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Radwegebau a) Ostparallele Eschersheimer Landstraße b) Wilhelm-Epstein-Straße mit Kreuzung Dornbusch/Eschersheimer Landstraße c) Radfahren gegen die…

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Radwegebau a) Ostparallele Eschersheimer Landstraße b) Wilhelm-Epstein-Straße mit Kreuzung Dornbusch/Eschersheimer Landstraße c) Radfahren gegen die Einbahnstraße d) Stadtteil- und Nachbarschaftsnetz

Vorlagentyp: OA
69 Wochen bis zur Antwort8 Stationen im Verfahren4 Sitzungen

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Inhalt

Anregung vom 19.01.2006, OA 2228

entstanden aus Vorlage: OF 1303/9 vom 09.01.2006

Betreff:

Radwegebau a) Ostparallele Eschersheimer Landstraße b) Wilhelm-Epstein-Straße mit Kreuzung Dornbusch/Eschersheimer Landstraße c) Radfahren gegen die Einbahnstraße d) Stadtteil- und Nachbarschaftsnetz

Vorgang:

a) M 92/03; Beschl. d. Stv.-V v. 20.11.2003, § 6374; Beschl. d. Stv.-V v. 16.09.2004, § 7866; E 191/04; B 826/05;

b) V 716 OBR 9; ST 45/03;

c) ST 199/01; ST 1040/01; Beschl. d. Stv.-V v. 18.09.2003, § 5951; B 985/03; OM 2607 OBR 9; ST 615/04;

d) Beschl. d. Stv.-V v. 15.12.2005, § 10477; B 826/05; B 842/05

a) Ostparallele Eschersheimer Landstraße:

10 Jahre liegen zwischen dem Plan, Fahrradrouten zu bauen bis zur Vorplanung der Route Eschersheim-Innenstadt (M 92 von 2003). Bis zu dem Teilabschnitt Sinaipark wurde der Route auch von den Stadtverordneten zugestimmt. Seit Ende 2004 gibt es auch zum Teilabschnitt Sinaipark einen Stadtverordnetenbeschluss (§ 7866) und einen gemeinsamen Etat-Antrag der Römerfraktionen in 2005 und 2006 die Ostparallele zu bauen.

b) Wilhelm-Epstein-Straße mit Kreuzung Dornbusch/Eschersheimer Landstraße:

Seit mindestens 10 Jahren ist der Ortsbeirat 9 bestrebt, dass in der Wilhelm-Epstein-Straße Radverkehrsanlagen installiert werden (V 716 von 1994). Auf Nachfragen wurde dem Ortsbeirat Anfang 2003 mitgeteilt, dass der Magistrat eine Vorplanung erstellt hat, die sich in der amtsinternen Abstimmung befindet. Das ist nun auch schon wieder zwei Jahre her, ohne dass eine beschlussreife Planung vorliegt.

c) Radfahren gegen die Einbahnstraße:

Im Jahr 2001 wurden in Stellungnahmen des Magistrats auf Anträge des Ortsbeirates 9 hin in folgenden Einbahnstraßen der Einführung des Radfahrens im Gegenverkehr zugestimmt:

Josephskirchstraße zwischen Paul-Bode-Straße und Klauerstraße; Im Uhrig zwischen Alt-Eschersheim und An der Nachtweide; Kobbachstraße; Ginnheimer Mühlgasse und Fritz-Tarnow-Straße.

Im Jahr 2003 hat dann die Stadtverordnetenversammlung auf Grundlage eines SPD-Antrages den Magistrat aufgefordert, "umgehend alle Einbahnstraßen zu öffnen, deren Öffnung im Laufe der letzten Jahre bereits im Wege von Einzelanträgen beschlossen und vom Magistrat zugesagt wurden.“ Außerdem wurde der Magistrat beauftragt "zur Sicherstellung der zügigen Umsetzung der Öffnung aller Einbahnstraßen im Stadtgebiet ein Konzept mit Zeit- und Finanzplanung vorzulegen.“

Der Magistrat hat zugesagt, dass er "entsprechend seiner finanziellen und personellen Möglichkeiten die Öffnung aller in Frage kommenden Einbahnstraßen im Stadtgebiet zügig vornehmen“ wird.

