5. August 2019STST 1487Neupflanzung von drei Kaiser-Pappeln in der Gemarkung Nieder-EschbachStellungnahme
- 17. Februar 2020Antwort des Magistrats · nach 44 WochenSTST 327Neupflanzung von drei Kaiser-Pappeln in der Gemarkung Nieder-EschbachStellungnahme
- 25. Februar 2020OFOF 270/15Neupflanzung von drei Kaiser-Pappeln in der Gemarkung Nieder-EschbachOrtsbeiratsantrag · CDU
- 13. März 2020OMOM 5910Neupflanzung von drei Kaiser-Pappeln in der Gemarkung Nieder-EschbachDirektanregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme