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Gewalt gegen Frauen* und Mädchen* bekämpfen: Istanbul-Konvention umsetzen!

Vorlagentyp: NRLINKE
143 Wochen bis zur Antwort6 Stationen im Verfahren6 SitzungenAngenommen

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Begründung

bekämpfen: Istanbul-Konvention umsetzen! Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, unverzüglich einen Maßnahmenkatalog zur Umsetzung der "Istanbul-Konvention" in Frankfurt am Main vorzulegen. Begründung: 2011 hat Deutschland in Istanbul die Europarats-Konvention "Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt" (im Sprachgebrauch "Istanbul-Konvention" genannt) unterzeichnet. Ratifiziert wurde diese von der Bundesregierung erst im Oktober 2017. Seit dem

  1. Februar 2018 ist die Konvention in Kraft und insbesondere in den Kommunen umzusetzen. In Bezug auf Prävention, Intervention, finanzieller und personeller Ausstattung von Schutzhäusern und Hilfsangeboten, Opferschutz, Einbindung der Zivilgesellschaft, Weiterbildung, Dokumentation, Monitoring u. v. m. enthält die Konvention Maßnahmen, die auch für die Kommunen verpflichtend umzusetzen sind. Der Inhalt der Konvention ist bereits seit 2011 bekannt. Spätestens seit der Ratifizierung durch Deutschland 2017 und dem Inkrafttreten im Februar 2018 hätte der Magistrat tätig werden müssen, um den Auftrag in Frankfurt am Main umzusetzten.

Inhalt

Antrag vom 26.08.2019, NR 945

Betreff: Gewalt gegen Frauen* und Mädchen* bekämpfen: Istanbul-Konvention umsetzen! Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, unverzüglich einen Maßnahmenkatalog zur Umsetzung der "Istanbul-Konvention" in Frankfurt am Main vorzulegen.

Begründung: 2011 hat Deutschland in Istanbul die Europarats-Konvention "Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt" (im Sprachgebrauch "Istanbul-Konvention" genannt) unterzeichnet. Ratifiziert wurde diese von der Bundesregierung erst im Oktober 2017. Seit dem

  1. Februar 2018 ist die Konvention in Kraft und insbesondere in den Kommunen umzusetzen. In Bezug auf Prävention, Intervention, finanzieller und personeller Ausstattung von Schutzhäusern und Hilfsangeboten, Opferschutz, Einbindung der Zivilgesellschaft, Weiterbildung, Dokumentation, Monitoring u. v. m. enthält die Konvention Maßnahmen, die auch für die Kommunen verpflichtend umzusetzen sind. Der Inhalt der Konvention ist bereits seit 2011 bekannt. Spätestens seit der Ratifizierung durch Deutschland 2017 und dem Inkrafttreten im Februar 2018 hätte der Magistrat tätig werden müssen, um den Auftrag in Frankfurt am Main umzusetzten. Bericht des Magistrats vom 07.02.2020, B 41 Bericht des Magistrats vom 17.08.2020, B 361 Bericht des Magistrats vom 23.11.2020, B 623 Bericht des Magistrats vom 06.04.2021, B 145 Bericht des Magistrats vom 20.05.2022, B 226 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Soziales und Gesundheit Ausschuss für Wirtschaft und Frauen Zuständige sonstige Gremien: Jugendhilfeausschuss Versandpaket: 28.08.2019

