Erweiterungsflächen des Markuskrankenhauses nur für den Klinikbetrieb, Wohnungen für Beschäftigte und direkt mit dem Krankenhausbetrieb verbundene Dienstleistungen nutzen
Zusammenfassung
Der Antrag schlägt die Nutzung der Erweiterungsflächen des Markuskrankenhauses nur für den Klinikbetrieb, Wohnungen für Beschäftigte sowie für direkt mit dem Krankenhausbetrieb verbundene Dienstleistungen vor. Dies dient der Sicherstellung des Klinikstandortes und der Schaffung geeigneter Wohnmöglichkeiten für das Klinikpersonal.
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Thema Stadtplanung verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Dem in der M 157 vorgeschlagenen Grundstückstausch zwischen der Stadt Frankfurt und der AGAPLESION Frankfurt Diakonie Klinken gemeinnützige GmbH Magistrat wird nur zugestimmt, wenn der Magistrat rechtsverbindlich sicherstellen kann, dass das für die Erweiterung des Markuskrankenhauses vorgesehene Areal - einschließlich der bisher landwirtschaftlich genutzten Flächen - ausschließlich für den Klinikbetrieb, den Bau von Wohnungen für Beschäftigte (mit Zweckbindung) sowie für direkt mit dem Betrieb des Krankenhauses verbundene Dienstleistungen verwendet wird.
Begründung
Um die erfolgreiche Weiterführung des Klinikstandortes zu gewährleisten wurden der AGAPLESION Frankfurt Diakonie Klinken gemeinnützige GmbH umfangreiche Befreiungen von gültigen Bebauungsplänen in Aussicht gestellt. Diese sollen den Bau von Wohnungen für Beschäftigte der Klinik (mit Zweckbindung) ermöglichen. Zudem sind eine Erweiterung des stationären Klinikbetriebs und ggf. die Ansiedlung von direkt mit dem Klinikbetrieb verbundenen Dienstleistungen geplant. In der M 157 ist aber von der Errichtung einer Senior*innenresidenz die Rede. Eine solche Senior*innenresidenz war in den bisher vorgestellten Planungen nicht vorgesehen und wäre auch kein Grund für eine Befreiung von den Vorgaben des bestehenden Bebauungsplans. Ganz offensichtlich soll die Senior*innenresidenz zur Refinanzierung des beauftragten Generalunternehmers dienen, dem auch ein Teil der zu bebauenden Grundstücke gehören.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 26. September 2022MM 157Grundstückstausch: Markuskrankenhaus, Ginnheimer Landstraße Gemarkung Bockenheim, Ginnheimer Landstraße, Flur 22, Flurstück 124/1, 127/1 Gemarkung Bockenheim, Ginnheimer Landstraße, Flur 22, Flurstück 131/1, 138/4, 138/5 Teilfl.Magistratsvortrag
- 2. Dezember 2022Sie sind hierNRNR 544Erweiterungsflächen des Markuskrankenhauses nur für den Klinikbetrieb, Wohnungen für Beschäftigte und direkt mit dem Krankenhausbetrieb verbundene Dienstleistungen nutzenSTVV-Antrag · GRÜNE, SPD, FDP, Volt
- 26. April 2024BB 160Erweiterungsflächen des Markuskrankenhauses nur für den Klinikbetrieb, Wohnungen für Beschäftigte und direkt mit dem Krankenhausbetrieb verbundene Dienstleistungen nutzenMagistratsbericht
- 6. Januar 2025BB 4Erweiterungsflächen des Markuskrankenhauses nur für den Klinikbetrieb, Wohnungen für Beschäftigte und direkt mit dem Krankenhausbetrieb verbundene Dienstleistungen nutzenMagistratsbericht
- 28. März 2025BB 132Erweiterungsflächen des Markuskrankenhauses nur für den Klinikbetrieb, Wohnungen für Beschäftigte und direkt mit dem Krankenhausbetrieb verbundene Dienstleistungen nutzenMagistratsbericht
- 18. Mai 2026Antwort des Magistrats · nach 190 WochenBB 171Erweiterungsflächen des Markuskrankenhauses nur für den Klinikbetrieb, Wohnungen für Beschäftigte und direkt mit dem Krankenhausbetrieb verbundene Dienstleistungen nutzenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD und Volt gegen CDU, BFF-BIG und FRAKTION (= Annahme ohne Zusatz) zu 2. GRÜNE, CDU, SPD, Volt und FRAKTION gegen BFF-BIG (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: LINKE. und Gartenpartei (M 157 = Ablehnung) FDP (M 157 = Annahme im Rahmen NR 544, NR 544 = Annahme) AfD (M 157 und NR 544 = Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, BFF-BIG und FRAKTION zu 2. GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, BFF-BIG und FRAKTION Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF und Gartenpartei (M 157 und NR 544 = Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, BFF-BIG und FRAKTION gegen ÖkoLinX-ELF und Gartenpartei (= Ablehnung) zu 2. GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, BFF-BIG und FRAKTION gegen ÖkoLinX-ELF und Gartenpartei (= Ablehnung)