Auf Nachfrage des Ortsbeirates im Jahr 2004 kam die Antwort, dass die zugesagten Öffnungen von Einbahnstraßen im Ortsbezirk 9 kurzfristig umgesetzt werden. Das ist nun auch schon wieder eineinhalb Jahre her, ohne dass das Versprechen eingelöst wurde. Von der zügigen Umsetzung der Öffnung aller in Frage kommenden Einbahnstraßen kann natürlich auch keine Rede sein.

d) Stadtteil- und Nachbarschaftsnetze:

Seit 1992 gibt es die Bestrebung für den Radverkehr Stadtteil- und Nachbarschaftsnetze herzustellen. Im jüngsten Stadtverordnetenbeschluss wird das Radroutennetz, das Stadtteilnetz und die Nachbarschaftsnetze als "vorrangig zur Umsetzung empfohlen“.

Die Stellplatzablöse betrug Ende 2004 99 Millionen Euro. Sie darf verwendet werden für - die Herstellung und Unterhaltung von Parkplätzen;

- investive Maßnahmen des öffentlichen Personennahverkehrs und

- investive Maßnahmen des Fahrradverkehrs.

Dabei wurden von den Gesamtentnahmen - über 35 Millionen Euro - nur 4,2 % für den Radverkehr ausgegeben. Es müsste also genug Geld vorhanden sein, um Radverkehrsanlagen zu planen und zu verwirklichen.

Die Ostparalllele soll nach dem Bericht des Magistrats, B 826, von dem Verkauf der Frankfurter Sparkasse finanziert werden. Die Realisierung der Radverkehrsanlage in der Wilhelm-Epstein-Straße ist nach dem gleichen Bericht B 826 "abhängig von der Beschlussfassung durch die städtischen Gremien und der Bereitstellung der erforderlichen Finanzmittel“. Gemäß der Veröffentlichung des Berichts B 842 wurden für die Radverkehrsanlage Am Dornbusch noch keine Mittel beantragt. Auch der Radverkehr gegen die Einbahnstraße außerhalb der Innenstadt befindet sich nach dem aktuellen Bericht immer noch in Vorbereitung, es sind noch keine Mittel beantragt.

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird aufgefordert,

  1. entsprechend den Stadtverordentenbeschlüssen, Anfang 2006 die Ostparallele zu bauen;
  2. Anfang 2006 eine Planung für die Radverkehrsanlage in der Wilhelm-Epstein-Straße und die Kreuzung Am Dornbusch vorzulegen;
  3. alle im Ortsbezirk 9 zugesagten Einbahnstraßen für den radfahrenden Gegenverkehr bis Mitte 2006 zu öffnen;
  4. Zeit- und Finanzplanung für die Öffnung aller Einbahnstraßen im Ortsbezirk 9 Anfang 2006 vorzulegen;
  5. für den Ortsbezirk 9 eine Planung für Stadtteil- und Nachbarschaftsnetze für den Radverkehr bis Mitte 2006 vorzulegen.

Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 9Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 16.12.2005, B 826 Bericht des Magistrats vom 16.12.2005, B 842

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 16. Dezember 2005BB 842Verwendung der Gelder aus der Stellplatzablöse 2004Magistratsbericht
  2. 16. Dezember 2005BB 826a) Auch zukünftig in die Förderung des Radverkehrs investieren b) Radweg Harheim - Nieder-ErlenbachMagistratsbericht
  3. 9. Januar 2006OFOF 1303/9Radwegebau a) Ostparallele Eschersheimer Landstraße, b)Wilhelm-Epstein-Straße mit Kreuzung Dornbusch/Eschersheimer Landstraße c) Radfahren gegen die Einbahnstraße d) Stadtteil- und NachbarschaftsnetzOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
  4. 19. Januar 2006Sie sind hier
    OAOA 2228Radwegebau a) Ostparallele Eschersheimer Landstraße b) Wilhelm-Epstein-Straße mit Kreuzung Dornbusch/Eschersheimer Landstraße c) Radfahren gegen die Einbahnstraße d) Stadtteil- und Nachbarschaftsnetz
    Anregung
  5. 2. Juni 2006BB 297Auch zukünftig in die Förderung des Radverkehrs investierenMagistratsbericht
  6. 18. September 2006BB 377Verwendung der Gelder aus der Stellplatzablöse 2004Magistratsbericht
  7. 10. November 2006BB 487Auch zukünftig in die Förderung des Radverkehrs investierenMagistratsbericht
  8. 16. April 2007Antwort des Magistrats · nach 69 WochenBB 189Auch zukünftig in die Förderung des Radverkehrs investierenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OAAnregung an die Stadtverordnetenversammlung

Der lange Weg: ein beschlossener Ortsbeiratsantrag, der über die Stadtverordnetenversammlung läuft. Die Stadtverordnetenvorsteherin verteilt ihn an Ausschüsse, die beraten und eine Empfehlung geben. Das Plenum entscheidet, danach setzt der Magistrat um.

