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Verkehrsführung und Verkehrssicherheit in der Bürostadt Niederrad

Vorlagentyp: NRCDU
81 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren2 SitzungenAngenommen
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Begründung

der Bürostadt Niederrad Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Der Magistrat wird gebeten, hinsichtlich Verkehrssicherheit und Verkehrsführung in der Bürostadt Niederrad folgendes zu unternehmen:

  1. Durch kurzfristig und einfach umsetzbare Maßnahmen, wie z. B. der Verbesserung der Sichtbeziehungen durch Rückschnitt der den Gleiskörper säumenden Büsche im Bereich der Überfahrungen, wird die Verkehrssicherheit für den Auto- und Radverkehr beim Queren der Straßenbahngleise in der Lyoner Straße erhöht. Dabei ist auch ein vor sich nähernden Straßenbahnen warnendes Blinklicht oder ein in die "Andreaskreuze" eingefügtes, die Weiterfahrt stoppendes Rotlicht zu prüfen.
  2. Der Stadtverordnetenversammlung sind die Planungen des Magistrats für die Verkehrsführung in der Bürostadt Niederrad einschließlich einer verkehrssicheren Abwicklung der Gleisüberfahrten in der Lyoner Straße nach Inbetriebnahme der neuen Autobahnabfahrt der A5 vorzulegen. Dabei sind auch Elemente zu benennen und wenn möglich in der Umsetzung vorzuziehen, die sich bereits vor Fertigstellung der Abfahrt für eine Erhöhung der Verkehrssicherheit in der Bürostadt eignen.
  3. Es wird geprüft und berichtet, wie an der S-Bahnstation Niederrad das Erreichen der Straßenbahnhaltestelle für von der S-Bahn kommende Fahrgäste durch breitere oder zusätzliche Übergänge über die Lyoner Straße erleichtert werden kann. Begründung: Im Stadtteil Niederrad gibt es ca. 11.000 Arbeitsplätze, ein Großteil davon in der Bürostadt. Entsprechend hoch ist das Verkehrsaufkommen. Dabei hat sich das Überqueren der Straßenbahngleise in der Lyoner Straße durch den Auto- und Radverkehr verkehr an den dafür eingerichteten Überfahrten als gefahrenträchtig erwiesen. Gefährliche Situationen durch Beinahe-Zusammenstöße mit den in diesen Bereichen sehr schnell fahrenden Straßenbahnen oder beim Einfädeln in den auf der Lyoner Straße durchfahrenden Verkehr nach der Gleisüberquerung sind an der Tagesordnung, Unfälle nicht selten. Begünstigt werden die Gefahrensituationen durch von Büschen hervorgerufene Sichtbehinderungen. Diese Situation erfordert, die Verkehrssicherheit beim Überqueren der Lyoner Straße zu erhöhen. Bei den zu treffenden Maßnahmen sind die verkehrlichen Auswirkungen der in naher Zukunft in der Bürostadt entstehenden Autobahnabfahrt der A5 aus Richtung Norden zu berücksichtigen. Dadurch wird sich der aus der Straßburger Straße kommende Verkehr auf der Lyoner Straße, der zudem auch die Gleisüberquerungen nutzen muß, deutlich erhöhen. Dies wird Änderung der Verkehrsführung in der Bürostadt und auch bauliche Anpassungen bei den Gleisüberfahrungen nach sich ziehen müssen. Insofern ist bei Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit zu unterscheiden zwischen einfachen, kurzfristig umzusetzenden und solchen in Zusammenhang mit der Inbetriebnahme der neuen Autobahnabfahrt.

