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Projekt Stadtteilmütter im Rahmen des Projekts Soziale Stadt - Neue Nachbarschaften erproben

Vorlagentyp: B
446 Wochen bis zur Antwort8 Stationen im Verfahren5 Sitzungen

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Inhalt

Bericht des Magistrats vom 08.10.2007, B 736

Betreff:

Projekt Stadtteilmütter im Rahmen des Projekts Soziale Stadt - Neue Nachbarschaften erproben

Vorgang:

Beschl. d. Stv.-V. vom 01.03.2007, § 1470

- NR 318 CDU/GRÜNE -

Zwischenbericht:

Auch für die Stadt Frankfurt am Main kann festgestellt werden, dass Eltern vermehrt Probleme haben, ihre Erziehungs- und Bildungsaufgaben in der gewünschten Art und Weise wahrzunehmen. Es ist daher notwendig, Programme einzuleiten, die die Eltern in geeigneter Weise in die Lage versetzen, diese Aufgaben zu erfüllen, um allen Kindern gleiche Chancen einzuräumen.

Der vielversprechende Ansatz des Projektes "Stadtteilmütter“ in anderen deutschen Städten besteht vor allem darin, Migrantenmütter zu Multiplikatorinnen im Stadtteil, sowohl für die Arbeit mit weiteren Eltern und Familien, als auch für die Zusammenarbeit mit anderen im jeweiligen Sozialraum tätigen Experteninnen und Experten zu qualifizieren und damit auch langfristig die Eigenpotenziale von Migranteneltern zu fördern und zu aktivieren. Für Frankfurt ist jedoch auch festzustellen, dass es nicht nur bildungsferne Migranteneltern gibt, sondern dies auch für bestimmte inländische Eltern gleichermaßen gilt.

In Frankfurt existiert ein breites und qualitativ hochwertiges Angebot, das die möglichen Aufgaben der "Stadtteilmütter“ in Teilen beinhaltet und vorhält. Ein wichtiger Baustein bei der Erstellung einer belastbaren Planung für die Ausbildung und die weitergehende Arbeit der "Stadtteilmütter“ wird es sein, diese fachlichen Ressourcen mit den Aufgaben der "Stadtteilmütter“ zu verknüpfen und wohnortnah anzubieten,.

Dies verdeutlicht die Notwendigkeit eines regionalen Netzwerks in Frankfurt. Es soll mit diesem Projekt der Grundstein gelegt werden für eine vernetzte, wohnortnahe und sozialräumliche Lösung für die Heranführung von Eltern und Familien an bestimmte Inhalte, die für das Zusammenleben, aber auch für die persönliche Weiterentwicklung von Eltern und Familien wichtig sind.

Diese hoch komplexe Abstimmungsaufgabe konnte der Magistrat in der zur Verfügung stehenden Zeit nicht abschließend leisten.

Das Projekt "Stadtteilmütter" für Frankfurt soll durch die Vermittlung von Sprach- und/oder Sozialkompetenzen auf die bessere Erreichbarkeit der Eltern und Familien mit und ohne Migrationshintergrund und damit auf deren Fähigkeiten, ihre Erziehungs- und Bildungsaufgaben besser wahrnehmen zu können, setzen.

Die "Stadtteilmütter“ werden mit der geplanten Ausbildung in die Lage versetzt, direkt mit Familien in ihrer eigenen wohnumfeldnahen Community über verschiedene Themen (Einwanderung, Sprache, Arbeit, Gesundheit, Recht, Erziehung und gezielte Förderung von Kindern und Jugendlichen) zu sprechen. Damit werden bildungsferne Bevölkerungskreise, die vorhandenen sozialen Einrichtungen oft distanziert gegenüberstehen, erreicht und Familien mit und ohne Migrationshintergrund öffnen sich Beratungseinrichtungen und der Nachbarschaft. Ein weiterer positiver Bestandteil der vorgesehenen Ausbildung ist, dass für die Ehrenamtlichen, die diese Aufgabe wahrnehmen, selbst und ihre zukünftige berufliche Orientierung die erworbenen Fähigkeiten als "Stadtteilmütter“ erhalten bleiben und auch in anderen Bezügen Nutzen bringen.