  1. 1Ortsbeirat beschließt OF
  2. 2Anregung an die Stadtverordnetenversammlung
  3. 3Ausschüsse beraten & empfehlen
  4. 4Plenum entscheidet
  5. 5Magistrat setzt um

Frist: 12 Wochen bei Überweisung zur Prüfung und Berichterstattung

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf4 Beratungen
Verkehrsausschusses
Sitzung 48 · 14.02.2006
TO I, TOP 46
Abgelehnt
Die Vorlage OA 2228 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
REP
Ablehnung:
SPDGrüne
Sonstige:
CDU (vereinfachtes Verfahren)FDP (vereinfachtes Verfahren)FAG (Ziffern 1. bis 4. Annahme, Ziffer 5. Prüfung und Berichterstattung)
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: CDU und FDP (= vereinfachtes Verfahren) SPD und GRÜNE (= Annahme) FAG (= Ziffern 1. bis 4. Annahme, Ziffer 5. Prüfung und Berichterstattung) REP (= Ablehnung) Der Ausschussvorsitzende stellt fest, dass die Vorlage OA 2228 nicht die erforderliche Mehrheit erhalten hat und somit abgelehnt ist.

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 52 · 23.02.2006
TO II, TOP 86
Angenommen
Punkt 4: der Vorlage OA 2228 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. b) Die Ziffer
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (5 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)

1. Die Vorlage B 826 dient als Zwischenbericht zur Kenntnis. 2. Der Vorlage NR 2197 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 3. a) Den Ziffern 1. bis 4. der Vorlage OA 2228 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. b) Die Ziffer 5. der Vorlage OA 2228 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, FAG, REP, Die Linke., BFF und E.L. gegen FDP (= Kenntnis) und ÖkoLinX-ARL (= Zurückweisung) zu 2. Ziffer 1.: CDU, SPD, GRÜNE, FAG, REP, Die Linke. und E.L. gegen FDP und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung); BFF (= Enthaltung) Ziffer 2.: CDU, SPD, GRÜNE, FDP, FAG, REP, Die Linke., ÖkoLinX-ARL und E.L.; BFF (= Enthaltung) zu 3. a) SPD, GRÜNE, FAG und ÖkoLinX-ARL gegen CDU und FDP (= vereinfachtes Verfahren) sowie REP (= Ablehnung); BFF (= Enthaltung) b) CDU, SPD, GRÜNE und FAG gegen FDP (= vereinfachtes Verfahren) sowie REP (= Ablehnung) und ÖkoLinX-ARL (= Annahme); BFF (= Enthaltung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 52 · 23.02.2006
TO II, TOP 87
Angenommen
Punkt 4: der Vorlage OA 2228 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. b) Die Ziffer
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (5 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)

1. Die Vorlage B 842 dient als Zwischenbericht zur Kenntnis. 2. Der Vorlage OA 2218 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 3. a) Den Ziffern 1. bis 4. der Vorlage OA 2228 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. b) Die Ziffer 5. der Vorlage OA 2228 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. SPD, GRÜNE, FAG, BFF und E.L. gegen CDU, FDP und REP (= Kenntnis) sowie Die Linke. und ÖkoLinX-ARL (= Zurückweisung) zu 2. Ziffer 1.: SPD, GRÜNE, FAG, BFF und E.L. gegen CDU, FDP, REP, Die Linke. und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung) Ziffer 2.: SPD, GRÜNE, FAG, Die Linke., BFF, ÖkoLinX-ARL und E.L. gegen CDU und FDP (= vereinfachtes Verfahren) sowie REP (= Ablehnung) zu 3. a) SPD, GRÜNE, FAG und ÖkoLinX-ARL gegen CDU und FDP (= vereinfachtes Verfahren) sowie REP (= Ablehnung); BFF (= Enthaltung) b) CDU, SPD, GRÜNE und FAG gegen FDP (= vereinfachtes Verfahren) sowie REP (= Ablehnung) und ÖkoLinX-ARL (= Annahme); BFF (= Enthaltung)

Verkehrsausschusses
Sitzung 1 · 13.06.2006
TO I, TOP 4
Zur Kenntnis
nicht auf TO 1. Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage B 842 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS) 2. Es dient zur Kenntnis, dass der Magistrat zwischenzeitlich einen Bericht (B 297) zur Vorlage OA 2228 vorgelegt hat.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinke.wasgFDPFAGBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE.WASG, FDP, FAG und BFF

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