Projekt Stadtteilmütter im Rahmen des Projekts Soziale Stadt - Neue Nachbarschaften erproben
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Thema Schulen und Bildung verfolgenBegründung
des Projekts Soziale Stadt - Neue Nachbarschaften erproben Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 200 vom 06.10.2006, Haushaltsplan und Wirtschaftspläne für das Haushaltsjahr 2007, Investitionsprogramm 2007-2010, Finanzplanung in der Form des Konsolidierungsprogramms 2010. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 01.03.2007, § 1470, dokumentiert. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Der Magistrat wird mit der Vorlage einer belastbaren Planung über die Realisierung eines Pilotprojekts zur Ausbildung von Stadtteilmüttern zur Betreuung von Familien im Rahmen des Projekts "Frankfurt - Soziale Stadt - Neue Nachbarschaften" beauftragt. Diese ist so rechtzeitig der Stadtverordnetenversammlung vorzulegen, dass die dafür notwendigen Mittel im Haushalt 2008 etatisiert werden können.
- Im Rahmen des Projekts Stadtteilmütter sollen Migrantinnen in folgenden Inhalten ausgebildet werden: - Gesundheitserziehung/ Ernährung - Bewegung und Sport - Spracherziehung - das deutsche Bildungssystem / Betreuungsmöglichkeiten - Familien und Geschlechterrollen - Gewaltfreie Erziehung / häusliche Gewalt - Menschenrechte / Bürgerrechte und Pflichten - Kulturelle Unterschiede / Verschiedenheit der Erziehungsansätze und deren gegenseitige Wertschätzung - die Wichtigkeit des Spielens, Bastelns, Singens - Zeit und Zuwendung für die Kinder Nach Bedarf können auch andere auf das Quartier abgestimmte Inhalte übermittelt werden.
- Das Pilotprojekt ist mit und auf in Frankfurt bereits bestehende/n Projekte und Unterstützungen abzustimmen. Begründung: Seid einigen Jahren werden mit großem Erfolg in verschiedenen Großstädten (Augsburg, Berlin/Neukölln) Migrantinnen mit guten Deutschkenntnissen zu "Stadtteilmüttern" ausgebildet. Diese Frauen haben durch ihre Sprachmöglichkeiten und durch ihren kulturellen oder religiösen Hintergrund, völlige andere Voraussetzungen, von Familien mit Migrationshintergrund gehört zu werden, als es Sozialarbeiter hätten. Sie kennen die Kultur, die Gewohnheiten, die Geschlechterrollen, die Lebenssituation der Migrantinnen und Migranten. Das ermöglicht ihnen Fürsorge- und bildungsferne Familien zu erreichen, ihnen beratend hilfreich zur Seite zu stehen, damit sie dem Erziehungsauftrag gerecht werden und ihre Kinder chancengleich aufwachsen können. Zugleich werden diese Frauen zu wichtigen verbindenden Persönlichkeiten im Stadtteil, sie haben die Möglichkeiten in Zusammenarbeit mit den anderen sozialen Einrichtungen direkt auf die Bedürfnisse und Nöte zu reagieren.
Inhalt
Antrag vom 12.02.2007, NR 318
Betreff: Projekt Stadtteilmütter im Rahmen des Projekts Soziale Stadt - Neue Nachbarschaften erproben Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 200 vom 06.10.2006, Haushaltsplan und Wirtschaftspläne für das Haushaltsjahr 2007, Investitionsprogramm 2007-2010, Finanzplanung in der Form des Konsolidierungsprogramms 2010. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 01.03.2007, § 1470, dokumentiert. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Der Magistrat wird mit der Vorlage einer belastbaren Planung über die Realisierung eines Pilotprojekts zur Ausbildung von Stadtteilmüttern zur Betreuung von Familien im Rahmen des Projekts "Frankfurt - Soziale Stadt - Neue Nachbarschaften" beauftragt. Diese ist so rechtzeitig der Stadtverordnetenversammlung vorzulegen, dass die dafür notwendigen Mittel im Haushalt 2008 etatisiert werden können.