Inwieweit die im Antrag genannten umfänglichen Themenfelder mit den gewonnenen praktischen Erfahrungen der Kommunen übereinstimmen, die bereits das Projekt "Stadtteilmütter“ durchführen, muss konkret überprüft werden.

Der Magistrat der Stadt Frankfurt wird die Erfahrungen des Projektes "Stadtteilmütter“ aus anderen deutschen Städten auswerten und an die hiesigen Verhältnisse anpassen.

Im Rahmen eines (übergreifenden) Pilotprojektes wird in Quartieren des kommunalen Frankfurter Programms "Aktive Nachbarschaft“ ein Netzwerk etabliert werden, das die Erfahrungen mit diesem Projekt auswertet und die Wirkungen feststellt. Das Orientierungs- und Beratungsangebot der "Stadtteilmütter" wird dabei im Rahmen einer zunächst modellhaften Struktur gewährleistet werden. In enger Kooperation zwischen den beteiligten Partnern wird in einer dreijährigen Pilotphase eine nachhaltige Struktur entwickelt.

Der Verbundcharakter des Pilotprojektes wird durch das unterstützende Engagement der Stabsstelle "Aktive Nachbarschaft“ gefördert und ermöglicht Synergieeffekte hinsichtlich der Projektorganisation und der Vernetzungs- und Öffentlichkeitsarbeit.

Diese Ansätze werden in eine belastbare finanz- und inhaltliche Beschreibung des Projekts münden. Die dazu erforderlichen Recherchen und Gespräche mit den o.g. Städten konnten in der bisherigen Zeit noch nicht geführt werden. Die Kosten für die Entwicklung des Projektes können für 2008 aus Mitteln des Frankfurter Programms Aktive Nachbarschaft bereitgestellt werden.

Der Magistrat wird nach Abschluss der Recherchen unaufgefordert berichten.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 24. November 2006EE 208Produktbereich: 10 Wahlen und übergeordnete Angelegenheiten Produktgruppe: 10.03. Integration und Antidiskriminierung Produktbereich: 20 Bildung Produktgruppe: 20.01 Schulbetriebsmanagement und pädagogische Aufgaben Stadtteilmütter und Kitarucksack: Ein EEtatantrag · SPD
  2. 12. Februar 2007NRNR 318Projekt Stadtteilmütter im Rahmen des Projekts Soziale Stadt - Neue Nachbarschaften erprobenSTVV-Antrag · CDU, GRÜNE
  3. 8. Oktober 2007Sie sind hier
    BB 736Projekt Stadtteilmütter im Rahmen des Projekts Soziale Stadt - Neue Nachbarschaften erproben
    Magistratsbericht
  4. 22. Februar 2008BB 103Projekt Stadtteilmütter im Rahmen des Projekts Soziale Stadt - Neue Nachbarschaften erprobenMagistratsbericht
  5. 22. Januar 2010BB 48Projekt Stadtteilmütter im Rahmen des Projekts Soziale Stadt - Neue Nachbarschaften erprobenMagistratsbericht
  6. 4. Februar 2011BB 91Projekt Stadtteilmütter im Rahmen des Projekts Soziale Stadt - Neue Nachbarschaften erprobenMagistratsbericht
  7. 7. Dezember 2012BB 545Projekt Stadtteilmütter im Rahmen des Projekts Soziale Stadt - Neue Nachbarschaften erprobenMagistratsbericht
  8. 15. Juni 2015Antwort des Magistrats · nach 446 WochenBB 230Projekt Stadtteilmütter im Rahmen des Projekts Soziale Stadt - Neue Nachbarschaften erprobenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf5 Beratungen
KAV
Sitzung 19 · 22.10.2007
TO II, TOP 78
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 736 dient als Zwischenbericht zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Jugendhilfeausschusses
Sitzung 9 · 29.10.2007
TO I, TOP 28
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 736 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 15 · 05.11.2007
TO I, TOP 36
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 736 (Zwischenbericht) dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGBFF
Sonstige:
REP (Kenntnis)NPD (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP und NPD (= Kenntnis)

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 15 · 08.11.2007
TO I, TOP 37
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage B 736 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE. und BFF

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 16 · 10.12.2007
TO I, TOP 22
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 736 (Zwischenbericht) dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGBFF
Sonstige:
REP (Kenntnis)NPD (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP und NPD (= Kenntnis)

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