Verkehrssituation in Goldstein: Planung von Baustellen, Entlastung der Nebenstraße, Kommunikation von Sperrungen und Verkehrsleitung
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat von Frankfurt am Main fordert den Magistrat zu einer detaillierten Beantwortung mehrerer Fragen bezüglich der Verkehrssituation in Goldstein auf. Ziel ist es, die Verkehrsregeln und Baustellen so zu planen, dass die Erreichbarkeit der Wohngebiete gewährleistet bleibt, insbesondere für Notfalldienste und den ÖPNV.
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Zu dieser Straße geht es weiter
Schwanheimer Ufer — 8 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 11.08.2026.
- Griesheim/Schwanheim: Behindertengerechter Umbau der Abgänge an der Staustufe Griesheim (Planungsmittel) Was ist aus der Untersuchung gemäß Stellungnahme ST 749 geworden?11.08.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Reinigung der Schallschutzwand in Goldstein11.08.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Griesheim/Schwanheim: Aufstellen von Hundekotbeutelspendern am Mainufer zwischen A5 und Staustufe24.02.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
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Neues zu Schwanheimer Ufer per E-MailAntrag
Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, I. die nachfolgenden Fragen detailliert zu beantworten:
- War es dem Magistrat bekannt, dass Straßburger Straße und Goldsteinstraße mindestens seit Anfang September keine reguläre Einfahrt nach Goldstein ermöglichen und dadurch der nördliche Tannenkopfweg über Schwanheimer Ufer/Zur Frankenfurt faktisch die einzige verbliebene Haupteinfahrt darstellt?
- Warum war es nicht möglich, die Maßnahmen so zu staffeln, dass jedenfalls eine der beiden westlichen Zufahrten jeweils erhalten bleibt?
- Welche Gesamtverkehrsuntersuchung beziehungsweise Gesamtbetrachtung wurde durchgeführt, bevor die derzeit gleichzeitig bestehenden Verkehrsmaßnahmen angeordnet wurden?
- Wurden dabei ausdrücklich die bestehenden Einbahnstraßenregelungen sowie die engen, durch parkende Fahrzeuge zusätzlich eingeschränkten Wohnstraßen berücksichtigt?
- Wie ist die jederzeitige Erreichbarkeit der Bereiche Heisenrath, Gehry-Siedlung, Goldsteinschule und der umliegenden Wohngebiete für Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei auch zu Hauptverkehrszeiten sichergestellt?
- Wie wurde die Erreichbarkeit der Goldsteinschule, der Carl-von-Weinberg-Schule sowie der zahlreichen Kindertagesstätten und Altersheime innerhalb Goldsteins berücksichtigt?
- Ist für die Bewohner:innen der Altenwohnanlage Hofgut Goldstein eine Lösung gefunden, die die Verbindung zum ÖPNV wieder herstellt oder einen annehmbaren Ersatz darstellt (z.B. Einsatz von preisermäßigten Taxis)?
- Ist die Betreiberin der Altenwohnanlage vor der Einstellung des benachbarten Busverkehrs angehört worden?
- Wurde geprüft, welche Rückstau- und Begegnungseffekte Sperrung des Tränkwegs erzeugen, insbesondere im Bereich des Libellenwegs?
- Warum werden die Bürger:innen nicht besser über Baustellen, die mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen verbunden sind und warum fehlt insbesondere jeglicher Hinweis auf der entsprechenden Internet-Seite der Stadt Frankfurt, "https://frankfurt.de/themen/verkehr/strasse/aktuelle-baustellen", wo es heißt, dass "hier [Informationen zu großen Straßen- und Brückenbauvorhaben] gebündelt zur Verfügung [gestellt werden]?
- Welche Maßnahmen zur frühzeitigen Umleitung des Verkehrs werden getroffen? II. Noch bestehende Straßensperrungen (Schüttenhelmweg) zu beseitigen. III. Geschwindigkeitsmessungen in den nunmehr als Durchgangsstraße genutzten Wohnstraßen, insbesondere am Libellenweg kurzfristig zu veranlassen und kurzfristig Maßnahmen zu ergreifen, die eine Herabsenkung der Durchfahrtsgeschwindigkeit erwarten lassen (versetztes Parken).
Begründung
Goldstein verfügt bereits aufgrund seiner Siedlungsstruktur nur über wenige leistungsfähige Ein- und Ausfahrmöglichkeiten. Große Teile der inneren Siedlung bestehen aus schmalen Wohnstraßen mit Begegnungsverkehr. Durch am Fahrbahnrand abgestellte Fahrzeuge ist in zahlreichen Straßen ein tatsächliches Begegnen zweier Fahrzeuge nur dadurch möglich, dass eines der Fahrzeuge zwischen parkenden Fahrzeugen oder auf dem Gehweg wartet und das entgegenkommende Fahrzeug passieren lässt. Unter normalen Verkehrsbedingungen ist diese Situation beherrschbar.
Durch die derzeit gleichzeitig bestehenden Baustellen und Verkehrsregelungen wird jedoch ein erheblicher Teil des Verkehrs auf genau diese Straßen verlagert. Auch die umliegenden Baustellen sorgen dafür, dass die Verkehrsinfrastruktur in Goldstein erheblich zusätzlich belastet wird, da verschiedene Straßen inzwischen als Ausweich- und Verteilerstrecken genutzt werden müssen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Der Weg dieser Vorlage
Am 13. September 2026 brachte SPD im Ortsbeirat 6 diesen Antrag ein.