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 26. August 2019Sie sind hier
    NRNR 945Gewalt gegen Frauen* und Mädchen* bekämpfen: Istanbul-Konvention umsetzen!
    STVV-Antrag · LINKE.
  2. 7. Februar 2020BB 41Istanbul-Konvention umsetzen - Bestandsaufnahme und Sicherung von Gewaltschutz- und Unterstützungsreinrichtungen bei geschlechtsspezifischer Gewalt gegen Frauen und Mädchen und Verhütung und Bekämpfung häuslicher GewaltMagistratsbericht
  3. 17. August 2020BB 361Istanbul-Konvention umsetzen - Bestandsaufnahme und Sicherung von Gewaltschutz- und Unterstützungseinrichtungen bei geschlechtsspezifischer Gewalt gegen Frauen und Mädchen und Verhütung und Bekämpfung häuslicher GewaltMagistratsbericht
  4. 23. November 2020BB 623Istanbul-Konvention umsetzen - Bestandsaufnahme und Sicherung von Gewaltschutz- und Unterstützungseinrichtungen bei geschlechtsspezifischer Gewalt gegen Frauen und Mädchen und Verhütung und Bekämpfung häuslicher GewaltMagistratsbericht
  5. 6. April 2021BB 145Istanbul-Konvention umsetzen - Bestandsaufnahme und Sicherung von Gewaltschutz- und Unterstützungseinrichtungen bei geschlechtsspezifischer Gewalt gegen Frauen und Mädchen und Verhütung und Bekämpfung häuslicher GewaltMagistratsbericht
  6. 20. Mai 2022Antwort des Magistrats · nach 143 WochenBB 226Istanbul-Konvention umsetzen - Bestandsaufnahme und Sicherung von Gewaltschutz- und Unterstützungseinrichtungen bei geschlechtsspezifischer Gewalt gegen Frauen und Mädchen und Verhütung und Bekämpfung häuslicher GewaltMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf6 Beratungen
Ausschusses für Wirtschaft und Frauen
Sitzung 33 · 17.09.2019
TO I, TOP 8
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage NR 945 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 33 · 19.09.2019
TO I, TOP 11
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage NR 945 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeBFFFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., BFF und FRAKTION

Jugendhilfeausschusses
Sitzung 57 · 21.10.2019
TO I, TOP 1
Angenommen
Der Vorlage NR 945 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Ausschusses für Wirtschaft und Frauen
Sitzung 34 · 29.10.2019
TO I, TOP 8
Angenommen
Der Vorlage NR 945 wird im Rahmen der Vorlage NR 984 zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDPFRAKTIONFrankfurter
Ablehnung:
AfDLinke
Sonstige:
BFF (Prüfung und Berichterstattung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE und FDP gegen AfD (= Ablehnung) sowie LINKE. (= Annahme ohne Zusatz) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF (= Prüfung und Berichterstattung) FRAKTION und FRANKFURTER (= Annahme)

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 34 · 31.10.2019
TO I, TOP 11
Angenommen
Der Vorlage NR 945 wird im Rahmen der Vorlage NR 984 zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDPFRAKTIONFrankfurterÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
AfDLinke
Sonstige:
BFF (Prüfung und Berichterstattung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE und FDP gegen AfD (= Ablehnung) und LINKE. (= Annahme ohne Zusatz) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF (= Prüfung und Berichterstattung) FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme ohne Zusatz)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 37 · 07.11.2019
TO I, TOP 8
Angenommen
Punkt 1: a) Der Vorlage NR 945 wird im Rahmen der Vorlage NR 984 zugestimmt. b) Die Wortmeldungen der Stadtverordneten auf der Heide, Christann, Schulz-Nurtsch, Wüst, Krause und Meister dienen zur Kenntnis.
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (3 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)

1. a) Der Vorlage NR 945 wird im Rahmen der Vorlage NR 984 zugestimmt. b) Die Wortmeldungen der Stadtverordneten auf der Heide, Christann, Schulz-Nurtsch, Wüst, Krause und Meister dienen zur Kenntnis. 2. Der Vorlage NR 984 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 3. a) Die Beratung der Vorlage NR 1011 wird bis zu den Etatberatungen zurückgestellt. b) Die Wortmeldungen der Stadtverordneten auf der Heide, Christann, Schulz-Nurtsch, Wüst, Krause und Meister dienen zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1 / a)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDP
Ablehnung:
AfDLinkeFRAKTIONÖkoLinX-ARLBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. zu a) CDU, SPD, GRÜNE und FDP gegen AfD (= Ablehnung), LINKE., FRAKTION und ÖkoLinX-ARL (= Annahme ohne Zusatz) sowie BFF (= Prüfung und Berichterstattung) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, FDP, BFF, FRAKTION und ÖkoLinX-ARL gegen LINKE. (= Annahme im Rahmen NR 1011); AfD (= Enthaltung) zu 3. zu a) CDU, SPD, GRÜNE, AfD, FDP, BFF, FRAKTION und ÖkoLinX-ARL gegen LINKE. (= Ablehnung der Zurückstellung)

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