Inhalt

Antrag vom 10.01.2007, NR 258

Betreff: Verkehrsführung und Verkehrssicherheit in der Bürostadt Niederrad Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Der Magistrat wird gebeten, hinsichtlich Verkehrssicherheit und Verkehrsführung in der Bürostadt Niederrad folgendes zu unternehmen:

  1. Durch kurzfristig und einfach umsetzbare Maßnahmen, wie z. B. der Verbesserung der Sichtbeziehungen durch Rückschnitt der den Gleiskörper säumenden Büsche im Bereich der Überfahrungen, wird die Verkehrssicherheit für den Auto- und Radverkehr beim Queren der Straßenbahngleise in der Lyoner Straße erhöht. Dabei ist auch ein vor sich nähernden Straßenbahnen warnendes Blinklicht oder ein in die "Andreaskreuze" eingefügtes, die Weiterfahrt stoppendes Rotlicht zu prüfen.
  2. Der Stadtverordnetenversammlung sind die Planungen des Magistrats für die Verkehrsführung in der Bürostadt Niederrad einschließlich einer verkehrssicheren Abwicklung der Gleisüberfahrten in der Lyoner Straße nach Inbetriebnahme der neuen Autobahnabfahrt der A5 vorzulegen. Dabei sind auch Elemente zu benennen und wenn möglich in der Umsetzung vorzuziehen, die sich bereits vor Fertigstellung der Abfahrt für eine Erhöhung der Verkehrssicherheit in der Bürostadt eignen.
  3. Es wird geprüft und berichtet, wie an der S-Bahnstation Niederrad das Erreichen der Straßenbahnhaltestelle für von der S-Bahn kommende Fahrgäste durch breitere oder zusätzliche Übergänge über die Lyoner Straße erleichtert werden kann. Begründung: Im Stadtteil Niederrad gibt es ca. 11.000 Arbeitsplätze, ein Großteil davon in der Bürostadt. Entsprechend hoch ist das Verkehrsaufkommen. Dabei hat sich das Überqueren der Straßenbahngleise in der Lyoner Straße durch den Auto- und Radverkehr verkehr an den dafür eingerichteten Überfahrten als gefahrenträchtig erwiesen. Gefährliche Situationen durch Beinahe-Zusammenstöße mit den in diesen Bereichen sehr schnell fahrenden Straßenbahnen oder beim Einfädeln in den auf der Lyoner Straße durchfahrenden Verkehr nach der Gleisüberquerung sind an der Tagesordnung, Unfälle nicht selten. Begünstigt werden die Gefahrensituationen durch von Büschen hervorgerufene Sichtbehinderungen. Diese Situation erfordert, die Verkehrssicherheit beim Überqueren der Lyoner Straße zu erhöhen. Bei den zu treffenden Maßnahmen sind die verkehrlichen Auswirkungen der in naher Zukunft in der Bürostadt entstehenden Autobahnabfahrt der A5 aus Richtung Norden zu berücksichtigen. Dadurch wird sich der aus der Straßburger Straße kommende Verkehr auf der Lyoner Straße, der zudem auch die Gleisüberquerungen nutzen muß, deutlich erhöhen. Dies wird Änderung der Verkehrsführung in der Bürostadt und auch bauliche Anpassungen bei den Gleisüberfahrungen nach sich ziehen müssen. Insofern ist bei Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit zu unterscheiden zwischen einfachen, kurzfristig umzusetzenden und solchen in Zusammenhang mit der Inbetriebnahme der neuen Autobahnabfahrt. Bericht des Magistrats vom 21.05.2007, B 284 Bericht des Magistrats vom 28.07.2008, B 471 Zuständige Ausschüsse: Verkehrsausschuss Versandpaket: 17.01.2007

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 10. Januar 2007Sie sind hier
    NRNR 258Verkehrsführung und Verkehrssicherheit in der Bürostadt Niederrad
    STVV-Antrag · CDU
  2. 21. Mai 2007BB 284Verkehrsführung und Verkehrssicherheit in der Bürostadt NiederradMagistratsbericht
  3. 28. Juli 2008Antwort des Magistrats · nach 81 WochenBB 471Verkehrsführung und Verkehrssicherheit in der Bürostadt NiederradMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Verkehrsausschusses
Sitzung 8 · 13.02.2007
TO I, TOP 115
Angenommen
Der Vorlage NR 258 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinke.wasgFDPFAGBFFNPD
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE.WASG, FDP und FAG Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF und NPD (= Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 10 · 01.03.2007
TO II, TOP 9
Angenommen
Der Vorlage NR 258 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinke.wasgFDPFAGBFFNPD
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE.WASG, FDP, FAG, BFF und NPD

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