Bahnhof Griesheim: Behindertengerechter Umbau und Sanierung
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- Griesheim: Ortstermin Grünzug Schwarzerlenweg23.09.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Beleuchtungskonzept für den neu gestalteten Grünzug Griesheim-Mitte15.09.2026 · OA (Anregung Ortsbeirat)
- Griesheim: Motorradparkplätze24.02.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
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Neues zu Schwarzerlenweg per E-MailBegründung
Sanierung Vorgang: OF 1298/6 2015 Der Ortsbeirat möge beschließen: Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, mit den Beteiligten des Bauvorhabens Bahnhof Griesheim (Deutsche Bahn, städtische Ämter, RMV) zu sprechen und dafür zu sorgen, dass 1. sämtliche Aufzüge ein Fahrgast-Informationssystem erhalten, um den Ausfall auch nur eines Aufzuges an jedem Aufzug anzuzeigen, 2. Notruf-Anlagen in sämtlichen Unterführungen installiert werden. Begründung: Bereits mit Antrag vom 28.02.2015 (OF1298/06) hatte die SPD-Fraktion gefordert, dass beim behindertengerechten Umbau des Bahnhofs Griesheim u.a. ein Fahrgastinformationssystem an sämtlichen Aufzügen als auch Notruf-Anlagen in den Unterführungen eingebaut werden. Dies wurde damals von den Fraktionen von CDU und Grünen im Ortsbeirat mit der Begründung abgelehnt, dass dies nicht erforderlich sei bzw. dass die Planer schon alles Erforderliche berücksichtigen würden, auch ohne die Ratschläge des Ortsbeirats. In dem am 15.12.2015 stattfindenden Öffentlichkeitstermin vor Beginn des Planfeststellungsverfahren wurde nun von den Planern mitgeteilt, dass die beiden Maßnahmen beim Umbau des Bahnhofs auch tatsächlich nicht vorgesehen sind. Dies wurde begründet damit, dass ein solches Fahrgastinformationssystem bisher noch nie installiert worden seien und dass solche Störungen ja im Internet bekanntgegeben werden könnten. Es wäre aber sicher zu viel von den Kunden des RMV, die auf einen barrierefreien Zugang zu ihrer Bahn angewiesen sind, verlangt, wenn sie vor jeder Fahrt im Internet nachsehen sollten, ob auf den Stationen, die sie benutzen möchten, die Aufzüge auch alle funktionieren. Zudem ist es sicher auch fraglich, wie zuverlässig die Angaben tatsächlich wären, die man dazu im Internet bereitstellen würde. In Griesheim muss man auf jeden Fall sehen, dass hier nach dem Umbau eine besondere Situation bestehen wird. Denn z.B. ein Fahrgast, der im Schwarzerlenweg wohnt, und in Richtung Höchst mit der S-Bahn fahren will und auf den Aufzug angewiesen ist, muss dann mit insgesamt 4 verschiedenen Aufzügen fahren, bis er auf den Bahnsteig zu seinem Zug gelangt. Deshalb er sich gleich bei Benutzung des
- Aufzugs informieren können, ob einer der anderen Aufzüge defekt ist. Dann kann er sich rechtzeitig auf diese Situation einstellen, ob er z.B. seine Fahrt umdisponiert, ganz sein lässt oder Passanten um Hilfe bittet usw. Es soll nicht so weit kommen, dass ein Fahrgast mit 3 Aufzügen gefahren ist, dann in der Unterführung steht und erst dort feststellt, dass der letzte Aufzug, der ihn auf den Bahnsteig zum Zug bringen soll, defekt ist. Der Notruf in beiden Bahnhofsunterführungen ist notwendig, um die Sicherheit der Nutzer und Kunden zu gewährleisten. Das gilt auch noch im Handy-Zeitalter (nicht jeder hat immer ein Handy dabei oder ist noch in der Lage es zu bedienen nach z.B. einem Unfall oder Überfall).