- Im Rahmen des Projekts Stadtteilmütter sollen Migrantinnen in folgenden Inhalten ausgebildet werden: - Gesundheitserziehung/ Ernährung - Bewegung und Sport - Spracherziehung - das deutsche Bildungssystem / Betreuungsmöglichkeiten - Familien und Geschlechterrollen - Gewaltfreie Erziehung / häusliche Gewalt - Menschenrechte / Bürgerrechte und Pflichten - Kulturelle Unterschiede / Verschiedenheit der Erziehungsansätze und deren gegenseitige Wertschätzung - die Wichtigkeit des Spielens, Bastelns, Singens - Zeit und Zuwendung für die Kinder Nach Bedarf können auch andere auf das Quartier abgestimmte Inhalte übermittelt werden.
- Das Pilotprojekt ist mit und auf in Frankfurt bereits bestehende/n Projekte und Unterstützungen abzustimmen. Begründung: Seid einigen Jahren werden mit großem Erfolg in verschiedenen Großstädten (Augsburg, Berlin/Neukölln) Migrantinnen mit guten Deutschkenntnissen zu "Stadtteilmüttern" ausgebildet. Diese Frauen haben durch ihre Sprachmöglichkeiten und durch ihren kulturellen oder religiösen Hintergrund, völlige andere Voraussetzungen, von Familien mit Migrationshintergrund gehört zu werden, als es Sozialarbeiter hätten. Sie kennen die Kultur, die Gewohnheiten, die Geschlechterrollen, die Lebenssituation der Migrantinnen und Migranten. Das ermöglicht ihnen Fürsorge- und bildungsferne Familien zu erreichen, ihnen beratend hilfreich zur Seite zu stehen, damit sie dem Erziehungsauftrag gerecht werden und ihre Kinder chancengleich aufwachsen können. Zugleich werden diese Frauen zu wichtigen verbindenden Persönlichkeiten im Stadtteil, sie haben die Möglichkeiten in Zusammenarbeit mit den anderen sozialen Einrichtungen direkt auf die Bedürfnisse und Nöte zu reagieren.Hauptvorlage: Etatantrag vom 24.11.2006, E 208
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 24. November 2006EE 208Produktbereich: 10 Wahlen und übergeordnete Angelegenheiten Produktgruppe: 10.03. Integration und Antidiskriminierung Produktbereich: 20 Bildung Produktgruppe: 20.01 Schulbetriebsmanagement und pädagogische Aufgaben Stadtteilmütter und Kitarucksack: Ein EEtatantrag · SPD
- 12. Februar 2007Sie sind hierNRNR 318Projekt Stadtteilmütter im Rahmen des Projekts Soziale Stadt - Neue Nachbarschaften erprobenSTVV-Antrag · CDU, GRÜNE
- 8. Oktober 2007BB 736Projekt Stadtteilmütter im Rahmen des Projekts Soziale Stadt - Neue Nachbarschaften erprobenMagistratsbericht
- 22. Februar 2008BB 103Projekt Stadtteilmütter im Rahmen des Projekts Soziale Stadt - Neue Nachbarschaften erprobenMagistratsbericht
- 22. Januar 2010BB 48Projekt Stadtteilmütter im Rahmen des Projekts Soziale Stadt - Neue Nachbarschaften erprobenMagistratsbericht
- 4. Februar 2011BB 91Projekt Stadtteilmütter im Rahmen des Projekts Soziale Stadt - Neue Nachbarschaften erprobenMagistratsbericht
- 7. Dezember 2012BB 545Projekt Stadtteilmütter im Rahmen des Projekts Soziale Stadt - Neue Nachbarschaften erprobenMagistratsbericht
- 15. Juni 2015Antwort des Magistrats · nach 446 WochenBB 230Projekt Stadtteilmütter im Rahmen des Projekts Soziale Stadt - Neue Nachbarschaften erprobenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD und LINKE.WASG (= Annahme) sowie FAG (= Prüfung und Berichterstattung) zu 2. CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD (= Annahme im Rahmen E 208); LINKE.WASG und FAG (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP und NPD (E 208 und NR 318 = Ablehnung) E.L. (E 208 = Annahme, NR 318 = Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD und LINKE.WASG (= Annahme) sowie FAG (= Prüfung und Berichterstattung) zu 2. CDU, GRÜNE, LINKE.WASG und FDP gegen SPD (= Annahme im Rahmen der Vorlage E 208) und FAG (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF (E 208 und NR 318 = Prüfung und Berichterstattung) REP und NPD (E 208 und NR 318 = Ablehnung) E.L. (E 208 = Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.