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Radwegebau a) Ostparallele Eschersheimer Landstraße, b)Wilhelm-Epstein-Straße mit Kreuzung Dornbusch/Eschersheimer Landstraße c) Radfahren gegen die…

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Radwegebau a) Ostparallele Eschersheimer Landstraße, b)Wilhelm-Epstein-Straße mit Kreuzung Dornbusch/Eschersheimer Landstraße c) Radfahren gegen die Einbahnstraße d) Stadtteil- und Nachbarschaftsnetz

Vorlagentyp: OFGRÜNE
69 Wochen bis zur Antwort8 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

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Inhalt

Antrag vom 09.01.2006, OF 1303/9

Betreff:

Radwegebau a) Ostparallele Eschersheimer Landstraße, b)Wilhelm-Epstein-Straße mit Kreuzung Dornbusch/Eschersheimer Landstraße c) Radfahren gegen die Einbahnstraße d) Stadtteil- und Nachbarschaftsnetz

Vorgang:

a) M 92/03; Beschl. d. Stv.-V v. 20.11.2003, § 6374; Beschl. d. Stv.-V v. 16.09.2004, § 7866; E 191/04; B 826/05

b) V 716 OBR 9; ST 45/03

c) ST 199/01; ST 1040/01; Beschl. d. Stv.-V v. 18.09.2003, § 5951; B 985/03; OM 2607 OBR 9; ST 615/04

d) Beschl. d. Stv.-V v. 15.12.2005, § 10477; B 842/05; B 826/05

a) Ostparallele Eschersheimer Landstraße

10 Jahre liegen zwischen dem Plan, Fahrradrouten zu bauen bis zur Vorplanung der Route Eschersheim-Innenstadt (M 92 von 2003). Bis zu dem Teilabschnitt Sinaipark wurde der Route auch von den Stadtverordneten zugestimmt. Seit Ende 2004 gibt es auch über den Teilabschnitt Sinaipark einen Stadtverordnetenbeschluss (§ 7866) und einen gemeinsamen Etat-Antrag der Römerfraktionen in 2005 und 2006 die Ostparallele zu bauen.

b) Wilhelm-Epstein-Straße mit Kreuzung Dornbusch / Eschersheimer Landstraße

Seit mindestens 10 Jahren ist der Ortsbeirat 9 bestrebt, dass in der Wilhelm-Epstein-Straße Radverkehrsanlagen installiert werden (V 716 von 1994). Auf Nachfragen wurde dem Ortsbeirat dann Anfang 2003 mitgeteilt, dass der Magistrat eine Vorplanung erstellt hat, die sich in der amtsinternen Abstimmung befindet. Das ist nun auch schon wieder 2 Jahre her, ohne dass eine beschlussreife Planung vorliegt.

c) Radfahren gegen die Einbahnstraße

Im Jahr 2001 wurden in Stellungnahmen des Magistrats auf Anträge des Ortsbeirates 9hin in folgenden Einbahnstraßen der Einführung des Radfahrens im Gegenverkehr zugestimmt: Josephskirchstraße zwischen Paul-Bode-Straße und Klauerstraße Im Uhrig zwischen Alt-Escherheim und An der Nachtweide Kobbachstraße Ginnheimer Mühlgasse Fritz-Tarnow-Straße

Im Jahr 2003 hat dann die Stadtverordnetenversammlung auf Grundlage eines SPD-Antrages den Magistrat aufgefordert, "umgehend alle Einbahnstraßen zu öffnen, deren Öffnung im Laufe der letzten Jahre bereits im Wege von Einzelanträgen beschlossen und vom Magistrat zugesagt wurde.“ Außerdem wurde der Magistrat beauftragt "zur Sicherstellung der zügigen Umsetzung der Öffnung aller Einbahnstraßen im Stadtgebiet ein Konzept mit Zeit- und Finanzplanung vorzulegen.“

Der Magistrat sagt zu, dass er "entsprechend seiner finanziellen und personellen Möglichkeiten die Öffnung aller in Frage kommenden Einbahnstraßen im Stadtgebiet zügig vornehmen“ wird.