Inhalt
Antrag vom 15.12.2015, OF 1555/6
Betreff: Bahnhof Griesheim: Behindertengerechter Umbau und Sanierung Vorgang: OF 1298/6 2015
Der Ortsbeirat möge beschließen: Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, mit den Beteiligten des Bauvorhabens Bahnhof Griesheim (Deutsche Bahn, städtische Ämter, RMV) zu sprechen und dafür zu sorgen, dass 1. sämtliche Aufzüge ein Fahrgast-Informationssystem erhalten, um den Ausfall auch nur eines Aufzuges an jedem Aufzug anzuzeigen, 2. Notruf-Anlagen in sämtlichen Unterführungen installiert werden.
Begründung: Bereits mit Antrag vom 28.02.2015 (OF1298/06) hatte die SPD-Fraktion gefordert, dass beim behindertengerechten Umbau des Bahnhofs Griesheim u.a. ein Fahrgastinformationssystem an sämtlichen Aufzügen als auch Notruf-Anlagen in den Unterführungen eingebaut werden. Dies wurde damals von den Fraktionen von CDU und Grünen im Ortsbeirat mit der Begründung abgelehnt, dass dies nicht erforderlich sei bzw. dass die Planer schon alles Erforderliche berücksichtigen würden, auch ohne die Ratschläge des Ortsbeirats. In dem am 15.12.2015 stattfindenden Öffentlichkeitstermin vor Beginn des Planfeststellungsverfahren wurde nun von den Planern mitgeteilt, dass die beiden Maßnahmen beim Umbau des Bahnhofs auch tatsächlich nicht vorgesehen sind. Dies wurde begründet damit, dass ein solches Fahrgastinformationssystem bisher noch nie installiert worden seien und dass solche Störungen ja im Internet bekanntgegeben werden könnten. Es wäre aber sicher zu viel von den Kunden des RMV, die auf einen barrierefreien Zugang zu ihrer Bahn angewiesen sind, verlangt, wenn sie vor jeder Fahrt im Internet nachsehen sollten, ob auf den Stationen, die sie benutzen möchten, die Aufzüge auch alle funktionieren. Zudem ist es sicher auch fraglich, wie zuverlässig die Angaben tatsächlich wären, die man dazu im Internet bereitstellen würde. In Griesheim muss man auf jeden Fall sehen, dass hier nach dem Umbau eine besondere Situation bestehen wird. Denn z.B. ein Fahrgast, der im Schwarzerlenweg wohnt, und in Richtung Höchst mit der S-Bahn fahren will und auf den Aufzug angewiesen ist, muss dann mit insgesamt 4 verschiedenen Aufzügen fahren, bis er auf den Bahnsteig zu seinem Zug gelangt. Deshalb er sich gleich bei Benutzung des
- Aufzugs informieren können, ob einer der anderen Aufzüge defekt ist. Dann kann er sich rechtzeitig auf diese Situation einstellen, ob er z.B. seine Fahrt umdisponiert, ganz sein lässt oder Passanten um Hilfe bittet usw. Es soll nicht so weit kommen, dass ein Fahrgast mit 3 Aufzügen gefahren ist, dann in der Unterführung steht und erst dort feststellt, dass der letzte Aufzug, der ihn auf den Bahnsteig zum Zug bringen soll, defekt ist. Der Notruf in beiden Bahnhofsunterführungen ist notwendig, um die Sicherheit der Nutzer und Kunden zu gewährleisten. Das gilt auch noch im Handy-Zeitalter (nicht jeder hat immer ein Handy dabei oder ist noch in der Lage es zu bedienen nach z.B. einem Unfall oder Überfall).Nebenvorlage: Antrag vom 17.01.2016, OF 1573/6
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 28. Februar 2015OFOF 1298/6Bahnhof Griesheim: Behindertengerechter Umbau und SanierungOrtsbeiratsantrag · SPD
- 15. Dezember 2015Sie sind hierOFOF 1555/6Bahnhof Griesheim: Behindertengerechter Umbau und SanierungOrtsbeiratsantrag · SPD
- 19. Januar 2016OAOA 708Bahnhof Griesheim: Behindertengerechter Umbau und SanierungAnregung
- 20. Mai 2016Antwort des Magistrats · nach 64 WochenBB 141Bahnhof Griesheim: Behindertengerechter Umbau und SanierungMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, BFF und FDP gegen LINKE. (= Ablehnung)