Auf Nachfrage des Ortsbeirates im Jahr 2004kam die Antwort dass die zugesagten Öffnungen von Einbahnstraßen im Ortsbezirk 9 kurzfristig umgesetzt werden. Das ist nun auch schon wieder 1 1/2 Jahre her, ohne dass das Versprechen eingelöst wurde. Von der zügigen Umsetzung der Öffnung aller in Frage kommenden Einbahnstraßen kann natürlich auch keine Rede sein.

d) Stadtteil- und Nachbarschaftsnetze

Seit 1992 gibt es die Bestrebung für den Radverkehr Stadtteil- und Nachbarschaftsnetze herzustellen. Im jüngsten Stadtverordnetenbeschluss wird das Radroutennetz, das Stadtteilnetz und die Nachbarschaftsnetze als " vorrangig zur Umsetzung empfohlen“. (§ 10477)

Die Stellplatzablöse betrug Ende 2004 99 Mio €. Sie darf verwendet werden für die - Herstellung und Unterhaltung von Parkplätzen - investive Maßnahmen des öffentlichen Personenenahverkehrs und - investive Maßnahmen des Fahrradverkehrs.

Es müsste also genug Geld vorhanden sein, um Radverkehrsanlagen zu planen und zu verwirklichen. Dabei wurden von den Gesamtentnahmen - über 35 Mio € - nur 4,2 % für des Radverkehr ausgegeben.

Die Ostparalllele soll jetzt nach einem Bericht des Magistrats von dem FRASPA-Verkauf finanziert werden (B 826).

Die Realisierung der Radverkehrsanlage in der Wilhelm-Epstein-Straße ist nach dem aktuellen Bericht B 826 " abhängig von der Beschlussfassung durch die städtischen Gremien und der Bereitstellung der erforderlichen Finanzmittel“. Nach B 842 wurden für die Radverkehrsanlage Am Dornbusch noch keine Mittel beantragt.

Auch der Radverkehr gegen die Einbahnstraße außerhalb der Innenstadt befindet sich nach dem Aktuellen Bericht B 842 immer noch erst in Vorbereitung und es sind noch keine Mittel beantragt.

Die Stadtverordnetenversammlung wird beauftragt, den Magistrat aufzufordern

  1. entsprechend den Stadtverordentenbeschlüssen, Anfang 2006 die Ostparallele zu bauen.
  2. Anfang 2006 eine Planung für die Radverkehrsanlage in der Wilhelm-Epstein-Straße und die Kreuzung Am Dornbusch den zuständigen Ortsbeiräten und der Stadtverordnetenversammlung vorzulegen.
  3. alle im Ortsbezirk 9zugesagten Einbahnstraßen für den radfahrenden Gegenverkehr bis Mitte 2006 zu öffnen
  4. Zeit- und Finanzplanung für die Öffnung aller Einbahnstraßen im Ortsbezirk 9Anfang 2006 vorzulegen.
  5. Für den Ortsbezirk 9 eine Planung für Stadtteil- und Nachbarschaftsnetze für den Radverkehr bis Mitte 2006 vorzulegen.

Antragstellende Fraktion: GRÜNEBeratung im Ortsbeirat: 9

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 16. Dezember 2005BB 826a) Auch zukünftig in die Förderung des Radverkehrs investieren b) Radweg Harheim - Nieder-ErlenbachMagistratsbericht
  2. 16. Dezember 2005BB 842Verwendung der Gelder aus der Stellplatzablöse 2004Magistratsbericht
  3. 9. Januar 2006Sie sind hier
    OFOF 1303/9Radwegebau a) Ostparallele Eschersheimer Landstraße, b)Wilhelm-Epstein-Straße mit Kreuzung Dornbusch/Eschersheimer Landstraße c) Radfahren gegen die Einbahnstraße d) Stadtteil- und Nachbarschaftsnetz
    Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
  4. 19. Januar 2006OAOA 2228Radwegebau a) Ostparallele Eschersheimer Landstraße b) Wilhelm-Epstein-Straße mit Kreuzung Dornbusch/Eschersheimer Landstraße c) Radfahren gegen die Einbahnstraße d) Stadtteil- und NachbarschaftsnetzAnregung
  5. 2. Juni 2006BB 297Auch zukünftig in die Förderung des Radverkehrs investierenMagistratsbericht
  6. 18. September 2006BB 377Verwendung der Gelder aus der Stellplatzablöse 2004Magistratsbericht
  7. 10. November 2006BB 487Auch zukünftig in die Förderung des Radverkehrs investierenMagistratsbericht
  8. 16. April 2007Antwort des Magistrats · nach 69 WochenBB 189Auch zukünftig in die Förderung des Radverkehrs investierenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 9
Sitzung 46 · 19.01.2006
TO I, TOP 16
Angenommen
Anregung OA 2228 2006 1. Die Vorlage OF 1303/9 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen. 2. Die Vorlage B 826 dient unter Hinweis auf OA 2228 zur Kenntnis. 3. Die Vorlage B 842 dient unter Hinweis auf OA 2228 zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
Alle
zu 2)
Zustimmung:
Alle
zu 3)
Enthaltung:
Die Linke
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme zu 3. Annahme bei Enthaltung Die Linke.

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